はじめによんでください

カール・バルト「ローマ信徒への手紙・講解」

Der Römerbrief (Barth)

池田光穂

☆ ローマ人への手紙[Der Römerbrief]は、スイスのプロテスタント神学者カール・バルトの主要作品だ。これは、パウロがローマ人への手紙について書いた解説書で ある。バルト は、この著作を執筆した時代、アールガウ州ザフェンヴィルで村牧師を務めていた。初版は1918年末(1919年付け)、第二版は1921年末(1922 年付け)に出版された。 最初の版で、バルトはすでに広く知られる存在となった。その対照的な言語表現と刺激的な文体は、表現主義文学の証として評価されている[1]。完全に書き 直された第二版は、弁証法神学の基礎となり、バルトはその後、その最も重要な代表者となった。[2] それにより、彼はフリードリッヒ・シュライエルマッハー以来の、キリスト教を人間の経験に基づいて、宗教学との対話の中で、聖書を歴史的・批判的に解釈す るリベラル神学全体を否定した。(「歴史的・批判的な人たちは、もっと批判的であるべきだ!」[3]) その後、バルトは1921年にドイツで神学教授に任命され、20世紀の世界的に著名なプロテスタント神学者へと成長した。彼の『ローマ人への手紙』の注釈 は、2005年までにドイツ語で16版、合計47,000部が発行された。さらに、英語、フランス語、イタリア語、オランダ語、ロシア語、スペイン語、中 国語、日本語、韓国語にも翻訳された[4]。ローマ人への手紙は、2番目の版、すなわち、1923年にミュンヘンのChr. Kaiser Verlag社から出版された、バルトが全面的に修正した2番目の版で、このような重要な影響力を持つようになった[5]。

Der Römerbrief ist ein Hauptwerk des Schweizer evangelischen Theologen Karl Barth. Es handelt sich um einen Kommentar zum Brief des Paulus an die Römer. Barth war zur Zeit der Niederschrift Dorfpfarrer in Safenwil, Kanton Aargau. Die erste Fassung erschien Ende 1918 (datiert 1919), die zweite Fassung Ende 1921 (datiert 1922).

Bereits die erste Fassung machte Barth weit bekannt. Sie gilt wegen ihrer kontrastreichen Sprachbilder und ihres aufrüttelnden Schreibstils als Zeugnis expressionistischer Literatur.[1] Die völlig umgearbeitete zweite Fassung begründete die Dialektische Theologie, deren wichtigster Vertreter Barth in den folgenden Jahren wurde.[2] Er vollzog damit eine Absage an die gesamte liberale Theologie seit Friedrich Schleiermacher, die das Christentum auf menschliche Erfahrung gründete, sich im Gespräch mit der Religionswissenschaft befand und die Bibel historisch-kritisch las. („Kritischer müßten mir die Historisch-Kritischen sein!“[3])

Barth wurde daraufhin 1921 in Deutschland zum Theologieprofessor berufen und entwickelte sich zu einem weltweit führenden evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Römerbriefkommentar erlebte auf Deutsch bis 2005 16 Auflagen mit insgesamt 47.000 Exemplaren; außerdem wurde er ins Englische, Französische, Italienische, Niederländische, Russische, Spanische, Chinesische, Japanische und Koreanische übersetzt.[4] Diese bedeutende Wirkungsgeschichte hatte der Römerbrief in der zweiten Fassung, und zwar in der Textgestalt des zweiten, von Barth durchkorrigierten Abdrucks, der 1923 im Chr. Kaiser Verlag in München erschien.[5]
ローマ人への手紙[Der Römerbrief]は、スイスのプロテスタント神学者カール・バルトの主 要作品だ。これは、パウロがローマ人への手紙について書いた解説書である。バルトは、この著作を執筆した時代、アールガウ州ザフェンヴィルで村牧師を務め ていた。初版は1918年末(1919年付け)、第二版は1921年末(1922年付け)に出版された。

最初の版で、バルトはすでに広く知られる存在となった。その対照的な言語表現と刺激的な文体は、表現主義文学の証として評価されている[1]。完全に書き 直された第二版は、弁証法神学の基礎となり、バルトはその後、その最も重要な代表者となった。[2] それにより、彼はフリードリッヒ・シュライエルマッハー以来の、キリスト教を人間の経験に基づいて、宗教学との対話の中で、聖書を歴史的・批判的に解釈す るリベラル神学全体を否定した。(「歴史的・批判的な人たちは、もっと批判的であるべきだ!」[3])

その後、バルトは1921年にドイツで神学教授に任命され、20世紀の世界的に著名なプロテスタント神学者へと成長した。彼の『ローマ人への手紙』の注釈 は、2005年までにドイツ語で16版、合計47,000部が発行された。さらに、英語、フランス語、イタリア語、オランダ語、ロシア語、スペイン語、中 国語、日本語、韓国語にも翻訳された[4]。ローマ人への手紙は、2番目の版、すなわち、1923年にミュンヘンのChr. Kaiser Verlag社から出版された、バルトが全面的に修正した2番目の版で、このような重要な影響力を持つようになった[5]。
Entstehung
Im Sommer 1916 stellte sich für Karl Barth in Gesprächen mit Eduard Thurneysen heraus, dass ihre theologische Ausbildung für Predigt, Unterricht und Seelsorge nicht mehr hilfreich war. Beide meinten, man müsse noch einmal ganz neu ansetzen. Barth begann daraufhin im Juli mit dem Studium des Römerbriefs im griechischen Urtext. „Ich begann ihn zu lesen, als hätte ich ihn noch nie gelesen: nicht ohne das Gefundene … bedächtig aufzuschreiben.“[6] An eine Veröffentlichung war nicht gedacht.

Barth arbeitete an einem Schreibpult, das als Familienerbstück Ende 1915 an ihn gekommen war, und auch inhaltlich zog er zu seinem Bibelstudium Autoren zu Rate, die durch die Tradition der Familie nahe lagen, besonders den von Vater und Großvater hochgeschätzten Johann Tobias Beck.[7] Damit rezipierte er auch Johann Albrecht Bengel und Friedrich Christoph Oetinger.[8] Mit seinen Notizen vollzog Barth Abgrenzungen gegen Romantik, Idealismus und Pietismus (im November 1916 fand eine Evangelisation in Safenwil statt, die Barth kritisch sah).[9] Die exegetische Arbeit ging nur stockend voran; im März 1917 wurde sie unterbrochen und erst ein halbes Jahr später mit einem Neuansatz zu Röm 5 wieder aufgenommen. Ab jetzt verfolgte Barth den Plan, seinen Kommentar drucken zu lassen, und beantragte beim Kirchenrat einen Studienurlaub, den er dann im Frühjahr 1918 in Zürich verbrachte.[10]

Im Sommer und Herbst 1917 war Barth auch politisch tätig. Als Delegierter nahm er am Parteitag der Schweizer Sozialdemokraten teil und förderte in Safenwil die Gründung von Gewerkschaften, wobei er als Demonstrationsredner auftrat. Das führte zu Spannungen in seiner Gemeinde. Bei der Bestätigungswahl im Juni erhielt er zahlreiche Gegenstimmen. Als die Sozialisten die Mehrheit im Gemeinderat gegen den Freisinn errangen, gab es unter den Kirchgängern Proteste bis hin zu einer Kirchenaustrittsbewegung.[11]

Drei Schweizer Verlage lehnten 1917 den Druck ab; erst nach einer Defizitgarantie des mit Barth befreundeten Unternehmers Rudolf Pestalozzi sagte der Bäschlin-Verlag Bern zu. Bis 3. Juni 1918 stellte Barth das Manuskript, bis 18. August 1918 die korrigierte Druckfassung fertig. Zu Weihnachten 1918 erschien das Buch in einer Auflage von 1000 Exemplaren. Es wurde aber auf 1919 datiert.

