はじめによんでください

経験主義の2つのドグマ

Two Dogmas of Empiricism

池田光穂

☆経 験主義の二つのドグマ(原題:Two Dogmas of Empiricism)は、アメリカの哲学者ウィラード・ヴァン・オーマン・クワインによる最も重要な論文の一つであり、分析哲学において最も重要な論文 の一つでもある。1951年に雑誌『Philosophical Review』で初めて掲載され、その後、アンソロジー『論理的観点から(From a Logical Point of View、1953年)』に掲載された。

Zwei Dogmen des Empirismus (Originaltitel: Two Dogmas of Empiricism) ist einer der bedeutendsten Aufsätze des US-amerikanischen Philosophen Willard Van Orman Quine und damit einer der bedeutendsten Aufsätze der Analytischen Philosophie. Er erschien zuerst 1951 in der Zeitschrift Philosophical Review, dann später in dem Sammelband Von einem logischen Standpunkt (From a Logical Point of View, 1953).
経 験主義の二つのドグマ(原題:Two Dogmas of Empiricism)は、アメリカの哲学者ウィラード・ヴァン・オーマン・クワインによる最も重要な論文の一つであり、分析哲学において最も重要な論文 の一つでもある。1951年に雑誌『Philosophical Review』で初めて掲載され、その後、アンソロジー『論理的観点から(From a Logical Point of View、1953年)』に掲載された。
Inhalt
Die beiden von Quine attackierten „Dogmen des Empirismus“ sind:

der erkenntnistheoretische Reduktionismus. Dieser besagt, dass eine Theorie in Einzelaussagen zerlegt werden könne, die je für sich empirisch überprüft werden könnten.
die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen. Diese besagt nach der Diskussionslage in der damaligen Analytischen Philosophie, dass sich die Wahrheit mancher Sätze (der analytischen) allein durch die in ihnen verwendeten Teilausdrücke ergibt, wohingegen die Wahrheit der anderen Sätze (der synthetischen) von deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit herrührt.
内容
クワインが攻撃した「経験主義のドグマ」は、以下の2つだ。

1. 認識論的還元主義。これは、理論は個々の命題に分解でき、それらはそれぞれ経験的に検証できると主張する。
2. 分析的命題と合成的命題の区別。これは、当時の分析哲学における議論によれば、一部の命題(分析的命題)の真偽は、その命題で使用されている部分表現のみ によって決定されるのに対し、他の命題(合成的命題)の真偽は、現実との一致によって決定されるというものである。
Abschnitt 1: Hintergrund für Analytizität
Für die Unterscheidung „analytisch/synthetisch“, die nach Quine auf Leibniz, Hume und Kant zurückgeht, dienen Quine die folgenden Sätze als Beispiel:

Alle Junggesellen sind unverheiratet.
Alle Lebewesen, die ein Herz haben, haben auch Nieren.
Beide Sätze sind wahr, aber zwischen ihrer Wahrheit besteht, so scheint es, ein bedeutender Unterschied: Der erste Satz ist wahr allein aufgrund der Bedeutung der beteiligten Wörter, insbesondere deswegen, weil „Junggeselle“ „unverheirateter Mann“ bedeutet. Der zweite Satz ist wahr aufgrund empirischer Tatsachen, das heißt, dass er wahr ist, konnte nicht allein durch Nachdenken über die Bedeutung der Wörter „Herz“, „Niere“ und „Lebewesen“ herausgefunden werden, sondern nur über eine naturwissenschaftliche Untersuchung.

Quine geht es darum, diese intuitiv einleuchtende Unterscheidung als unbegründet herauszustellen. Seine Strategie dazu ist eher indirekt: Er untersucht eine Reihe von Möglichkeiten, diese Unterscheidung zu explizieren, und zeigt, dass jede dieser Möglichkeiten die Zielsetzung verfehlt.

