はじめによんでください

善と悪

„Gut und Böse“, „Gut und Schlecht“.

池田光穂

☆Erste Abhandlung: „Gut und Böse“, „Gut und Schlecht“.ニーチェ『道徳の系譜』より

— Diese englischen Psychologen, denen man bisher auch die einzigen Versuche zu danken hat, es zu einer Entstehungsgeschichte der Moral zu bringen, — sie geben uns mit sich selbst kein kleines Räthsel auf; sie haben sogar, dass ich es gestehe, eben damit, als leibhaftige Räthsel, etwas Wesentliches vor ihren Büchern voraus — sie selbst sind interessant! Diese englischen Psychologen — was wollen sie eigentlich? Man findet sie, sei es nun freiwillig oder unfreiwillig, immer am gleichen Werke, nämlich die partie honteuse unsrer inneren Welt in den Vordergrund zu drängen und gerade dort das eigentlich Wirksame, Leitende, für die Entwicklung Entscheidende zu suchen, wo der intellektuelle Stolz des Menschen es am letzten zu finden wünschte (zum Beispiel in der vis inertiae der Gewohnheit oder in der Vergesslichkeit oder in einer blinden und zufälligen Ideen-Verhäkelung und -Mechanik oder in irgend etwas Rein-Passivem, Automatischem, Reflexmässigem, Molekularem und Gründlich-Stupidem) — was treibt diese Psychologen eigentlich immer gerade in diese Richtung? Ist es ein heimlicher, hämischer, gemeiner, seiner selbst vielleicht uneingeständlicher Instinkt der Verkleinerung des Menschen? Oder etwa ein pessimistischer Argwohn, das Misstrauen von enttäuschten, verdüsterten, giftig und grün gewordenen Idealisten? Oder eine kleine unterirdische Feindschaft und Rancune gegen das Christenthum (und Plato), die vielleicht nicht einmal über die Schwelle des Bewusstseins gelangt ist? Oder gar ein lüsterner Geschmack am Befremdlichen, am Schmerzhaft-Paradoxen, am Fragwürdigen und Unsinnigen des Daseins? Oder endlich — von Allem Etwas, ein wenig Gemeinheit, ein wenig Verdüsterung, ein wenig Antichristlichkeit, ein wenig Kitzel und Bedürfniss nach Pfeffer?… Aber man sagt mir, dass es einfach alte, kalte, langweilige Frösche seien, die am Menschen herum, in den Menschen hinein kriechen und hüpfen, wie als ob sie da so recht in ihrem Elemente wären, nämlich in einem Sumpfe. Ich höre das mit Widerstand, mehr noch, ich glaube nicht daran; und wenn man wünschen darf, wo man nicht wissen kann, so wünsche ich von Herzen, dass es umgekehrt mit ihnen stehen möge, — dass diese Forscher und Mikroskopiker der Seele im Grunde tapfere, grossmüthige und stolze Thiere seien, welche ihr Herz wie ihren Schmerz im Zaum zu halten wissen und sich dazu erzogen haben, der Wahrheit alle Wünschbarkeit zu opfern, jeder Wahrheit, sogar der schlichten, herben, hässlichen, widrigen, unchristlichen, unmoralischen Wahrheit… Denn es giebt solche Wahrheiten. —
— これまで道徳の起源に関する研究を試みてきた唯一の者たちである、これらの英国の心理学者たちは、私たちに少なからぬ謎を投げかけている。私は、彼ら自身 が、その謎そのものであることで、彼らの著書よりも重要な何かを持っていると認めざるを得ない。彼ら自身が興味深いのだ!これらの英国の心理学者たちは、 実際には何を望んでいるのだろうか?彼らは、自発的であれ非自発的であれ、常に同じ仕事、すなわち、私たちの内面世界の恥ずべき部分を前面に押し出し、人 間の知的なプライドが最も見つけたいと望まない場所で、実際に効果的で、指導力があり、発展にとって決定的なものを探そうとしている。(例えば、習慣の慣 性、忘却、盲目的で偶然的な考えの絡み合いや仕組み、あるいは純粋に受動的で、自動的で、反射的で、分子的で、徹底的に愚かなものなど)。一体何が、これ らの心理学者を常にこの方向へと駆り立てているのか?それは、人間を軽視するという、ひそかな、悪意に満ちた、卑劣な、おそらくは自覚のない本能なのか? それとも、失望し、陰鬱になり、毒に侵され、嫉妬に燃える理想主義者たちの悲観的な疑惑、不信感なのか?それとも、キリスト教(およびプラトン)に対す る、おそらくは意識の境界さえ越えていない、小さな地下の敵意や恨みなのか?あるいは、奇妙なもの、痛みを伴う逆説、現存在の疑わしいもの、無意味なもの に対する、好色な嗜好なのか?それとも、結局のところ、そのすべて、つまり、少しの卑劣さ、少しの陰鬱さ、少しの反キリスト教、少しの刺激と刺激を求める 欲求が混ざり合ったものなのか?…しかし、それは単に、古くて冷たく、退屈なカエルたちが、人間たちの周りを、人間たちの中を、まるで沼のように、自分た ちが本来いるべき場所であるかのように、這い回ったり飛び跳ねたりしているだけだと言われる。私はそれを聞き、抵抗を感じる。それどころか、私はそれを信 じない。そして、知ることができないことを望むことができるなら、私は心から、彼らについてはその逆であってほしいと願う。— 魂を研究し、顕微鏡で観察する者たちは、本来は勇敢で、寛大で、誇り高い動物であり、その心や痛みを抑制する方法を知っており、あらゆる真実、たとえそれ が単純で、厳しく、醜く、嫌悪感を抱かせる、非キリスト教的で、非道徳的な真実であっても、その真実のためにあらゆる望みを供犠するよう教育されているこ とを。— なぜなら、そのような真実も存在するからだ。