Im Jahr 1920 nahm sich Barth die Auslegung des Römerbriefs erneut vor. Er las dafür viel theologische Literatur, insbesondere Calvin, mit dem Ergebnis, dass er vom altwürttembergischen Pietismus unabhängig wurde und seine Gegnerschaft zu Schleiermacher klar erkannte. Barth schrieb die zweite Fassung des Römerbriefs, die jetzt deutlicher evangelisch-reformiertes Profil hatte, vom Herbst 1920 bis Sommer 1921 innerhalb von elf Monaten, wobei die fertigen Seiten immer gleich an den Drucker gingen. Thurneysen war auf eigenen Wunsch hin bei dieser Arbeit stark miteingebunden. Er las Barths Texte Korrektur, und Barth übernahm mit dem Fortschreiten der Arbeit zunehmend mehr Vorschläge Thurneysens, teilweise auch wörtlich.[12]

Am 26. September 1921 lag das Manuskript fertig vor.[13] Zeitgleich nahm Barth Abschied von der Pfarrstelle in Safenwil mit seiner Berufung auf den neu begründeten Lehrstuhl für Reformierte Theologie an der Universität Göttingen.[14]


誕生
1916年の夏、カール・バルトはエドゥアルト・トゥルネイセンとの会話の中で、彼らの神学教育は説教、教育、牧師活動にはもはや役立たないことが明らか になった。両者は、一からやり直す必要があると考えた。そこでバルトは7月、ギリシャ語の原文でローマ人への手紙の研究を始めた。「私は、これまで読んだ ことがないかのように、この書簡を読み始めた。そして、見つけたことを…慎重に書き留めた」[6]。出版は考えていなかった。

バルトは、1915年の終わりに家族の遺産として受け継いだライティングデスクで執筆に取り組み、その内容についても、家族の伝統に親しみのある著者、特 に父親と祖父が高く評価していたヨハン・トビアス・ベック[7] を参考にした。それにより、ヨハン・アルブレヒト・ベンゲルとフリードリッヒ・クリストフ・エティングガーも受け入れた。[8] バルトは、そのノートの中で、ロマン主義、理想主義、敬虔主義との境界線を明確にした(1916年11月、ザフェンヴィルで伝道活動が行われたが、バルト はこれを批判的に見ていた)。[9] 聖書注釈の作業は遅々として進まず、1917年3月に中断され、半年後にローマ人への手紙第5章の新たなアプローチで再開された。この時から、バルトは自 分の注釈書を印刷する計画を進め、教会評議会に研究休暇を申請し、1918年の春にチューリッヒで過ごした。[10]

1917年の夏から秋にかけて、バルトは政治活動も行った。スイス社会民主党の党大会に代表として参加し、ザフェンヴィルで労働組合の設立を推進し、デモ の演説者としても活躍した。その結果、彼の教会では緊張が生じた。6月の再選では、多くの反対票が投じられた。社会主義者が自由民主党に対して議会で過半 数を獲得すると、教会通いの信者たちの間で抗議運動が起こり、教会脱会運動にまで発展した。[11]

1917年、3つのスイスの出版社がこの本の出版を拒否したが、バルトの友人である実業家ルドルフ・ペスタロッツィが赤字を保証した後、ベルンのベーシュ リン出版社がついに出版を引き受けた。1918年6月3日までに、バルトは原稿を完成させ、1918年8月18日までに、校正済みの印刷用原稿を完成させ た。1918年のクリスマスに、この本は1000部発行された。しかし、その出版年は1919年と記載されていた。

1920年、バルトはローマ人への手紙の解釈に再び取り組んだ。そのために、彼は多くの神学文献、特にカルヴァンを読んだ結果、旧ヴュルテンベルク州の敬 虔主義から独立し、シュライエルマッハーに対する反対を明確に認識した。バルトは、1920年秋から1921年夏までの11か月間で、より明確な福音主 義・改革派のプロファイルを持つローマ人への手紙の第2版を執筆し、完成したページは常に印刷業者に送られた。トゥルネイゼンは、自らの希望により、この 労働に深く関わった。彼はバルトの文章を校閲し、労働が進むにつれて、バルトはトゥルネイゼンの提案を、時には文字通り、ますます多く取り入れるように なった。[12]

1921年9月26日、原稿は完成した。[13] 同時に、バルトは、ゲッティンゲン大学に新設された改革派神学教授職に任命され、ザフェンヴィルの牧師職を辞任した。[14]


Erste Fassung
Das Buch enthält zwei Leitgedanken:

1. Gott kann nicht für den eigenen Parteistandpunkt vereinnahmt werden. Barth betonte die Sachlichkeit als Grundhaltung des Christen in der Welt: „Militärdienst, … wenn’s sein muss, aber unter keinen Umständen als Feldprediger! Sozialdemokratisch, aber nicht religiös-sozial!“[15]
2. Das Reich Gottes ist nicht, wie Religiöse Sozialisten meinten, Zielpunkt eines darauf zulaufenden Fortschritts (im alten Äon), sondern etwas ganz anderes, der Anbruch eines neuen Äon.[16]

Weniger schroff als in der zweiten Fassung versuchte Barth unter dem Einfluss der damals von ihm favorisierten Theologen, das Reich Gottes in der Welt zu konkretisieren. Ähnlich wie Oetinger konnte er in der ersten Fassung des Römerbriefs annehmen, dass Christen auch körperlich von einem Lebensgeist verwandelt würden und dass ihre Bindungen zu Freiheiten würden. Daraus entstanden Perspektiven für die Ethik, Möglichkeiten eines neuen Handelns. Später lehnte er alle derartigen „Versuche, durch naturphilosophische Spekulation zu einer anschaulich wirklichen Geistleiblichkeit vorzudringen“, als irreführend ab.[8][17]

Barths Formulierung „Revolution Gottes“ hat zu Diskussionen Anlass gegeben. Die These von Friedrich-Wilhelm Marquardt, Barth zeige beim Kommentieren von Röm 13 Kenntnis von Lenins Schrift Staat und Revolution,[18] scheitert aber daran, dass Lenins Schrift noch nicht erschienen war. Barth hatte, obwohl er sozialistischen Sprachgebrauch aufnahm, keine Kenntnis der marxistischen Klassiker.[19] Sein Urteil über den Staat ist negativ und kommt dem Anarchismus nahe.[20]
初版
この本には二つの基本理念が込められている。

1. 神は、自らの党[セクトの?]の立場のために利用することはできない。バルトは、この世におけるキリスト教徒の基本姿勢として客観性を強調した。「軍務 は、…必要であれば行うが、いかなる状況でも軍牧師としては行わない。社会民主主義者ではあっても、宗教的社会主義者ではない!」[15]
2. 神の王国は、宗教的社会主義者が考えていたような、それに向かって進む進歩の目標(古い時代)ではなく、まったく別のもの、新しい時代の幕開けである。 [16]

第 2 版よりも穏やかに、バルトは当時彼が好んでいた神学者の影響を受けて、この世における神の王国を具体化しようとした。オーティングャーと同様に、彼はロー マ人への手紙の第 1 版で、キリスト教徒は肉体も生命の精神によって変容し、その絆は自由になると想定していた。そこから、倫理の展望、新しい行動の可能性が生まれた。その 後、彼は、自然哲学的な推測によって、現実の霊的な実体へと到達しようとするこのような「試み」はすべて、誤解を招くものとして拒否した。[8][17]

バルトの「神の革命」という表現は、議論を引き起こした。フリードリッヒ・ヴィルヘルム・マルクアートは、バルトがローマ人への手紙 13 章を解説する際に、レーニンの著作『国家と革命』[18] を知っていたと主張しているが、レーニンの著作はまだ出版されていなかったため、この主張は成り立たない。バルトは、社会主義的な用語を採用していたにも かかわらず、マルクス主義の古典については知識がなかった[19]。彼の国家に対する評価は否定的で、アナキズムに近いものである[20]。
Zweite Fassung