Zunächst stellt Quine den engen Zusammenhang zwischen Analytizität und Synonymie heraus: Eine analytische Aussage kann in eine logische Wahrheit verwandelt werden, indem synonyme Begriffe füreinander ersetzt werden. So kann beispielsweise der analytische Satz

Alle Junggesellen sind unverheiratet.
in die logische Wahrheit

Alle unverheirateten Männer sind unverheiratet.
übersetzt werden, indem man den Ausdruck „Junggeselle“ durch den mit ihm synonymen „unverheirateter Mann“ ersetzt. Aufgrund dieses engen Zusammenhangs richtet sich Quines Kritik sowohl gegen den Begriff der Analytizität als auch gegen den der Synonymie. Er untersucht im Folgenden eine Reihe von Möglichkeiten, einen dieser beiden Begriffe zu klären.
セクション 1:分析性の背景
クワインによれば、ライプニッツ、ヒューム、カントに端を発する「分析的/合成的」という区別について、クワインは次の文を例として挙げている。

すべての独身者は未婚である。
心臓を持つ生き物はすべて腎臓も持っている。
どちらの文も真実だが、その真実性には大きな違いがあるように思われる。最初の文は、その文に含まれる単語の意味、特に「独身男性」が「結婚していない男 性」を意味するという事実だけに基づいて真実である。2番目の文は、経験的な事実に基づいて真実である。つまり、この文が真実であることは、「心臓」、 「腎臓」、「生き物」という言葉の意味について考えただけでは理解できず、自然科学的な調査によってのみ理解できる。

クワインは、この直感的に理解できる区別が根拠のないものであることを明らかにしたいと考えている。そのための彼の戦略は、どちらかといえば間接的なもの だ。彼は、この区別を明確にするためのいくつかの可能性を検討し、それらの可能性はいずれも目的を達成できないことを示している。

まず、クワインは、分析性と同義性との密接な関連性を指摘している。分析的命題は、同義語を互いに置き換えることで、論理的真理に変換することができる。例えば、分析的命題

すべての独身男性は未婚である。
」は、同義語である「未婚の男性」に置き換えることで、論理的な真
「すべての未婚の男性は未婚である」
に変換できる。この密接な関連性から、クワインは分析性と同義性の両方の概念に対して批判を向けている。彼は、この 2 つの概念のいずれかを明確にするための一連の方法を検討している。
Abschnitt 2: Definition
Der Erklärungsversuch lautet hier, dass Begriffe aufgrund einer Definition synonym sind, dass also „Junggeselle“ als „unverheirateter Mann“ definiert sei. Quines Antwort lautet, dass sich eine Definition, die sich z. B. in einem Wörterbuch befindet, um korrekt zu sein, bereits auf einen vorherigen Sprachgebrauch stützen muss und daher nicht als Grund der Synonymie angesehen werden kann.
セクション 2:定義
ここでの説明の試みは、用語は定義によって同義語である、つまり「独身男性」は「未婚の男性」と定義される、というものである。クワインの答えは、例えば 辞書にある定義は、正確であるためには、すでに以前の言語使用に基づいていなければならないため、同義語の理由とは見なせない、というものである。
Abschnitt 3: Ersetzbarkeit
Eine andere Möglichkeit besteht darin, zu sagen, dass synonyme Ausdrücke in allen Kontexten füreinander ersetzbar sind. „Junggeselle“ und „unverheirateter Mann“ sind demnach deswegen synonym, weil man von dem Satz „Notwendigerweise sind alle Junggesellen Junggesellen“ übergehen darf zu „Notwendigerweise sind alle Junggesellen unverheiratet“. Quine weist jedoch darauf hin, dass dieser Test nur dann analytische Wahrheiten von bloß empirischen Wahrheiten wie „Alle Lebewesen mit Herz sind Lebewesen mit Nieren“ unterscheiden kann, wenn die Ersetzung in opake Kontexte hinein erfolgt, d. h. die Sätze, in denen ersetzt wird, bereits intensionale Adverbien wie notwendig enthalten. Diese Ausdrücke seien aber nur verständlich, wenn man ein Verständnis des Ausdrucks analytisch, das es zu klären gilt, schon voraussetzt.
セクション 3:代替可能性
別の方法としては、同義語はあらゆる文脈で互いに代替可能だと言うこともできる。「独身男性」と「未婚の男性」は、文「必然的に、すべての独身男性は独身 である」から「必然的に、すべての独身男性は未婚である」へと移行できることから、同義語であると言える。しかし、クワインは、このテストは、不透明な文 脈、つまり、置換が行われる文がすでに必然性などの内包的副詞を含んでいる場合にのみ、分析的真理と「心臓を持つ生物はすべて腎臓を持つ生物である」のよ うな単なる経験的真理を区別することができると指摘している。しかし、これらの表現は、明確にする必要がある表現の分析的な理解をすでに前提としている場 合にのみ理解できるものである。
Abschnitt 4: Semantische Regeln
In formalen Systemen kann die Analytizität natürlicher Sprachen über sogenannte „semantische Regeln“ (gelegentlich auch „Bedeutungspostulate“ genannt) modelliert werden. Nach Quine erscheint dieses Phänomen dabei jedoch als irreduzibles Faktum – auf die für es relevanten „mentalen, verhaltensmäßigen oder kulturellen Faktoren“ („mental or behavioural or cultural factors“) wird nicht eingegangen. Es handelt sich also um ein zu stark simplifizierendes Modell, das für das vorliegende Problem keinen Erklärungswert hat.