Alle Achtung also vor den guten Geistern, die in diesen Historikern der Moral walten mögen! Aber gewiss ist leider, dass ihnen der historische Geist selber abgeht, dass sie gerade von allen guten Geistern der Historie selbst in Stich gelassen worden sind! Sie denken allesammt, wie es nun einmal alter Philosophen-Brauch ist, wesentlich unhistorisch; daran ist kein Zweifel. Die Stümperei ihrer Moral-Genealogie kommt gleich am Anfang zu Tage, da, wo es sich darum handelt, die Herkunft des Begriffs und Urtheils „gut“ zu ermitteln. „Man hat ursprünglich — so dekretieren sie — unegoistische Handlungen von Seiten Derer gelobt und gut genannt, denen sie erwiesen wurden, also denen sie nützlich waren; später hat man diesen Ursprung des Lobes vergessen und die unegoistischen Handlungen einfach, weil sie gewohnheitsmässig immer als gut gelobt wurden, auch als gut empfunden — wie als ob sie an sich etwas Gutes wären.“ Man sieht sofort: diese erste Ableitung enthält bereits alle typischen Züge der englischen Psychologen-Idiosynkrasie, — wir haben „die Nützlichkeit“, „das Vergessen“, „die Gewohnheit“ und am Schluss „den Irrthum“, Alles als Unterlage einer Werthschätzung, auf welche der höhere Mensch bisher wie auf eine Art Vorrecht des Menschen überhaupt stolz gewesen ist. Dieser Stolz soll gedemüthigt, diese Werthschätzung entwerthet werden: ist das erreicht?… Nun liegt für mich erstens auf der Hand, dass von dieser Theorie der eigentliche Entstehungsheerd des Begriffs „gut“ an falscher Stelle gesucht und angesetzt wird: das Urtheil „gut“ rührt nicht von Denen her, welchen „Güte“ erwiesen wird! Vielmehr sind es „die Guten“ selber gewesen, das heisst die Vornehmen, Mächtigen, Höhergestellten und Hochgesinnten, welche sich selbst und ihr Thun als gut, nämlich als ersten Ranges empfanden und ansetzten, im Gegensatz zu allem Niedrigen, Niedrig-Gesinnten, Gemeinen und Pöbelhaften. Aus diesem Pathos der Distanz heraus haben sie sich das Recht, Werthe zu schaffen, Namen der Werthe auszuprägen, erst genommen: was gieng sie die Nützlichkeit an! Der Gesichtspunkt der Nützlichkeit ist gerade in Bezug auf ein solches heisses Herausquellen oberster rang-ordnender, rang-abhebender Werthurtheile so fremd und unangemessen wie möglich: hier ist eben das Gefühl bei einem Gegensatze jenes niedrigen Wärmegrades angelangt, den jede berechnende Klugheit, jeder Nützlichkeits-Calcul voraussetzt, — und nicht für einmal, nicht für eine Stunde der Ausnahme, sondern für die Dauer. Das Pathos der Vornehmheit und Distanz, wie gesagt, das dauernde und dominirende Gesammt- und Grundgefühl einer höheren herrschenden Art im Verhältniss zu einer niederen Art, zu einem „Unten“ — das ist der Ursprung des Gegensatzes „gut“ und „schlecht“. (Das Herrenrecht, Namen zu geben, geht so weit, dass man sich erlauben sollte, den Ursprung der Sprache selbst als Machtäusserung der Herrschenden zu fassen: sie sagen „das ist das und das“, sie siegeln jegliches Ding und Geschehen mit einem Laute ab und nehmen es dadurch gleichsam in Besitz.) Es liegt an diesem Ursprunge, dass das Wort „gut“ sich von vornherein durchaus nicht nothwendig an „unegoistische“ Handlungen anknüpft: wie es der Aberglaube jener Moralgenealogen ist. Vielmehr geschieht es erst bei einem Niedergange aristokratischer Werthurtheile, dass sich dieser ganze Gegensatz „egoistisch“ „unegoistisch“ dem menschlichen Gewissen mehr und mehr aufdrängt, — es ist, um mich meiner Sprache zu bedienen, der Heerdeninstinkt, der mit ihm endlich zu Worte (auch zu Worten) kommt. Und auch dann dauert es noch lange, bis dieser Instinkt in dem Maasse Herr wird, dass die moralische Werthschätzung bei jenem Gegensatze geradezu hängen und stecken bleibt (wie dies zum Beispiel im gegenwärtigen Europa der Fall ist: heute herrscht das Vorurtheil, welches „moralisch“, „unegoistisch“, „désintéressé“ als gleichwerthige Begriffe nimmt, bereits mit der Gewalt einer „fixen Idee“ und Kopfkrankheit).