Johannes der Täufer weist von sich weg auf den gekreuzigten Christus (Isenheimer Altar, Detail). Barth bezeichnete dieses Bild, von dem eine Kopie von jetzt an stets über seinem Schreibtisch hing, als Inspiration bei der Neubearbeitung des Römerbriefkommentars[21]
Die zweite Fassung nimmt die Leitgedanken der ersten auf, formuliert aber schärfer:

Gott ist der ganz Andere. Barth verfolgt mit seinen paradoxen, an Kierkegaard geschulten Aussagen eine polemisch-befreiende Absicht: „Gott aber ist im Himmel und du auf Erden! Und gerade das Nicht-Wissen dessen, was Gott weiß, ist das Wissen von Gott, der Trost, das Licht, die Kraft, das Wissen der Ewigkeit, mit dem wir in der Zeit sind.“[22] Diese radikalen Negationen hat Barth in späteren Schriften nicht mehr vertreten.[23]

Gott ist für die Vernunft unanschaulich, aber in der Offenbarung Jesu Christi anschaulich. Der neue Äon hat mit der gegenwärtigen Wirklichkeit zu tun, er wirkt in die Pragmatik des alten Äon hinein und ermöglicht eine Sachlichkeit des alltäglichen Handelns.[24]

Der Gleichnisbegriff, grundlegend entfaltet in der Kirchlichen Dogmatik, kommt hier bereits vor. Zur Interpretation der Aussagen in Barths Römerbriefkommentar zieht Christofer Frey Platons Höhlengleichnis heran. Das Gleichnis bildet nicht unmittelbar ab, sondern ist wie der Schatten an der Wand.[25] Karl Barth ist hier im Gespräch mit seinem Bruder, dem Philosophen Heinrich Barth.

Grund und Ziel der Menschheitsgeschichte ist Jesus Christus, allerdings nicht, wie er als Jesus von Nazareth in seiner historischen Umwelt lebte, sondern wie er sein Kreuz trägt: dieses ist Gottes Nein zu allen menschlichen Versuchen, Gott zu verzwecken. Das Kreuz steht im Zentrum. Deshalb gibt es für Barth keinen wie auch immer konzipierten Fortschritt der Geschichte, wohl aber eine doppelbödige Erfahrung der alltäglichen Wirklichkeit.[26]

Die radikalen Positionen, die Barth in der zweiten Fassung des Römerbriefs bezog, machten es schwierig, in der Auslegung von Röm 12ff. zu ethischen Aussagen zu kommen, die über ein Nein hinausgehen. Frey stellte fest, dass „der ‚organische‘ Zusammenhang zwischen theologischer Grundlegung und Ethik“ hinfällig werde. Wo Paulus schrieb „Ich ermahne euch“, habe Barth verstanden: „Lasst euch unterbrechen“. Ethik sei für Barth – punktuell – Kritik der Alltagsroutinen, Gott die „große Störung“ menschlichen Tuns.[27]


第二版

洗礼者ヨハネは、十字架にかけられたキリストを指し示している(イゼンハイマー祭壇画、詳細)。バルトは、この絵を、ローマ人への手紙の注釈書を改訂する 際にインスピレーションの源としたと述べ、その複製をその後、常に自分の机の上に飾っていた[21]
第二版は、第一版の主な考え方を引き継いでいるが、より鋭く表現している。

神はまったく別の存在だ。バルトは、キルケゴールに学んだ逆説的な発言で、論争を巻き起こし、解放をもたらす意図を持っている。「神は天に、お前は地上に いる!そして、神が知っていることを知らないことこそが、神についての知識、慰め、光、力、永遠についての知識であり、それによって我々は時代の中に存在 しているのだ。」 [22] バルトは、後の著作では、このような過激な否定はもはや主張していない。[23]

神は理性では理解できないが、イエス・キリストの啓示によって理解できる。新しい時代(エオン)は現在の現実と関係があり、古い時代の現実(エオン)に働 きかけ、日常的な行動の客観性を可能にする。[24]

教会の教義学で基本的に展開された「寓話」という概念は、ここでもすでに登場している。バルトのローマ人への手紙の解説の解釈について、クリストファー・ フレイはプラトンの洞窟の寓話を引用している。寓話は直接的に表現するものではなく、壁面の影のようなものである。[25] ここでカール・バルトは、哲学者である弟のハインリッヒ・バルトと対話している。

人類の歴史の理由と目標はイエス・キリストである。しかし、それはナザレのイエスとして歴史的な環境の中で生きた姿ではなく、十字架を背負った姿である。 これは、神を目的化しようとするあらゆる人間の試みに対する神の「ノー」である。十字架は中心にある。そのため、バルトにとって、歴史の進歩という概念は 存在せず、日常的な現実の二重の意味を持つ経験が存在する。[26]

バルトがローマ人への手紙の第 2 版で示した急進的な立場は、ローマ 12 章以降の解釈において、ノーを超える倫理的発言を行うことを困難にした。フライは、「神学的基礎と倫理の『有機的な』関連性」は失効すると述べた。パウロ が「私はあなたに勧告する」と書いたところ、バルトは「中断されなさい」と理解した。バルトにとって倫理とは、時折、日常的な習慣に対する批判であり、神 は人間の行動に対する「大きな妨害」である[27]。


Barths Handapparat
Im Nachwort zur ersten Ausgabe benannte Barth als „mir besonders wertvoll“: Johannes Calvin, Johann Tobias Beck, Johann Albrecht Bengel, Frédéric Godet, Hermann Kutter, Hans Lietzmann, Karl Heinrich Rieger, Adolf Schlatter, Albert Schweitzer, Theodor Zahn und Friedrich Zündel, außerdem ein ungedrucktes Kollegheft seines Vaters Fritz Barth. Barth gab also an, folgende Literatur bevorzugt zu nutzen:

Johann Calvin: Commentarius in Epistolam Pauli ad Romanos, Calvini Opera Band 49;
Johann Tobias Beck: Erklärung des Briefes Pauli an die Römer, hrsg. von J. Lindenmeyer, 2 Bände, Gütersloh 1884;
Johann Albrecht Bengel: Gnomon Novi Testamenti, hrsg. von J. Steudel, 2 Bände, 3. Auflage Tübingen 1850;
Frédéric Godet: Commentar zu dem Brief an die Römer, deutsch bearbeitet von E. R. Wunderlich, zwei Bände, Hannover 1881/1882;
Hermann Kutter: Das Unmittelbare. Eine Menschheitsfrage. Berlin 1902;
Hans Lietzmann: Die Briefe des Apostels Paulus… Band I: An die Römer. 2. Auflage. Tübingen 1919;
Karl Heinrich Rieger: Betrachtungen über das Neue Testament, zum Wachsthum in der Gnade und Erkenntniß unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi, Tübingen 1828;
Adolf Schlatter: Der Römerbrief ausgelegt für Bibelleser, (Calw 1887) 4. Auflage Stuttgart 1902;
Albert Schweitzer: Geschichte der Leben-Jesu-Forschung. 2. Auflage, Tübingen 1913;
Theodor Zahn: Der Brief des Paulus an die Römer. 2. Auflage, Leipzig 1910;
Friedrich Zündel: Aus der Apostelzeit. Zürich 1886.
Damit ist aber nicht die ganze benutzte Literatur angezeigt, wie Gerhard Ebeling am Beispiel von Martin Luther herausarbeitete: Luther fehlt in den Literaturangaben zur ersten Fassung (in der zweiten Fassung des Römerbriefs unterließ Barth die Literaturangaben „aus verschiedenen Gründen“). Tatsächlich wird Luther in beiden Fassungen mindestens ebenso sehr herangezogen wie Calvin. Allerdings entstammen die Zitate nicht Luthers Römerbriefkommentar, sondern hauptsächlich zwei Textsammlungen aus Luthers Werken, die der württembergische Pfarrer Chr. G. Eberle Mitte des 19. Jahrhunderts herausgegeben hatte. „Aus dem bequem zugänglichen Zitatenschatz von Eberle hat er … ausnahmslos zustimmend, fast durchweg hochkarätige theologische Texte angeführt.“[28] Aber Eberles erbauliche Sammlung war nicht zitierfähig.