第 4 節:意味論的規則
形式的なシステムでは、自然言語の分析性は、いわゆる「意味論的規則」(「意味の仮定」とも呼ばれる)によってモデル化することができる。しかし、クワイ ンによれば、この現象は還元不可能な事実として現れていて、それに関連する「精神的、行動的、あるいは文化的な要因」については触れられていない。つま り、これは過度に単純化したモデルであり、この問題の説明には役立たない。


Abschnitt 5: Verifikationismus und Reduktionismus
Der letzte von Quine untersuchte Vorschlag zur Klärung des Begriffs der Synonymie lautet: Zwei Aussagen sind synonym, wenn sie dieselben empirischen Verifikationsbedingungen haben. Ein Beispiel zum Begriff Verifikationsbedingung: Der Satz „Die Gegenstände A und B sind gleich schwer“ könnte folgende Verifikationsbedingung haben: „Wenn man A und B auf die beiden Seiten einer Balkenwaage legt, richtet diese sich waagerecht aus“.

Im Falle eines „radikal reduktionistischen“ Empirismus müssen sich die Verifikationsbedingungen selbst wiederum in Aussagen über „Sinnesdaten“, d. h. über unmittelbare Erfahrungen übersetzen lassen. Solche Aussagen könnten ungefähr wie folgt aussehen: „Ich habe hier und jetzt eine Rot-Empfindung“.

Rudolf Carnap hat in seinem Buch Der logische Aufbau der Welt (1928) versucht, eine solche Reduktion durchzuführen. Quine zufolge ist er jedoch dabei gescheitert, er selbst habe sein Projekt als gescheitert angesehen, da er in seinen späteren Veröffentlichungen nie wieder einen solchen Reduktionismus vertreten habe.

An dieser Stelle zeigt sich, wie die beiden von Quine kritisierten Dogmen, die Existenz analytischer Sätze und die Reduktion auf Sinneserfahrung, zusammenhängen: Quine sagt, dass beide auf derselben Vorstellung beruhen, nämlich dass sich die Wahrheit eines Satzes in eine linguistische und eine faktische Komponente aufspalten ließe („that the truth of a statement is somehow analyzable into a linguistic component and a factual component“). Zwei Sätze mit derselben linguistischen Komponente seien synonym, im Falle eines analytischen Satzes ist die faktische Komponente gleich null. Die faktische Komponente müsse nach der reduktionistischen Idee mit der Bestätigung durch Sinneserfahrung identifiziert werden.

Der Grund, warum diese Vorstellung nach Quine falsch ist, ist folgender: Sie beruht darauf, dass sich empirische Bestätigung und Widerlegung auf der Ebene von Sätzen vollzieht, d. h., dass es Sätze sind, die angesichts von Sinneserfahrungen als wahr oder falsch eingestuft werden. Quine zufolge werden aber nicht einzelne Sätze bestätigt oder widerlegt, sondern Gruppen von Sätzen, d. h. ganze Theorien. Sätze über die Außenwelt stünden damit nicht alleine vor dem Tribunal der Sinneserfahrung, sondern gemeinsam („My countersuggestion […] is that our statements about the external world face the tribunal of sense experience not individually but only as a corporate body“). Quine weist darauf hin, dass vor ihm Pierre Duhem einen ähnlichen Gedanken formuliert hat, die Auffassung wird daher auch als die Duhem-Quine-These bezeichnet.
第 5 章:検証主義と還元主義
クワインが検討した、同義語という概念を明確にする最後の提案は、次のとおりだ。2 つの文は、同じ経験的検証条件を持つ場合、同義語である。検証条件という概念の例を挙げよう。「物体 A と物体 B は同じ重さである」という文は、次のような検証条件を持つかもしれない。「A と B を天秤の両側に置くと、天秤は水平になる」。

「急進的な還元主義」的経験主義の場合、検証条件自体は、「感覚データ」、つまり直接的な経験に関する文に翻訳できなければならない。そのような文は、おおよそ次のようなものになるだろう。「私は今、ここで赤色の感覚を持っている」。