だ から、これらの道徳史家たちに宿る善霊たちに敬意を払おう!しかし、残念ながら、彼らには歴史的霊性そのものが欠けており、歴史の善霊たちから見捨てられ ていることは確かだ!彼らは皆、昔からの哲学者の慣習通り、本質的に非歴史的に考えている。それは間違いない。彼らの道徳系譜学の拙さは、その概念と 「善」という判断の起源を探る部分で、最初から明らかになっている。「もともと、彼らは、利他的な行為は、その行為を受けた者、つまりその行為によって利 益を得た者によって称賛され、善と評されていたと宣言している。その後、この称賛の起源は忘れ去られ、利他的な行為は、習慣的に常に善と評されていたとい う理由だけで、それ自体が善であるかのように、単に善と認識されるようになった」と。この最初の導出には、英国の心理学者の特異性である典型的な特徴がす べて含まれていることがすぐにわかる。「有用性」、「忘却」、「習慣」、そして最後に「誤謬」が、これまで高尚な人間たちが、人間としての特権のようなも のとして誇りにしてきた評価の根拠となっている。この誇りは打ち砕かれ、この評価は価値を失うことになる。それは達成されたのだろうか?… まず、この理論では、「善」という概念の実際の起源が誤った場所に求められ、設定されていることは明らかだ。つまり、「善」という判断は、「善」を受けた 者たちから生じるものではない。むしろ、「善良な者」たち、つまり、高貴な者、権力者、上位者、高潔な者たち自身が、自分たちと自分たちの行いを善良、つ まり第一級であると認識し、位置づけてきたのだ。それは、卑しい者、卑しい考えを持つ者、下劣な者、下層民とは対照的なものである。この距離感から、彼ら は価値を創造し、その価値に名前を付ける権利を真剣に受け止めた。有用性など彼らには関係なかったのだ。有用性の観点とは、このような熱く湧き出る、最上 位の価値判断、階級を区別する価値判断に関しては、まさに異質で不適切なものである。ここでは、その対極にある、あらゆる計算的な賢明さや有用性の計算が 前提とする、低い熱度の感情に到達している。それは、一度きりの例外的な瞬間ではなく、永続的なものである。前述のように、高貴さと距離感の哀愁、つま り、より低い種、つまり「下」に対する、より高い支配的な種に対する、永続的かつ支配的な全体的かつ基本的な感情、それが「善」と「悪」の対立の起源だ。 (名付ける権利は、言語そのものの起源を支配者たちの権力の表現と捉えるほど、その範囲が広い。彼らは「これはこれだ」と言い、あらゆる物や出来事を音で 封印し、それによってそれを所有するかのようである。この起源のために、「善」という言葉は、最初から「利他的な」行動と必ずしも結びつくわけではない。 それは、道徳の系譜を信じる人々の迷信である。むしろ、貴族的な価値観が衰退して初めて、「利己的」と「非利己的」というこの対比全体が、人間の良心にま すます強く印象づけられるようになる。私の言葉で言えば、それは群集本能が、ついにそれを表現(言葉でも)するようになったということだ。そして、その本 能が、その対比において道徳的価値評価がまさに停滞し、行き詰まるほどに支配的になるには、さらに長い時間がかかる(例えば、現在のヨーロッパでは、今 日、「道徳的」、「利他的」、「無私」という偏見が、すでに「固定観念」や精神疾患の勢いで支配的になっている)。「désintéressé」を同等の 概念として捉える偏見が、すでに「固定観念」や精神疾患のような暴力で支配している)。
Zweitens aber: ganz abgesehen von der historischen Unhaltbarkeit jener Hypothese über die Herkunft des Werthurtheils „gut“, krankt sie an einem psychologischen Widersinn in sich selbst. Die Nützlichkeit der unegoistischen Handlung soll der Ursprung ihres Lobes sein, und dieser Ursprung soll vergessen worden sein: — wie ist dies Vergessen auch nur möglich? Hat vielleicht die Nützlichkeit solcher Handlungen irgend wann einmal aufgehört? Das Gegentheil ist der Fall: diese Nützlichkeit ist vielmehr die Alltagserfahrung zu allen Zeiten gewesen, Etwas also, das fortwährend immer neu unterstrichen wurde; folglich, statt aus dem Bewusstsein zu verschwinden, statt vergessbar zu werden, sich dem Bewusstsein mit immer grösserer Deutlichkeit eindrücken musste. Um wie viel vernünftiger ist jene entgegengesetzte Theorie (sie ist deshalb nicht wahrer —), welche zum Beispiel von Herbert Spencer vertreten wird: der den Begriff „gut“ als wesensgleich mit dem Begriff „nützlich“, „zweckmässig“ ansetzt, so dass in den Urtheilen „gut“ und „schlecht“ die Menschheit gerade ihre unvergessnen und unvergessbaren Erfahrungen über nützlich-zweckmässig, über schädlich-unzweckmässig aufsummirt und sanktionirt habe. Gut ist, nach dieser Theorie, was sich von jeher als nützlich bewiesen hat: damit darf es als „werthvoll im höchsten Grade“, als „werthvoll an sich“ Geltung behaupten. Auch dieser Weg der Erklärung ist, wie gesagt, falsch, aber wenigstens ist die Erklärung selbst in sich vernünftig und psychologisch haltbar.