Platon, Immanuel Kant, Søren Kierkegaard, Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Carl Spitteler und Franz Overbeck beeinflussten nach Einschätzung von Christiane Tietz beide Fassungen des Römerbriefs.[29] Zum Verständnis von Platon und Kant war Karl Barth nach eigenen Angaben der Austausch mit seinem Bruder Heinrich hilfreich, während Kierkegaard und Dostojewski ihm durch Eduard Thurneysen erschlossen wurden.[30][31]
バルトの手書きの資料
初版のあとがきで、バルトは「私にとって特に貴重な」資料として、ヨハネス・カルヴァン、ヨハン・トビアス・ベック、ヨハン・アルブレヒト・ベンゲル、フ レデリック・ゴデ、ヘルマン・クッター、ハンス・リートツマン、カール・ハインリッヒ・リーガー、アドルフ・シュラッター、アルベルト・シュヴァイ ツァー、テオドール・ツァーン、フリードリッヒ・ツンデル、そして父親であるフリッツ・バルトの未発表の講義ノートを挙げている。つまり、バルトは次の文 献を優先的に利用したと述べている。

ヨハン・カルヴァン:Commentarius in Epistolam Pauli ad Romanos、Calvini Opera 第 49 巻。
ヨハン・トビアス・ベック:Erklärung des Briefes Pauli an die Römer、J. リンデンマイヤー編、2 巻、ギュタースロー、1884 年。
ヨハン・アルブレヒト・ベンゲル『新約聖書注解』、J. シュテューデル編、2巻、第3版、テュービンゲン、1850年。
フレデリック・ゴデ『ローマ人への手紙の注解』、E. R. ヴンダーリッヒによるドイツ語訳、2巻、ハノーファー、1881/1882年。
ヘルマン・クッター『直接的なもの。Eine Menschheitsfrage(直接性。人類の問題)。ベルリン、1902年。
ハンス・リートツマン:Die Briefe des Apostels Paulus… Band I: An die Römer(使徒パウロの書簡…第1巻:ローマ人への手紙)。第2版。テュービンゲン、1919年。
カール・ハインリッヒ・リーガー:Betrachtungen über das Neue Testament(新約聖書に関する考察)、Wachsthum in der Gnade und Erkenntniß unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi(私たちの主であり救い主であるイエス・キリストの恵みと認識における成長について)、テュービンゲン、1828年。
アドルフ・シュラッター: 聖書読者向けローマ人への手紙の解説、(カルフ 1887) 第 4 版 シュトゥットガルト 1902 年;
アルベルト・シュヴァイツァー:イエス・キリストの生涯に関する研究の歴史。第 2 版、テュービンゲン 1913 年;
テオドール・ツァーン:パウロのローマ人への手紙。第 2 版、ライプツィヒ 1910 年;
フリードリッヒ・ツンデル: 使徒時代から。チューリッヒ、1886年。
しかし、ゲルハルト・エベリングがマルティン・ルターを例に指摘したように、これは使用された文献のすべてではない。ルターは、初版(ローマ人への手紙の 第2版では、バルトは「さまざまな理由」から文献の記載を省略した)の参考文献には記載されていない。実際、両版において、ルターはカルヴァンと同等以上 に引用されている。ただし、引用はルターのローマ人への手紙の注釈ではなく、主に19世紀半ばにヴュルテンベルク州の牧師クリストフ・G・エバーレが刊行 したルターの著作から抜粋した2つの文章集からのものである。「エバーレの引用集から、彼は…例外なく賛同し、ほぼすべてが高水準の神学的な文章を引用し ている。」 [28] しかし、エバーレの啓発的なコレクションは引用には適さなかった。

クリスティアン・ティーツの評価によれば、プラトン、イマヌエル・カント、ソレン・キルケゴール、フョードル・ミハイロヴィチ・ドストエフスキー、カー ル・スピッテラー、フランツ・オーバーベックが、ローマ人への手紙の両方の版に影響を与えた。[29] カール・バルトは、プラトンとカントを理解するには、兄のハインリッヒとの意見交換が役立ったと述べている。一方、キルケゴールとドストエフスキーについ ては、エドゥアルト・トゥルネイセンを通じて理解を深めたという。[30][31]
Barth als Exeget
Barth hatte sich dem griechischen Text des Römerbriefs intensiv zugewandt, weil er Paulus von Tarsus verstehen wollte. Die ernsten Fragen seien über den zeitlichen Abstand hinweg dieselben: „Unsere Fragen sind, wenn wir uns selber recht verstehen, die Fragen des Paulus, und des Paulus Antworten müssen, wenn ihr Licht uns leuchtet, unsere Antworten sein.“[32] Kritiker sahen darin allerdings Eisegese. Hugo Gressmann urteilte, man lerne in Barths Kommentar nicht „den Paulus kennen, wie er wirklich war, sondern den Paulus, wie er nach Barth hätte sein müssen, das macht aus einem Brief des Paulus an die Römer einen Brief Barths an seine Gemeinde“.[33]

Adolf Jülicher kam als Neutestamentler zur gleichen Einschätzung wie Gressmann, doch zeigte er sich beeindruckt von Barths Übersetzung von πίστις pístis mit „Treue Gottes“ in der ersten Fassung des Römerbriefkommentars. Barth erklärte dazu, er verdanke diese Entdeckung am griechischen Text einem Hinweis seines Vetters Rudolf Liechtenhan.[34]

Die zweite, 1922 erschienene Fassung wurde von Rudolf Bultmann weitgehend positiv rezensiert.[35] Bultmann gestand Barth zu, dass er philologisch-historisch korrekt mit dem Text arbeite und dass man nur das verstehen könne, wozu man selbst ein inneres Verhältnis habe. Jedoch überspringe Barth die notwendige Entmythologisierung des antiken Textes. Barth beteuere, dass er zu Paulus stehe, notwendig sei aber, Paulus in die Sprache der Gegenwart zu übersetzen.[36] Bultmanns Hinweis, es kämen noch andere Geister in Paulus zu Wort als das pneuma Christou, konterte Barth: „Das pneuma Christou ist kein Standpunkt, auf den man sich stellen kann, um von hier aus den Paulus oder wen auch immer zu schulmeistern. Es sei uns genug, uns … trotz der ‚andern‘ Geister lernend-lehrend neben Paulus zu stellen“.[37]
聖書注釈者としてのバルト
バルトは、タルソスのパウロを理解したいと考え、ローマ人への手紙のギリシャ語テキストに深く取り組んだ。時代を超えて、深刻な疑問は変わらないと彼は考 えた。「私たち自身を正しく理解しているならば、私たちの疑問はパウロの疑問であり、その疑問に対する答えは、その答えが私たちに光を与えるならば、私た ちの答えでなければならない」と。[32] しかし、批評家たちはこれをイゼゲシス(聖書解釈)だと見なした。ヒューゴ・グレスマンは、バルトの解説では「パウロが実際にどのような人物であったかで はなく、バルトが考えるべき人物像としてのパウロ」を学んでいると評し、「それは、パウロのローマ人への手紙を、バルトの教会への手紙に変えてしまう」と 述べた。[33]

新約聖書学者であるアドルフ・ユリッヒャーもグレスマンと同じ評価を下したが、ローマ人への手紙の注釈の初版で、バルトが πίστις pístis を「神の忠実」と訳したことに感銘を受けた。バルトは、このギリシャ語のテキストに関する発見は、彼のいとこであるルドルフ・リヒテンハンの指摘によるも のだと説明している。[34]

1922年に発表された第2版は、ルドルフ・ブルトマンによって概ね好意的に評価された。[35] ブルトマンは、バルトが文献学的・歴史学的に正確にテキストを扱っており、自分が内面的な関係を持つものしか理解できないことを認めた。しかし、バルトは 古代のテキストに必要な脱神話化を省略していると指摘した。バルトは、自分がパウロを支持していることを強調したが、パウロを現代の言葉に翻訳することが 必要だと述べた。[36] バルトは、パウロにはプネウマ・クリストゥ以外の精神も存在するというブルトマンの指摘に対して、「プネウマ・クリストゥは、そこからパウロやその他の誰 かを教訓する立場に立つことができるような立場ではない。『他の』霊たちがいるにもかかわらず、パウロの傍らに立ち、学び、教えることで十分だ」と反論し た[37]。
Barths Rezeption des Neukantianismus
Nach Analyse von Friedrich Lohmann nahm Barth in seinen beiden Römerbriefkommentaren drei Elemente des Neukantianismus positiv auf:

1. den erkenntnistheoretischen Anti-Subjektivismus und Anti-Psychologismus;
2. die Polemik gegen das „Gegebene“;
3. die Rede von Gott als „Ursprung“.