ルドルフ・カルナップは、著書『世界の論理的構造』(1928年)の中で、このような還元を試みた。しかし、クワインによれば、彼はこの試みに失敗し、彼 自身もこのプロジェクトは失敗だったと認識していた。なぜなら、彼はその後の著作では、このような還元主義を二度と主張しなかったからだ。

ここで、クワインが批判した 2 つの教義、つまり分析的命題の存在と感覚的経験への還元が、どのように関連しているかが明らかになる。クワインは、この 2 つは、命題の真偽は言語的要素と事実的要素に分解できる(「that the truth of a statement is somehow analyzable into a linguistic component and a factual component」)という同じ考えに基づいていると述べている。同じ言語的構成要素を持つ二つの文は同義であり、分析的文の場合、事実的構成要素はゼ ロになる。還元主義の考え方によれば、事実的構成要素は感覚的経験による確認と同一視されなければならない。

クワインによれば、この考えが誤りである理由は次のとおりだ。それは、経験的な確認と反証が文のレベルで行われる、つまり、感覚的経験に照らして真または 偽と評価されるのは文である、という考え方に基づいている。しかしクワインによれば、確認または反証されるのは個々の文ではなく、文のグループ、つまり理 論全体である。したがって、外界に関する文は、単独で感覚経験の審判に直面するのではなく、集合体として直面する(「私の反論は、外界に関する我々の主張 は、個別にではなく、集合体としてのみ感覚経験の審判に直面する、というものである」)。クワインは、彼以前にピエール・デュエムが同様の考えを提唱して いたことを指摘しており、この見解はデュエム・クワインの定理とも呼ばれている。
Abschnitt 6: Empirismus ohne Dogmen
Im sechsten und letzten Abschnitt stellt Quine einen Gegenentwurf zum Empirismus mit den beiden Dogmen vor. Er kleidet diesen Entwurf in ein anschauliches Bild: Diesem Bild zufolge bildet die Gesamtheit der wissenschaftlich anerkannten Sätze eine netzartige, kugelförmige Struktur. An der Peripherie dieser Kugel liegen die Sätze, die von Sinneserfahrungen handeln, näher dem Mittelpunkt liegen Sätze, die grundlegende Gesetzmäßigkeiten zum Gegenstand haben, so wie die Gesetze der Physik, und noch weiter innen die Gesetze der Mathematik und Logik. Die Sätze hängen logisch miteinander zusammen. Stellt sich ein bisher für wahr (falsch) gehaltener Satz als falsch (wahr) heraus, so müssen nach den Gesetzen der Logik auch andere Sätze in ihrem Wahrheitswert korrigiert werden.

Hierzu ein Beispiel: Betrachten wir die Satzmenge {„Alle Menschen sind sterblich“, „Sokrates ist ein Mensch“, „Sokrates ist sterblich“}. Nehmen wir nun an, es stellt sich heraus, dass Sokrates in Wirklichkeit nicht sterblich, sondern unsterblich ist. Dann müssen wir, um die Konsistenz des Systems zu gewährleisten, auch einen der anderen beiden Sätze aufgeben.

Quines Pointe liegt nun darin, dass sich nicht von vornherein sagen lässt, welche Sätze wir in einem solchen Konfliktfall aufgeben würden, ob wir uns also in obigem Beispiel dafür entscheiden würden zu sagen, dass nicht alle Menschen sterblich sind oder dass Sokrates kein Mensch ist. Nach Quine kann im Prinzip an jedem Satz festgehalten werden, egal wie neue Erfahrungen aussehen. Widerspricht beispielsweise eine neue empirische Erfahrung einem Satz an der Peripherie, so kann an diesem festgehalten werden, indem beispielsweise die neue Erfahrung zu einer Halluzination erklärt wird. Umgekehrt ist auch kein Satz immun gegen Revision. So ist vorgeschlagen worden, selbst logische Gesetze wie den Satz vom ausgeschlossenen Dritten aufzugeben, um etwa die Quantenphysik zu vereinfachen. Eine Modifikation der logischen Gesetze würde bedeuten, dass sich nicht nur die entsprechenden Sätze, sondern auch die Regeln ändern, nach denen die Wahrheitswerte im Netzwerk propagiert werden.