し かし第二に、その「良い」という評価の起源に関する仮説が歴史的に成り立たないことはさておき、その仮説自体には心理的に矛盾がある。利他的な行動の有用 性がその称賛の起源であるはずなのに、その起源は忘れ去られているという。この忘却は、いったいどのようにして起こりうるのか?そのような行動の有用性 は、かつては失われたことがあるのだろうか?その逆である。その有用性は、むしろあらゆる時代において日常的な経験であり、つまり、絶えず新たに強調され てきたものである。したがって、意識から消えるどころか、忘れられるどころか、ますます明確に意識に刻み込まれるべきものであった。それとは反対の理論 (だからといって、それが真実であるわけではない)は、例えばハーバート・スペンサーが提唱している、 「善」という概念を「有用」や「適切」という概念と本質的に同じものと見なしており、したがって「善」と「悪」という判断において、人類は有用・適切、有 害・不適切について、忘れがたい、そして忘れられない経験を総括し、承認してきたのだ。この理論によれば、昔から有用であることが証明されているものは 「良い」ものであり、それゆえ「最高度に価値のあるもの」、「それ自体が価値のあるもの」としてその価値を主張することができる。この説明も、前述のよう に誤りであるが、少なくとも説明自体は合理的であり、心理的にも妥当である。
— Den Fingerzeig zum rechten Wege gab mir die Frage, was eigentlich die von den verschiedenen Sprachen ausgeprägten Bezeichnungen des „Guten“ in etymologischer Hinsicht zu bedeuten haben: da fand ich, dass sie allesammt auf die gleiche Begriffs-Verwandlung zurückleiten, — dass überall „vornehm“, „edel“ im ständischen Sinne der Grundbegriff ist, aus dem sich „gut“ im Sinne von „seelisch-vornehm“, „edel“, von „seelisch-hochgeartet“, „seelisch-privilegirt“ mit Nothwendigkeit heraus entwickelt: eine Entwicklung, die immer parallel mit jener anderen läuft, welche „gemein“, „pöbelhaft“, „niedrig“ schliesslich in den Begriff „schlecht“ übergehen macht. Das beredteste Beispiel für das Letztere ist das deutsche Wort „schlecht“ selber: als welches mit „schlicht“ identisch ist — vergleiche „schlechtweg“, „schlechterdings“ — und ursprünglich den schlichten, den gemeinen Mann noch ohne einen verdächtigenden Seitenblick, einfach im Gegensatz zum Vornehmen bezeichnete. Um die Zeit des dreissigjährigen Kriegs ungefähr, also spät genug, verschiebt sich dieser Sinn in den jetzt gebräuchlichen. — Dies scheint mir in Betreff der Moral-Genealogie eine wesentliche Einsicht; dass sie so spät erst gefunden wird, liegt an dem hemmenden Einfluss, den das demokratische Vorurtheil innerhalb der modernen Welt in Hinsicht auf alle Fragen der Herkunft ausübt. Und dies bis in das anscheinend objektivste Gebiet der Naturwissenschaft und Physiologie hinein, wie hier nur angedeutet werden soll. Welchen Unfug aber dieses Vorurtheil, einmal bis zum Hass entzügelt, in Sonderheit für Moral und Historie anrichten kann, zeigt der berüchtigte Fall Buckle’s; der Plebejismus des modernen Geistes, der englischer Abkunft ist, brach da einmal wieder auf seinem heimischen Boden heraus, heftig wie ein schlammichter Vulkan und mit jener versalzten, überlauten, gemeinen Beredtsamkeit, mit der bisher alle Vulkane geredet haben. —
— さまざまな言語で「良い」を表す言葉の語源的な意味について考えたことで、正しい道筋が見えたんだ。それらはすべて、同じ概念の変遷に由来していることに 気づいた。つまり、どこでも「高貴」、「気高い」という、身分制度的な意味が基本概念であり、そこから「精神的に高貴」という意味の「良い」、 「高貴」、「精神的に高潔」、「精神的に特権的」という意味へと必然的に発展している。この発展は、「卑しい」、「下品」、「低俗」という概念が、最終的 には「悪い」という概念へと移行する発展と常に並行して進んでいる。後者の最も雄弁な例は、ドイツ語の「schlecht」という単語そのものだ。これは 「schlicht(質素な)」と同義であり(「schlechtweg(悪い道)」、「schlechterdings(まったく)」を参照)、もとも とは、質素で卑しい人間を、疑わしい意味合いを込めた横目で見ることなく、単に高貴な人間とは対照的な存在として指していた。三十年戦争の時代、つまりか なり遅い時期になって、この意味は現在一般的に使用されている意味へと変化した。これは、道徳の系譜に関する重要な洞察だと思う。この洞察がこれほど遅く 発見されたのは、現代世界において、あらゆる起源の問題に関して、民主的な偏見が抑制的な影響力を行使しているためだ。そして、これは、ここではほのめか すだけにするが、自然科学や生理学という、最も客観的と思われる分野にまで及んでいる。しかし、この偏見が、一度憎悪にまでエスカレートすると、特に道徳 や歴史に対してどのような悪影響をもたらすかは、悪名高いバックルの事例が示している。英国に起源を持つ現代精神の平民主義は、その故郷の地で再び爆発 し、泥だらけの火山のように激しく、これまでのすべての火山が話してきたような、塩辛く、過度に大声で、卑劣な雄弁さで表現された。