Das erste Element finde sich in beiden Fassungen, das zweite und dritte nur in der zweiten Fassung des Römerbriefkommentars, und für diese beiden Elemente ist es laut Lohmann gesichert, dass Barth bewusst an den Neukantianismus anknüpfte.[38]
バルトによる新カント主義の受容
フリードリッヒ・ローマンによる分析によれば、バルトは『ローマ人への手紙』の2つの注釈において、新カント主義の3つの要素を肯定的に受け入れた。

1. 認識論的反主観主義および反心理主義
2. 「与えられたもの」に対する論争
3. 「起源」としての神についての言説

最初の要素は両方の版に見られるが、2番目と3番目の要素はローマ人への手紙の注釈の第2版にのみ見られ、ローマンによれば、この2つの要素については、 バルトが新カント学派を意識的に引き継いだと確信できるという。[38]
Rezeption

Der katholische Dogmatiker Karl Adam schrieb 1925/26 in der Zeitschrift Hochland: „Barths Römerbrief schlug gleich bei seinem ersten Erscheinen … wie eine Bombe auf dem Spielplatz der Theologen ein, in seinen Wirkungen etwa vergleichbar mit der Antimodernisten-Enzyklika des Papstes Pius X. Pascendi.“[39]

Die erste Fassung des Römerbriefs fand vor allem Schweizer Leser und Rezensenten, darunter als einer der ersten Emil Brunner. Adolf von Harnack distanzierte sich gesprächsweise, dies wurde aber von Barth, als er davon erfuhr, als Votum eines Vertreters der abtretenden Theologengeneration wahrgenommen. Das Buch irritierte einige Rezensenten. So wurde dem Autor eine Nähe zu Rudolf Steiner oder Oswald Spengler unterstellt.[40]

Zu Barths Erstaunen wurde er, ein Pfarrer ohne Promotion und Habilitation, 1921 aufgrund des Römerbriefs (erste Fassung) als Professor für Reformierte Theologie an die Universität Göttingen berufen. Ausschlaggebend war die Empfehlung von Karl Müller (Universität Erlangen).[41]
レセプション

カトリックの教義学者カール・アダムは、1925年から1926年にかけて雑誌『Hochland』に次のように記している。「バルトの『ローマ人への手 紙』は、出版された当初から、神学者の間で大きな衝撃を与えた。その影響は、教皇ピウス10世の反近代主義の回勅『Pascendi』に匹敵するもので あった」[39]。

ローマ人への手紙の初版は、主にスイスの読者や評論家、その中にはエミル・ブルナーも最初のうちにいた。アドルフ・フォン・ハルナックは会話の中で距離を 置いたが、それを知ったバルトは、それは退陣する神学者の世代を代表する者の意見だと受け止めた。この本は、一部の評論家を苛立たせた。その結果、著者は ルドルフ・シュタイナーやオズワルド・スペンガーに近い人物であると推測されたんだ。[40]