Tatsächlich ist es nach Quine so, dass es im Fall einer neuen, widersprechenden Erfahrung die „natürliche Tendenz“ gibt, das System so wenig wie möglich zu stören und daher eher die Sätze an der Peripherie zu korrigieren als die im Zentrum. Hier lässt sich jedoch keine scharfe Grenze ziehen. Diese Überlegung mündet bei Quine in der provokanten These, dass es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen dem Glauben an physikalische Gegenstände und dem Glauben an die Götter Homers gebe. In beiden Fällen handele es sich um kulturbedingte Setzungen. Die Konzeption der physikalischen Gegenstände hat sich allerdings „als effizienter erwiesen, in den Fluss der Erfahrungen eine handhabbare Struktur einzuarbeiten“ („it has proved more efficacious […] as a device for working a manageable structure into the flux of experience“). Beide Konzeptionen sind allerdings durch Erfahrung unterdeterminiert, auch die Existenz der physikalischen Gegenstände lässt sich nicht unter Bezugnahme auf Erfahrungen beweisen.

Damit bekennt sich Quine am Ende seines Aufsatzes zu einem durchgängigen Pragmatismus: Überlegungen, die den Menschen dazu bringen, seine wissenschaftliche Überlieferung zu verzerren, um sie seinem kontinuierlichen sensorischen Input anzupassen, seien – wenn sie rational getroffen wurden – pragmatisch („the considerations which guide [man] in warping his scientific heritage to fit his continuing sensory promptings are, where rational, pragmatic“).


第 6 章:教条(ドグマ)のない経験主義
第 6 章、つまり最後の章で、クワインは 2 つの教条を伴う経験主義に対する対案を提示している。彼はこの案を、わかりやすいイメージで表現している。このイメージによれば、科学的に認められた定理 の全体は、網目状の球形の構造を形成している。この球体の外縁には、感覚的経験に関する命題が位置し、中心に近い方には、物理法則などの基本的な法則性を 対象とする命題が位置し、さらに内側には、数学や論理の法則が位置している。これらの命題は、論理的に相互に関連している。これまで真実(虚偽)とされて いた定理が虚偽(真実)であることが判明した場合、論理の法則によれば、他の定理の真偽も修正されなければならない。

例を挙げて説明しよう。定理の集合 {「すべての人は死すべき存在である」、「ソクラテスは人である」、「ソクラテスは死すべき存在である」} を考えてみよう。さて、ソクラテスは実際には死すべき存在ではなく、不死の存在であることが判明したとしよう。その場合、システムの整合性を確保するため に、他の 2 つの命題のうち 1 つも放棄しなければならない。

クワインの指摘は、このような矛盾が生じた場合、どの文を放棄すべきか、つまり上記の例で、すべての人は死すべき存在ではない、あるいはソクラテスは人間 ではない、と主張すべきか、はあらかじめ判断できない、というものである。クワインによれば、新しい経験がどのようなものであっても、原則としてどの文も 維持することができる。例えば、新しい経験が周辺的な命題と矛盾する場合、その新しい経験を幻覚だと説明することで、その命題を堅持することができる。逆 に、どの命題も修正の影響を受けないわけではない。量子物理学を単純化するために、排中律のような論理法則さえも放棄すべきだと提案されている。論理法則 の修正は、対応する命題だけでなく、ネットワーク内で真偽値が伝播されるルールも変更することを意味する。

実際、クワインによれば、新しい矛盾する経験があった場合、システムをできるだけ乱さないという「自然な傾向」があり、そのため、中心にある定理よりも、 周辺にある定理を修正する傾向がある。しかし、ここでは明確な境界線を引くことはできない。この考察は、クワインにおいて、物理的な物体を信じることも、 ホメロスの神々を信じることも、基本的に何の違いもないという挑発的な説につながっている。どちらの場合も、文化によって決定された設定である。しかし、 物理的な物体の概念は、「経験の流れに扱いやすい構造を取り入れる手段として、より効果的であることが証明されている」とクワインは述べている。しかし、 どちらの概念も経験によって決定づけられているわけではなく、物理的な物体の存在も、経験に基づいて証明することはできない。

こうして、クワインは論文の最後に、一貫した実用主義を認めている。人間が、継続的な感覚的インプットに合わせて科学的遺産を歪めるような考察は、それが 合理的に行われている限り、実用的なものである(「the considerations which guide [man] in warping his scientific heritage to fit his continuing sensory promptings are, where rational, pragmatic」)。