In Hinsicht auf unser Problem, das aus guten Gründen ein stilles Problem genannt werden kann und sich wählerisch nur an wenige Ohren wendet, ist es von keinem kleinen Interesse, festzustellen, dass vielfach noch in jenen Worten und Wurzeln, die „gut“ bezeichnen, die Hauptnuance durchschimmert, auf welche hin die Vornehmen sich eben als Menschen höheren Ranges fühlten. Zwar benennen sie sich vielleicht in den häufigsten Fällen einfach nach ihrer Überlegenheit an Macht (als „die Mächtigen“, „die Herren“, „die Gebietenden“) oder nach dem sichtbarsten Abzeichen dieser Überlegenheit, zum Beispiel als „die Reichen“, „die Besitzenden“ (das ist der Sinn von arya; und entsprechend im Eranischen und Slavischen). Aber auch nach einem typischen Charakterzuge: und dies ist der Fall, der uns hier angeht. Sie heissen sich zum Beispiel „die Wahrhaftigen“: voran der griechische Adel, dessen Mundstück der Megarische Dichter Theognis ist. Das dafür ausgeprägte Wort ἐσϑλος bedeutet der Wurzel nach Einen, der ist, der Realität hat, der wirklich ist, der wahr ist; dann, mit einer subjektiven Wendung, den Wahren als den Wahrhaftigen: in dieser Phase der Begriffs-Verwandlung wird es zum Schlag- und Stichwort des Adels und geht ganz und gar in den Sinn „adelig“ über, zur Abgrenzung vom lügenhaften gemeinen Mann, so wie Theognis ihn nimmt und schildert, — bis endlich das Wort, nach dem Niedergange des Adels, zur Bezeichnung der seelischen noblesse übrig bleibt und gleichsam reif und süss wird. Im Worte κακός wie in δειλός (der Plebejer im Gegensatz zum ἀγαϑός) ist die Feigheit unterstrichen: dies giebt vielleicht einen Wink, in welcher Richtung man die etymologische Herkunft des mehrfach deutbaren ἀγαϑός zu suchen hat. Im lateinischen malus (dem ich μέλας zur Seite stelle) könnte der gemeine Mann als der Dunkelfarbige, vor allem als der Schwarzhaarige („hic niger est —“) gekennzeichnet sein, als der vorarische Insasse des italischen Bodens, der sich von der herrschend gewordenen blonden, nämlich arischen Eroberer-Rasse durch die Farbe am deutlichsten abhob; wenigstens bot mir das Gälische den genau entsprechenden Fall, — fin (zum Beispiel im Namen Fin-Gal), das abzeichnende Wort des Adels, zuletzt der Gute, Edle, Reine, ursprünglich der Blondkopf, im Gegensatz zu den dunklen, schwarzhaarigen Ureinwohnern. Die Kelten, beiläufig gesagt, waren durchaus eine blonde Rasse; man thut Unrecht, wenn man jene Streifen einer wesentlich dunkelhaarigen Bevölkerung, die sich auf sorgfältigeren ethnographischen Karten Deutschlands bemerkbar machen, mit irgend welcher keltischen Herkunft und Blutmischung in Zusammenhang bringt, wie dies noch Virchow thut: vielmehr schlägt an diesen Stellen die vorarische Bevölkerung Deutschlands vor. (Das Gleiche gilt beinahe für ganz Europa: im Wesentlichen hat die unterworfene Rasse schliesslich daselbst wieder die Oberhand bekommen, in Farbe, Kürze des Schädels, vielleicht sogar in den intellektuellen und socialen Instinkten: wer steht uns dafür, ob nicht die moderne Demokratie, der noch modernere Anarchismus und namentlich jener Hang zur „Commune“, zur primitivsten Gesellschafts-Form, der allen Socialisten Europa’s jetzt gemeinsam ist, in der Hauptsache einen ungeheuren Nachschlag zu bedeuten hat — und dass die Eroberer- und Herren-Rasse, die der Arier, auch physiologisch im Unterliegen ist?…) Das lateinische bonus glaube ich als „den Krieger“ auslegen zu dürfen: vorausgesetzt, dass ich mit Recht bonus auf ein älteres duonus zurückführe (vergleiche bellum = duellum = duen-lum, worin mir jenes duonus erhalten scheint). Bonus somit als Mann des Zwistes, der Entzweiung (duo), als Kriegsmann: man sieht, was im alten Rom an einem Manne seine „Güte“ ausmachte. Unser deutsches „Gut“ selbst: sollte es nicht „den Göttlichen“, den Mann „göttlichen Geschlechts“ bedeuten? Und mit dem Volks- (ursprünglich Adels-)Namen der Gothen identisch sein? Die Gründe zu dieser Vermuthung gehören nicht hierher. —