バルトは、博士号も教授資格も持たない牧師であったにもかかわらず、1921年に『ローマ人への手紙』(初版)によってゲッティンゲン大学の改革派神学教 授に任命されたことに驚いた。決定的な要因は、カール・ミュラー(エアランゲン大学)の推薦だった。[41]
Textausgaben
Der Römerbrief (Erste Fassung). Hrsg. von H. Schmidt, Zürich 1985 (Karl-Barth-Gesamtausgabe, Band II/1919). Ein unveränderter Nachdruck der Erstauflage erschien Zürich 1963.
Der Römerbrief (Zweite Fassung). 9. Auflage. Zürich 1954.
Der Römerbrief (Zweite Fassung). Hrsg. von Cornelis van der Kooi und Katja Tolstaja (Karl-Barth-Gesamtausgabe, Band 47). Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2010. ISBN 978-3-290-17562-7.
テキスト版
ローマ人への手紙(初版)。H. Schmidt 編、チューリッヒ、1985 年(カール・バルト全集、第 II 巻/1919)。初版と変更のない復刻版が、1963 年にチューリッヒで出版された。
ローマ人への手紙(第 2 版)。第 9 版。チューリッヒ、1954 年。
ローマ人への手紙(第 2 版)。コーネリス・ファン・デル・クーイとカティア・トルスタヤ編(カール・バルト全集、第 47 巻)。Theologischer Verlag Zürich、チューリッヒ、2010 年。ISBN 978-3-290-17562-7。
Literatur
Christiane Tietz: Karl Barth: Ein Leben im Widerspruch. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-72523-4 (erste Fassung: S. 99–112; zweite Fassung: S. 133–162)
Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf: nach seinen Briefen und autobiographischen Texten. Christian Kaiser, München 1975, ISBN 3-459-01022-3.
Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. Eine Einführung. Athenäum, Frankfurt/Main 1988. ISBN 3-610-09112-6.
Friedrich Lohmann: Karl Barth und der Neukantianismus. Die Rezeption des Neukantianismus im »Römerbrief« und ihre Bedeutung für die weitere Ausarbeitung der Theologie Karl Barths (= Theologische Bibliothek Töpelmann, Band 72). De Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-014883-8 (zugleich Dissertation, Mainz 1995)
参考文献
クリスティアン・ティーツ:カール・バルト:矛盾に満ちた人生。ベック、ミュンヘン、2018年、ISBN 978-3-406-72523-4(初版:99~112ページ、第2版:133~162ページ)
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯:彼の手紙と自伝的テキストに基づく。クリスティアン・カイザー、ミュンヘン、1975年、ISBN 3-459-01022-3。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。入門。アテナエウム、フランクフルト・アム・マイン、1988年。ISBN 3-610-09112-6。
フリードリッヒ・ローマン:カール・バルトと新カント学派。『ローマ人への手紙』における新カント学派の受容と、カール・バルトの神学の発展におけるその 意義(= テオロギッシェ・ビブリオテーク・テペルマン、第 72 巻)。デ・グルイター、ベルリン/ニューヨーク、1995 年、ISBN 3-11-014883-8(博士論文、マインツ、1995 年)
Einzelnachweise
 1. Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 67.
 2. Bengt Hägglund: Geschichte der Theologie. Ein Abriß. 2. Auflage. Chr. Kaiser, München 1990, ISBN 3-459-01850-X, S. 313–314.
 Karl Barth: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. XII.
 Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. xxxix.
 Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. xxxix.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 110.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 111.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 66.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 113.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 114.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 116–117.
 Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. xxxiv.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 133.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 135.
 Karl Barth: Der Römerbrief (Erste Fassung). 1954, S. 520.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 65–66.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 76–77.
 Friedrich-Wilhelm Marquardt: Theologie und Sozialismus. Das Beispiel Karl Barths. München 1972, S. 127.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 87.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 81.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 128.
 Karl Barth: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 1954, S. 294.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 67–68.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 69–70.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 71–72.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 73–74.
 Christofer Frey: Die Theologie Karl Barths. 1988, S. 78.
 Gerhard Ebeling: Karl Barths Ringen mit Luther. In: Lutherstudien. Band 3. Mohr Siebeck, Tübingen 1985, S. 437.
 Christiane Tietz: Karl Barth, München 2018, S. 99–102
 Karl Barth: Der Römerbrief (Zweite Fassung). In: Karl-Barth-Gesamtausgabe. Band 47, 1954, S. 7.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 128–129.
 Karl Barth: Der Römerbrief (Erste Fassung). In: Karl-Barth-Gesamtausgabe. Band 46, S. 3 (Vorwort).
 Konrad Schmid: Karl Barths Schriftauslegung. (PDF) S. 3, abgerufen am 10. Dezember 2018.
 Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. xvi-xvii.
 Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 149.
 Konrad Schmid: Karl Barths Schriftauslegung. (PDF) S. 5–6, abgerufen am 10. Dezember 2018.
 Konrad Schmid: Karl Barths Schriftauslegung. (PDF) S. 6, abgerufen am 10. Dezember 2018.
 Johann Friedrich Lohmann: Karl Barth und der Neukantianismus. 1995, S. 317.
 Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. xii-xiii.
 40. Cornelis van der Kooi, Katja Tolstaja: Der Römerbrief (Zweite Fassung). 2010, S. xiv.
 41. Eberhard Busch: Karl Barths Lebenslauf. 1975, S. 136 (Im Januar 1922 ernannte ihn die theologische Fakultät der Universität Münster zum Dr. theol. "wegen seiner mannigfachen Beiträge zur Revision der religiösen und theologischen Fragestellungen" (ebd., S. 141).).
参考文献
1. クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、67ページ。
2. ベングト・ヘグルンド:神学の歴史。概要。第2版。Chr. Kaiser、ミュンヘン、1990年、ISBN 3-459-01850-X、313-314ページ。
カール・バルト: ローマ人への手紙(第 2 版)。2010 年、XII ページ。
コーネリス・ファン・デル・クーイ、カティア・トルスタヤ:ローマ人への手紙(第 2 版)。2010 年、xxxix ページ。
コーネリス・ファン・デル・クーイ、カティア・トルスタヤ:ローマ人への手紙(第 2 版)。2010 年、xxxix ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、110ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、111ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、66ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、113ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、114ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、116-117ページ。
コーネリス・ファン・デル・クーイ、カティア・トルスタヤ:ローマ人への手紙(第2版)。2010年、xxxivページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、133ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、135ページ。
カール・バルト:ローマ人への手紙(初版)。1954年、520ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、65-66ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、76-77ページ。
フリードリヒ・ヴィルヘルム・マルクアート:神学と社会主義。カール・バルトの例。ミュンヘン、1972年、127ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、87ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、81ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、128ページ。
カール・バルト:『ローマ人への手紙(第二版)』。1954年、294ページ。
クリストファー・フレイ:『カール・バルトの神学』。1988年、67-68ページ。
クリストファー・フレイ:『カール・バルトの神学』。1988年、69-70ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、71-72ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、73-74ページ。
クリストファー・フレイ:カール・バルトの神学。1988年、78ページ。
ゲルハルト・エベリング:カール・バルトとルターの葛藤。ルター研究。第 3 巻。Mohr Siebeck、テュービンゲン 1985 年、437 ページ。
クリスティアーネ・ティーツ:カール・バルト、ミュンヘン 2018 年、99-102 ページ
カール・バルト:ローマ人への手紙(第 2 版)。カール・バルト全集。第 47 巻、1954 年、7 ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975 年、128-129 ページ。
カール・バルト:ローマ人への手紙(初版)。カール・バルト全集。第 46 巻、3 ページ(序文)。
コンラート・シュミット:カール・バルトの聖書解釈。(PDF) 3 ページ、2018 年 12 月 10 日閲覧。
コーネリス・ファン・デル・クーイ、カティア・トルスタヤ:ローマ人への手紙(第 2 版)。2010 年、xvi-xvii ページ。
エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの経歴。1975年、149ページ。
コンラート・シュミット:カール・バルトの聖書解釈。(PDF)5-6ページ、2018年12月10日アクセス。
コンラート・シュミット:カール・バルトの聖書解釈。(PDF)6ページ、2018年12月10日アクセス。
ヨハン・フリードリッヒ・ローマン:カール・バルトと新カント学派。1995年、317ページ。
コーネリス・ファン・デル・クーイ、カティア・トルスタヤ:ローマ人への手紙(第2版)。2010年、xii-xiiiページ。
40. コーネリス・ファン・デル・クーイ、カティア・トルスタヤ:ローマ人への手紙(第2版)。2010年、xivページ。
41. エーバーハルト・ブッシュ:カール・バルトの生涯。1975年、136ページ(1922年1月、ミュンスター大学神学部は、「宗教および神学上の問題の見 直しに対する多大な貢献」を理由に、彼に神学博士号を授与した(同書、141ページ)。)。
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_R%C3%B6merbrief_(Barth)


Dialektische Theologie (弁証法神学)

弁 証的神学とは、プロテスタント内の神学の一派を指し、第一次世界大戦後に登場し、1933年頃まで最盛期を迎えた。この学派は、人間が神を理解できること を厳しく否定し、信者のあらゆる接近を、神による事前の啓示に従属させる。 主な代表者は、カール・バルト(特に、ローマ人への手紙の解説の第2版と、1919年の「タンバッハ講演」『社会におけるキリスト教徒』で知られる)とフ リードリッヒ・ゴガルテン(彼の論文『時代の間』は、1920年6月にリベラル誌『キリスト教世界』に掲載された)だ。その他の代表者は、エミル・ブル ナー、ルドルフ・ブルトマン、エドゥアルト・トゥルネイセン、ゲオルク・メルツだった。重要な文献としては、カール・バルトの論文集『神の言葉と神学』 (1924年)、エミル・ブルナーのモノグラフ『神秘主義と言葉』(1924年)、『仲介者』(1927年)がある。1923年以降、弁証法神学の機関誌 は、主にクリスチャン・カイザー出版社から発行された雑誌『Zwischen den Zeiten』であった。

Als Dialektische Theologie wird eine theologische Richtung innerhalb des Protestantismus bezeichnet, die nach dem Ersten Weltkrieg aufkam und ihre Blütezeit bis etwa 1933 hatte. Sie lehnt ein menschliches Erkennenkönnen Gottes strikt ab und ordnet jedwede Annäherung des Gläubigen der vorausgehenden Offenbarung Gottes unter.

Hauptvertreter waren Karl Barth (vor allem durch die zweite Fassung des Kommentars zum Römerbrief und den „Tambacher Vortrag“ Der Christ in der Gesellschaft von 1919) und Friedrich Gogarten (sein Essay Zwischen den Zeiten erschien im Juni 1920 in der liberalen Zeitschrift Die Christliche Welt[1]). Weitere Vertreter waren Emil Brunner, Rudolf Bultmann, Eduard Thurneysen und Georg Merz. Wichtige Dokumente sind ferner Karl Barths Aufsatzsammlung Das Wort Gottes und die Theologie (1924) und Emil Brunners Monographien Die Mystik und das Wort (1924) und Der Mittler (1927). Das Organ der Dialektischen Theologie war ab 1923 vor allem die im Christian Kaiser Verlag erscheinende Zeitschrift Zwischen den Zeiten.
弁証的神学とは、プロテスタント内の神学の一派を指し、第一次世界大戦 後に登場し、1933年頃まで最盛期を迎えた。この学派は、人間が神を理解できることを厳しく否定し、信者のあらゆる接近を、神による事前の啓示に従属さ せる。