Literatur
Christian Nimtz: Willard V. O. Quine. Die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen. In: Ansgar Beckermann/Dominik Perler (Hrsg.): Reclams Klassiker der Philosophie heute. Reclam, Stuttgart 2004.
W. V. O. Quine: Zwei Dogmen des Empirismus. In: ders.: Von einem logischen Standpunkt. Neun logisch-philosophische Essays. Ullstein, Frankfurt a. M./Berlin/Wien 1979, S. 27–50.
Elliott Sober: Quine’s Two Dogmas. In: Proceedings of the Aristotelean Society, Supplementary Vol. 74, 2000, S. 237–280.
文献
クリスチャン・ニムツ:ウィラード・V・O・クワイン。分析的命題と合成的命題の区別。アンズガー・ベッカーマン/ドミニク・ペルラー(編):『レクラム哲学古典集』レクラム、シュトゥットガルト、2004年。
W・V・O・クワイン:経験主義の二つの教義。同著:論理的観点から。九つの論理哲学的エッセイ。ウルシュタイン、フランクフルト・アム・マイン/ベルリン/ウィーン、1979年、27-50ページ。
エリオット・ソバー:クワインの二つの教義。アリストテレス協会論文集、補遺第74巻、2000年、237-280ページ。
https://de.wikipedia.org/wiki/Zwei_Dogmen_des_Empirismus

経験主義の二つのドグマ(日本語ウィキ)

経験主義の二つのドグマ」(けいけんしゅぎの ふたつのドグマ、Two Dogmas of Empiricism)は、アメリカの哲学者 W・V・O・クワインの論文。1950年にアメリカ哲学会で講演として発表された。その後、1951年には雑誌『The Philosophical Review』(英語版)に掲載され、1953年には論文集『論理的観点から』に収録された[1][2]。

概要
ルドルフ・カルナップに代表される論理実証主義の立場を「経験主義」と呼び、その考えに2つの非経験的なドグマ(根拠のない主張)が含まれているとして批判するという内容である。そのドグマは次の通りである。

1. 分析的な真理(意味に基づく真理)と総合的な真理(事実に基づく真理)の間には明確な区分がある(英語版
2. 還元主義(有意味な言明は、直接経験を指示する語を基盤とした論理的構成物と等値であるとする考え)が成り立つ

クワインは、この2つのドグマを捨て去ることで、思弁的形而上学と自然科学の間の境界をぼやけさせ、また、プラグマティズムへの転換がなされると主張する[3]。

背景
クワインがハーバード大学の講師を務めていた1940年、彼は同僚であるカルナップらとともに研究会を定期的に開いていた。研究会でカルナップの著書『意 味論序説』(Introduction to Semantics)の草稿を検討することになった際、クワインは分析命題に対する疑念を表明した。このことがきっかけとなり、分析命題をめぐる論争が数 回に渡って続けられた[4]。分析命題に関するカルナップの立場は「規約による真理」または「規約主義」(英語版)と呼ばれるものである。規約主義は、ル イス・キャロルの対話篇『亀がアキレスに言ったこと』で指摘された無限後退の問題を抱えており、クワインの疑念もこれに関連するものであった[5]。

構成
本論文は次の6つの節から構成される[6]。

1. 分析性の背景
2. 定義
3. 交換可能性
4. 意味論的規則
5. 検証理論と還元主義
6. ドグマなき経験主義

脚注
1.^ 『クワイン ホーリズムの哲学』講談社、1997年12月10日、274頁。
2.^ 『論理的観点から 論理と哲学をめぐる九章』勁草書房、1992年10月30日、267頁。
3.^ 『クワイン ホーリズムの哲学』講談社、1997年12月10日、87-88頁。
4.^ 『クワイン ホーリズムの哲学』講談社、1997年12月10日、80-81頁。
5.^ 『功利主義と分析哲学 経験論哲学入門』放送大学教育振興会、2010年3月20日、215頁。
6. ^ 「経験主義のふたつのドグマ」『論理的観点から 論理と哲学をめぐる九章』1992年10月30日、32,37,42,49,56,63頁

参考文献
W・V・O・クワイン(訳:飯田隆)『論理的観点から 論理と哲学をめぐる九章』勁草書房、1992年10月30日
丹治信春『クワイン ホーリズムの哲学』講談社、1997年12月10日
一ノ瀬正樹『功利主義と分析哲学 経験論哲学入門』放送大学教育振興会、2010年3月20日

https://x.gd/oE10M


リ ンク

文 献

そ の他の情報

CC

Copyleft, CC, Mitzub'ixi Quq Chi'j, 1996-2099