私 たちの問題に関しては、それは当然のことながら「静かな問題」と呼ばれ、ごく一部の耳にしか届かないが、多くの場合、「良い」を表す言葉や語源には、貴族 たちが自分たちを上位の人間だと感じていた主なニュアンスがまだ透けて見えることは、決して小さな関心事ではない。確かに、彼らは多くの場合、単に権力の 優位性(「権力者」、「支配者」、「支配者たち」)や、その優位性の最も顕著な象徴、例えば「富裕層」、「所有者たち」(これが arya の意味であり、エラニア語やスラブ語でも同様)に基づいて自らを呼んでいる。しかし、典型的な性格特性にも基づいて名乗る場合もあり、それがここで問題と なっているケースだ。例えば、彼らは「真実の人々」と名乗っている。その先頭に立つのは、メガラの詩人テオグニスを代弁者とするギリシャの貴族たちだ。こ のために作られた単語「ἐσϑλος」は、その語源から、現実を持ち、真実であり、真実である者を意味する。そして、主観的な意味合いを帯びて、真実であ る者、真実の人という意味に変化した。この概念の変化の段階で、この言葉は貴族のキャッチフレーズとなり、偽りの多い庶民との区別として、テオグニスが描 いたような「貴族」という意味に完全に変化した。— 貴族の没落後、この言葉は精神的な高貴さを表す言葉として残って、いわば熟して甘くなるんだ。κακός という語も、δειλός(ἀγαϑός とは対照的な平民)という語も、臆病さを強調している。これは、複数の意味を持つ ἀγαϑός の語源を、どの方向から探すべきかについて、おそらくヒントを与えてくれるだろう。ラテン語の malus(私はこれを μέλας と並べる)では、卑しい男は、肌の色が濃い、とりわけ黒髪の者( 「hic niger est —」)、つまり、支配的となった金髪の、すなわちアーリア人の征服者たちとは、その肌の色によって最も明らかに区別されていた、イタリア半島の先住民とし て特徴づけられるかもしれない。少なくとも、ゲール語ではまったく同じ事例が見られた。fin(例えば、Fin-Gal という名前に見られる)は、貴族を表す言葉であり、最終的には善良で高貴、純粋な人々、元々は金髪の者たち、つまり、黒髪で肌の色が濃い先住民たちとは対 照的な人々を指していた。ちなみに、ケルト人は完全に金髪の民族だった。ドイツのより詳細な民族誌的地図に見られる、基本的に黒髪の住民が集中している地 域を、ケルト人の起源や混血と関連付けるのは間違っている。ヴィルヒョウがそうしているように。むしろ、これらの地域は、アーリア人以前のドイツ住民が住 んでいた地域である。(これはほぼヨーロッパ全体にも当てはまる。基本的に、征服された民族は、肌の色、頭蓋骨の形状、おそらくは知的・社会的な本能にお いても、最終的に再び優勢になったのだ。現代の民主主義、さらに現代的なアナキズム、そして特に「コミューン」、つまり最も原始的な社会形態への傾向は、 ヨーロッパのすべての社会主義者に共通しているものであり、主に大きな後押しとなっているのではないか。そして、征服者であり支配者であるアーリア人種 は、生理学的にも劣勢にあるのではないか?ラテン語の bonus は「戦士」と解釈してもいいと思う。ただし、bonus をより古い duonus に遡ることができるという前提で(bellum = duellum = duen-lum を比較すると、duonus が残っているように見える)。したがって、bonus は争い、分裂(duo)の男、つまり戦士として解釈できる。古代ローマにおいて、男性の「良き」とは何であったかがわかる。ドイツ語の「Gut(良き)」 自体も、「神聖な」、つまり「神聖な血統の」男性を意味しているのではないか?そして、ゴート族の民族名(元々は貴族の名前)と同じではないだろうか?こ の推測の根拠については、ここでは触れない。
Von dieser Regel, dass der politische Vorrangs-Begriff sich immer in einen seelischen Vorrangs-Begriff auslöst, macht es zunächst noch keine Ausnahme (obgleich es Anlass zu Ausnahmen giebt), wenn die höchste Kaste zugleich die priesterliche Kaste ist und folglich zu ihrer Gesammt-Bezeichnung ein Prädikat bevorzugt, das an ihre priesterliche Funktion erinnert. Da tritt zum Beispiel „rein“ und „unrein“ sich zum ersten Male als Ständeabzeichen gegenüber; und auch hier kommt später ein „gut“ und ein „schlecht“ in einem nicht mehr ständischen Sinne zur Entwicklung. Im Übrigen sei man davor gewarnt, diese Begriffe „rein“ und „unrein“ nicht von vornherein zu schwer, zu weit oder gar symbolisch zu nehmen: alle Begriffe der älteren Menschheit sind vielmehr anfänglich in einem uns kaum ausdenkbaren Maasse grob, plump, äusserlich, eng, geradezu und insbesondere unsymbolisch verstanden worden. Der „Reine“ ist von Anfang an bloss ein Mensch, der sich wäscht, der sich gewisse Speisen verbietet, die Hautkrankheiten nach sich ziehen, der nicht mit den schmutzigen Weibern des niederen Volkes schläft, der einen Abscheu vor Blut hat, — nicht mehr, nicht viel mehr! Andrerseits erhellt es freilich aus der ganzen Art einer wesentlich priesterlichen Aristokratie, warum hier gerade frühzeitig sich die Werthungs-Gegensätze auf eine gefährliche Weise verinnerlichen und verschärfen konnten; und in der That sind durch sie