主な代表者は、カール・バルト(特に、ローマ人への手紙の解説の第2版と、1919年の「タンバッハ講演」『社会におけるキリスト教徒』で知られる)とフ リードリッヒ・ゴガルテン(彼の論文『時代の間』は、1920年6月にリベラル誌『キリスト教世界』に掲載された)だ。その他の代表者は、エミル・ブル ナー、ルドルフ・ブルトマン、エドゥアルト・トゥルネイセン、ゲオルク・メルツだった。重要な文献としては、カール・バルトの論文集『神の言葉と神学』 (1924年)、エミル・ブルナーのモノグラフ『神秘主義と言葉』(1924年)、『仲介者』(1927年)がある。1923年以降、弁証法神学の機関誌 は、主にクリスチャン・カイザー出版社から発行された雑誌『Zwischen den Zeiten』であった。
Begriff
Die Bezeichnung Dialektische Theologie war eine Fremdbezeichnung, die 1922 aufkam und sich bis Mitte der 1920er Jahre schon weitgehend eingebürgert hatte. Von den Vertretern dieser Richtung wurde der Begriff eher widerstrebend akzeptiert; sie bevorzugten die Bezeichnungen Theologie des Wortes Gottes bzw. Wort-Gottes-Theologie oder Theologie der Krise bzw. Theologie der Krisis. Weil die Schule sich insgesamt gegen den theologischen Rationalismus der Aufklärung und die Liberale Theologie positionierte, wurde sie von Kritikern vor allem aus den Vereinigten Staaten als „neo-orthodox“ eingestuft und ist im englischen Sprachraum eher unter dem Begriff neoorthodoxy bekannt[2]. In diesen Begriff sind jedoch auch andere theologische Aufbrüche wie die Schule von Lund (Gustaf Aulén, Anders Nygren) oder die Weiterführung von Barth’schen Impulsen durch Reinhold Niebuhr einbezogen, die im deutschen Sprachraum nicht zur Dialektischen Theologie gerechnet werden. Karl Barth hat das Etikett der (Neo-)Orthodoxie für sich deutlich abgelehnt.[3]
用語
「弁証的神学」という用語は、1922年に登場し、1920年代半ばまでに広く定着した外部からの呼称だった。この学派の代表者たちは、この用語をあまり 好んで受け入れることはなく、「神の言葉の神学」あるいは「神の言葉の理論」、「危機の神学」あるいは「危機の理論」という呼称を好んだ。この学派は、啓 蒙主義の神学的合理主義や自由主義神学に全面的に反対する立場をとっていたため、特に米国からの批評家たちから「新正統主義」と分類され、英語圏では 「neoorthodoxy」という用語で知られるようになった[2]。しかし、この用語には、ルンド学派(グスタフ・オーレン、アンデルス・ニュグレ ン)や、ラインホールド・ニーバーによるバルトの思想の継承など、ドイツ語圏では弁証法神学には含まれない他の神学的革新も含まれている。カール・バルト は、自ら(新)正統主義というレッテルを明確に拒否した[3]。
Charakteristik
In der Dialektischen Theologie wurde pointiert eine Theologie „von oben“ betrieben, die ein menschliches Erkennenkönnen Gottes strikt ablehnte und so jedwede Annäherung des Gläubigen der vorausgehenden Offenbarung Gottes unterordnete. Diese Position der „unmöglichen Möglichkeit“ zur Gotteserkenntnis steht in der Tradition der Glaubensphilosophie, wenngleich sie nicht in die radikalisierte Spielart des Fideismus changierte, sondern die Neubegründung des Glaubenkönnens gegen einen theologischen Rationalismus vor Augen hatte, wie ihn vor allem die Liberale Theologie der Zeit, die noch Barths Lehrer Harnack vertrat, aufwies.

Wichtige Impulse empfing die Richtung von den Schriften Søren Kierkegaards und Franz Overbecks, aber auch von der Biblischen Theologie Johann Tobias Becks und Hermann Cremers. Nicht zuletzt wurden die Schriften Martin Luthers und Johannes Calvins herangezogen, so dass es zu Berührungen mit der Lutherrenaissance kam.

Die Haltung der Vertreter der Dialektischen Theologie war nie in sich geschlossen. Das Verbindende war vielmehr die gemeinsame Gegenposition zur etablierten Theologie, was sich vor allem als Konsequenz der unsicheren Zwischenkriegszeit verstehen lässt. Ab 1933 gingen die Hauptvertreter verschiedene Wege: Barth, Bultmann und Merz in die Bekennende Kirche, Gogarten zu den Deutschen Christen, Brunner in das neutrale Lager. Da zudem Barth, Bultmann und Brunner in den 1930er Jahren bedeutende Wandlungen ihrer Theologie vollzogen, gilt zumeist 1933 als das Ende der Dialektischen Theologie.

Den Grundansatz, das Wort Gottes in Gegensatz zu Krisenphänomenen der Moderne zu setzen, behielt etwa Karl Barth jedoch bei.[4] Die Ablehnung einer Analogie des Seins ergänzte er durch die Möglichkeit, Gott im Sinn einer Analogie des Glaubens zu erkennen, da Gott sich dem glaubenden Menschen zu erkennen gebe.[5]
特徴
弁証的神学では、「上からの」神学が鋭く追求され、人間が神を認識できることを厳しく否定し、信者のあらゆる接近を、先行する神の啓示に従属させた。神を 認識することは「不可能な可能性」であるとするこの立場は、信仰哲学の伝統に則っているが、過激な信仰主義へと変化したわけではなく、時代のリベラル神 学、とりわけバルトの師であるハルナックが主張した神学的合理主義に対抗して、信仰能力の再確立を目指していた。

この方向性は、ソレン・キルケゴールやフランツ・オーバーベック、そしてヨハン・トビアス・ベックやヘルマン・クレマーの聖書神学からも重要な刺激を受け た。特に、マルティン・ルターやジャン・カルヴァンの著作も参考にしたため、ルター・ルネサンスとの接点も生まれた。

弁証法神学の代表者たちの姿勢は、決して統一されたものではなかった。むしろ、彼らを結びつけたのは、確立された神学に対する共通の反対姿勢であり、それ はとりわけ、不安定な戦間期という状況の結果として理解できる。1933 年以降、主な代表者はそれぞれ異なる道を進んだ。バルト、ブルトマン、メルツは告白教会、ゴガルテンはドイツキリスト教徒、ブルナーは中立陣営へと向かっ た。さらに、バルト、ブルトマン、ブルナーは 1930 年代に神学に大きな変化をもたらしたため、1933 年は弁証法神学の終焉とみなされることが多い。

しかし、カール・バルトなどは、現代の危機的現象に対抗して神の言葉を打ち出すという基本的なアプローチを維持した[4]。彼は、存在の類推を否定する一 方で、神は信じる者に自らを明らかにする、という信仰の類推の意味で神を認識する可能性を補完した[5]。
Kritik
Eine prägnante Kritik formulierte Johannes Hoffmeister, indem er die Dialektische Theologie als jene Theologie bezeichnete,

„[…] an der besonders deutlich wird, inwiefern das Philosophieren aus dem Glauben, das die Vermittlung der denkenden Vernunft verschmäht, in den Abstraktionen und Paradoxien des Verstandes steckenbleibt“.[6]
Weitere Kritik wurde unter anderem von Wolfhart Pannenberg und Falk Wagner formuliert. Pannenberg kritisierte insbesondere die wissenschaftstheoretische Abschottung der Theologie Barths, während Wagner grundsätzlich die Dialektische Theologie als Unterbrechung einer sinnvollen Umformung des Christentums (Emanuel Hirsch sprach von der Umformungskrise des Christentums) verstand.