schliesslich Klüfte zwischen Mensch und Mensch aufgerissen worden, über die selbst ein Achill der Freigeisterei nicht ohne Schauder hinwegsetzen wird. Es ist von Anfang an etwas Ungesundes in solchen priesterlichen Aristokratien und in den daselbst herrschenden, dem Handeln abgewendeten, theils brütenden, theils gefühls-explosiven Gewohnheiten, als deren Folge jene den Priestern aller Zeiten fast unvermeidlich anhaftende intestinale Krankhaftigkeit und Neurasthenie erscheint; was aber von ihnen selbst gegen diese ihre Krankhaftigkeit als Heilmittel erfunden worden ist, — muss man nicht sagen, dass es sich zuletzt in seinen Nachwirkungen noch hundert Mal gefährlicher erwiesen hat, als die Krankheit, von der es erlösen sollte? Die Menschheit selbst krankt noch an den Nachwirkungen dieser priesterlichen Kur-Naivetäten! Denken wir zum Beispiel an gewisse Diätformen (Vermeidung des Fleisches), an das Fasten, an die geschlechtliche Enthaltsamkeit, an die Flucht „in die Wüste“ (Weir Mitchell’sche Isolirung, freilich ohne die darauf folgende Mastkur und Überernährung, in der das wirksamste Gegenmittel gegen alle Hysterie des asketischen Ideals besteht): hinzugerechnet die ganze sinnenfeindliche, faul- und raffinirtmachende Metaphysik der Priester, ihre Selbst-Hypnotisirung nach Art des Fakirs und Brahmanen — Brahman als gläserner Knopf und fixe Idee benutzt — und das schliessliche, nur zu begreifliche allgemeine Satthaben mit seiner Radikalkur, dem Nichts (oder Gott: — das Verlangen nach einer unio mystica mit Gott ist das Verlangen des Buddhisten in’s Nichts, Nirvâna — und nicht mehr!) Bei den Priestern wird eben Alles gefährlicher, nicht nur Kurmittel und Heilkünste, sondern auch Hochmuth, Rache, Scharfsinn, Ausschweifung, Liebe, Herrschsucht, Tugend, Krankheit; — mit einiger Billigkeit liesse sich allerdings auch hinzufügen, dass erst auf dem Boden dieser wesentlich gefährlichen Daseinsform des Menschen, der priesterlichen, der Mensch überhaupt ein interessantes Thier geworden ist, dass erst hier die menschliche Seele in einem höheren Sinne Tiefe bekommen hat und böse geworden ist — und das sind ja die beiden Grundformen der bisherigen Überlegenheit des Menschen über sonstiges Gethier!…
政 治的な優先概念は、常に精神的な優先概念へと発展するというこの規則は、最高カーストが同時に司祭カーストであり、その結果、その総称として司祭の機能を 連想させる形容詞を好む場合、まず例外ではない(例外があるとはいえ)。例えば、「清い」と「汚い」は、初めて身分を示す記号として対峙する。そして、こ こでも、後に「良い」と「悪い」が、もはや身分的な意味合いでない形で発展する。なお、「清い」や「汚い」といった概念を、最初から重く、広範に、あるい は象徴的に解釈しすぎることは避けるべきだ。古代の人類が用いていた概念は、当初、私たちが想像する以上に、大雑把で、粗雑で、表面的で、狭義で、まさ に、そして特に象徴的ではないものとして理解されていた。「清い」とは、最初から、単に、体を洗い、皮膚病の原因となる特定の食物を禁じ、下層階級の汚い 女性たちと寝ず、血を嫌悪する人間のことだ。それ以上でも、それ以下でもない。一方、本質的に司祭的な貴族階級という性質から、なぜここで、評価の対立が 危険な形で早期に内面化され、激化することができたのかが明らかになる。そして実際、その対立によって、人間と人間の間に溝が生じ、自由思想の巨匠アキレ スでさえ、その溝を震えずに越えることはできなかった。そのような聖職者的な貴族階級、そしてそこで支配的であり、行動から背を向け、一部は陰険で、一部 は感情的に爆発的な習慣には、最初から何か不健全なものがあって、その結果として、あらゆる時代の聖職者にほぼ必然的に付随する腸の病気や神経衰弱が現れ る。しかし、彼ら自身がこの病を治療するために発明した治療法は、その副作用が、治療すべき病気よりも百倍も危険であることが、結局は明らかになったと言 わざるを得ないだろう。人類は、この司祭たちの治療法の副作用に、今でも苦しんでいるのだ。例えば、特定の食事療法(肉食の回避)、断食、性的禁欲、「砂 漠への逃避」(ウィアー・ミッチェルの隔離療法、もちろん、その後に続く肥満治療や過食は含まれない。これは、禁欲的な理想に対するヒステリーに対する最 も効果的な解毒剤である)、 それに加えて、感覚を敵視し、怠惰で洗練された司祭たちの形而上学、ファキルやバラモン(バラモンはガラスのボタンや固定観念として使われる)のような自 己催眠、そして最終的には、当然のことながら、その急進的な治療、すなわち無という (あるいは神:神との神秘的な結合を求めることは、仏教徒の無、涅槃への欲求であり、それ以上のものではない!)司祭たちにとっては、治療法や医療技術だ けでなく、傲慢、復讐、鋭敏さ、放蕩、愛、支配欲、美徳、病気など、あらゆるものが危険なものになる。— しかし、ある程度公平に言えば、人間という本質的に危険な存在形態、つまり司祭という存在形態の上に立って初めて、人間は興味深い動物となった、つまり、 ここで初めて、人間の魂はより高い意味で深みを増し、邪悪になった、ということだ。そして、これらは、これまで人間が他の動物よりも優位に立ってきた二つ の基本的な形態である!…