Eine weitere Kritik stammt von Dietrich Bonhoeffer, der Karl Barths Position als Offenbarungspositivismus bezeichnete.
批判
ヨハネス・ホフマイスターは、弁証法神学を「

[…] 信仰に基づく哲学が、思考する理性の仲介を軽視することで、知性の抽象概念や逆説に陥ってしまうことを特に明らかにしている」と表現し、鋭い批判を述べ た。[6]
その他の批判としては、ヴォルフハルト・パンネンベルクやファルク・ワグナーなどが挙げられる。パンネンベルクは、特にバルトの神学における科学理論の閉 鎖性を批判し、一方、ワグナーは、弁証法神学を、キリスト教の有意義な変容(エマニュエル・ヒルシュはキリスト教の変容の危機と表現)を妨げるものと基本 的に理解していた。

さらに、ディートリッヒ・ボンヘッファーも、カール・バルトの立場を啓示実証主義と表現して批判した。
Einzelnachweise
1. 34. Jahrgang, S. 374–378
2. Vgl. z. B. neoorthodoxy in Encyclopedia Britannica (online)
3. Vgl. Kirchliche Dogmatik III,3, S. XI.
4. Werner Thiede: Vorwort des Herausgebers. In: Werner Thiede (Hg.): Karl Barths Theologie der Krise heute. Transfer-Versuche zum 50. Todestag. 2018, S. 5–8.
5. Ulrich Beuttler: Radikale Theologie der Offenbarung: Karl Barth und die postmoderne Phänomenologie und Hermeneutik. In: Werner Thiede (Hg.): Karl Barths Theologie der Krise heute. Transfer-Versuche zum 50. Todestag. 2018, S. 51–67.
6. Hoffmeister: Wörterbuch der philosophischen Begriffe. 2. Auflage. 1955, S. 274.
参考文献
1. 第 34 巻、374-378 ページ
2. 例えば、ブリタニカ百科事典(オンライン)の「新正統主義」を参照のこと。
3. 教会教義学 III、3、XI ページを参照のこと。
4. ヴェルナー・ティーデ:編集者による序文。ヴェルナー・ティーデ(編):カール・バルトの危機神学と現代。死後 50 周年を記念した転用試み。2018 年、5~8 ページ。
5. ウルリッヒ・ボイトラー:啓示の急進的神学:カール・バルトとポストモダン現象学および解釈学。ヴェルナー・ティーデ(編):カール・バルトの今日の危機 神学。死後 50 周年を記念した移転の試み。2018 年、51-67 ページ。
6. ホフマイスター:哲学用語辞典。第 2 版。1955 年、274 ページ。
Literatur
Quellensammlungen
Jürgen Moltmann (Hrsg.): Anfänge der dialektischen Theologie (= Theologische Bücherei 17). 2 Bände. Kaiser, München 1962.
Walther Fürst (Hrsg.): „Dialektische Theologie“ in Scheidung und Bewährung 1933–1936. Aufsätze, Gutachten und Erklärungen (= Theologische Bücherei 34). Kaiser, München 1966.
Karl Barth: Schriften. Bd. 1. Dialektische Theologie. Hrsg. von Dietrich Korsch. Verlag der Weltreligionen, Frankfurt a. M. 2009, ISBN 978-3-458-70022-7.
Zeitschrift
Zeitschrift für dialektische Theologie. Hrsg. vom Komitee zur Förderung des Studiums der Dialektischen Theologie, Kampen 1985ff.
Lexikonartikel
Wilfried Härle: Dialektische Theologie. In: Theologische Realenzyklopädie 8, 1981, S. 683–696 (mit weiterer Literatur).
Dietrich Korsch: Dialektische Theologie. In: Religion in Geschichte und Gegenwart (RGG). 4. Auflage. Band 2, Mohr-Siebeck, Tübingen 1999, Sp. 809–815.
Monographien
Christof Gestrich: Neuzeitliches Denken und die Spaltung der dialektischen Theologie. Tübingen 1977.
Michael Beintker: Die Dialektik in der „dialektischen Theologie“ Karl Barths. Studien zur Entwicklung der Barthschen Theologie und zur Vorgeschichte der „kirchlichen Dogmatik“. Kaiser, München 1987, ISBN 3-459-01701-5.
Dietrich Korsch: Dialektische Theologie nach Karl Barth. Mohr Siebeck, Tübingen 1996.
Christophe Chalamet: Théologiens dialectiques. Wilhelm Herrmann, Karl Barth et Rudolf Bultmann. Dissertation, Universität Genf 2002.
Englisch: Dialectical theologians. Wilhelm Herrmann, Karl Barth and Rudolf Bultmann. Theologischer Verlag, Zürich 2005.
D. Timothy Goering: Friedrich Gogarten (1887–1967). Religionsrebell im Jahrhundert der Weltkriege (= Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit, Bd. 51). de Gruyter, Berlin/Boston 2017, ISBN 978-3-11-051730-9.
Aufsätze
D. Timothy Goering: Das intellektuelle Netzwerk der Dialektischen Theologie. In: Frank-Michael Kuhlemann, Michael Schäfer (Hg.): Kreise – Bünde – Intellektuellen-Netzwerke. Formen bürgerlicher Vergesellschaftung und politischer Kommunikation 1890–1960. Bielefeld 2017, S. 137–154.
D. Timothy Goering: System der Käseplatte. Aufstieg und Fall der Dialektischen Theologie. In: Journal for the History of Modern Theology / Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte, 24.1 (2017), S. 1–50 (doi:10.1515/znth-2017-0001).

文献
資料集
ユルゲン・モルトマン(編):『弁証法神学の始まり』(= 神学図書館 17)。2 巻。カイザー、ミュンヘン、1962 年。
ヴァルター・フュルスト(編):『離婚と試練 1933-1936 年の「弁証法神学」』。論文、鑑定、声明(= 神学図書館 34)。カイザー、ミュンヘン、1966 年。
カール・バルト:著作。第 1 巻。弁証法神学。ディートリッヒ・コルシュ編。世界宗教出版社、フランクフルト・アム・マイン、2009 年、ISBN 978-3-458-70022-7。
雑誌
弁証法神学雑誌。弁証法神学研究推進委員会編、カンペン、1985年以降。
事典記事
ヴィルフリート・ヘールレ:弁証法神学。Theologische Realenzyklopädie 8、1981年、683-696 ページ(関連文献も掲載)。
ディートリッヒ・コルシュ:弁証法神学。『歴史と現代における宗教(RGG)』第 4 版。第 2 巻、Mohr-Siebeck、テュービンゲン、1999 年、809-815 ページ。
モノグラフ
クリストフ・ゲストリッヒ:近代の思想と弁証法神学の分裂。テュービンゲン、1977 年。
Michael Beintker: カール・バルトの「弁証法神学」における弁証法。バルトの神学の発展と「教会教義学」の背景に関する研究。カイザー、ミュンヘン 1987 年、ISBN 3-459-01701-5。
ディートリッヒ・コルシュ:カール・バルトの弁証法神学。モーア・ジーベック、テュービンゲン、1996年。
クリストフ・シャラメ:弁証法神学者たち。ヴィルヘルム・ヘルマン、カール・バルト、ルドルフ・ブルトマン。博士論文、ジュネーブ大学、2002年。
英語:弁証法神学者たち。ヴィルヘルム・ヘルマン、カール・バルト、ルドルフ・ブルトマン。神学出版社、チューリッヒ、2005年。
D. ティモシー・ゲーリング:フリードリッヒ・ゴガルテン(1887-1967)。世界大戦が起きた世紀の宗教反逆者(= 近代思想史研究、第 51 巻)。デ・グルイター、ベルリン/ボストン、2017 年、ISBN 978-3-11-051730-9。
論文
D. ティモシー・ゲーリング:弁証法神学の知的ネットワーク。フランク=ミヒャエル・クーレマン、ミヒャエル・シェーファー(編):サークル、同盟、知的ネッ トワーク。1890年から1960年までの市民社会化と政治的コミュニケーションの形態。ビーレフェルト、2017年、137-154ページ。
D. ティモシー・ゲーリング:チーズプレートのシステム。弁証法神学の興亡。掲載:Journal for the History of Modern Theology / Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte、24.1 (2017)、1–50 ページ (doi:10.1515/znth-2017-0001)。

https://de.wikipedia.org/wiki/Dialektische_Theologie


リ ンク

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