— Man wird bereits errathen haben, wie leicht sich die priesterliche Werthungs-Weise von der ritterlich-aristokratischen abzweigen und dann zu deren Gegensatze fortentwickeln kann; wozu es in Sonderheit jedes Mal einen Anstoss giebt, wenn die Priesterkaste und die Kriegerkaste einander eifersüchtig entgegentreten und über den Preis mit einander nicht einig werden wollen. Die ritterlich-aristokratischen Werthurtheile haben zu ihrer Voraussetzung eine mächtige Leiblichkeit, eine blühende, reiche, selbst überschäumende Gesundheit, sammt dem, was deren Erhaltung bedingt, Krieg, Abenteuer, Jagd, Tanz, Kampfspiele und Alles überhaupt, was starkes, freies, frohgemuthes Handeln in sich schliesst. Die priesterlich-vornehme Werthungs-Weise hat — wir sahen es — andere Voraussetzungen: schlimm genug für sie, wenn es sich um Krieg handelt! Die Priester sind, wie bekannt, die bösesten Feinde — weshalb doch? Weil sie die ohnmächtigsten sind. Aus der Ohnmacht wächst bei ihnen der Hass in’s Ungeheure und Unheimliche, in’s Geistigste und Giftigste. Die ganz grossen Hasser in der Weltgeschichte sind immer Priester gewesen, auch die geistreichsten Hasser: — gegen den Geist der priesterlichen Rache kommt überhaupt aller übrige Geist kaum in Betracht. Die menschliche Geschichte wäre eine gar zu dumme Sache ohne den Geist, der von den Ohnmächtigen her in sie gekommen ist: — nehmen wir sofort das grösste Beispiel. Alles, was auf Erden gegen „die Vornehmen“, „die Gewaltigen“, „die Herren“, „die Machthaber“ gethan worden ist, ist nicht der Rede werth im Vergleich mit dem, was die Juden gegen sie gethan haben: die Juden, jenes priesterliche Volk, das sich an seinen Feinden und Überwältigern zuletzt nur durch eine radikale Umwerthung von deren Werthen, also durch einen Akt der geistigsten Rache Genugthuung zu schaffen wusste. So allein war es eben einem priesterlichen Volke gemäss, dem Volke der zurückgetretensten priesterlichen Rachsucht. Die Juden sind es gewesen, die gegen die aristokratische Werthgleichung (gut = vornehm = mächtig = schön = glücklich = gottgeliebt) mit einer furchteinflössenden Folgerichtigkeit die Umkehrung gewagt und mit den Zähnen des abgründlichsten Hasses (des Hasses der Ohnmacht) festgehalten haben, nämlich „die Elenden sind allein die Guten, die Armen, Ohnmächtigen, Niedrigen sind allein die Guten, die Leidenden, Entbehrenden, Kranken, Hässlichen sind auch die einzig Frommen, die einzig Gottseligen, für sie allein giebt es Seligkeit, — dagegen ihr, ihr Vornehmen und Gewaltigen, ihr seid in alle Ewigkeit die Bösen, die Grausamen, die Lüsternen, die Unersättlichen, die Gottlosen, ihr werdet auch ewig die Unseligen, Verfluchten und Verdammten sein!“… Man weiss, wer die Erbschaft dieser jüdischen Umwerthung gemacht hat… Ich erinnere in Betreff der ungeheuren und über alle Maassen verhängnissvollen Initiative, welche die Juden mit dieser grundsätzlichsten aller Kriegserklärungen gegeben haben, an den Satz, auf den ich bei einer anderen Gelegenheit gekommen bin („Jenseits von Gut und Böse“ p. 118) — dass nämlich mit den Juden der Sklavenaufstand in der Moral beginnt: jener Aufstand, welcher eine zweitausendjährige Geschichte hinter sich hat und der uns heute nur deshalb aus den Augen gerückt ist, weil er — siegreich gewesen ist…
— 司祭たちの価値観が、騎士や貴族たちの価値観からいかに容易に逸脱し、その対極へと発展していくかは、すでに想像がつくだろう。特に、司祭階級と戦士階級 が互いに嫉妬し合い、その評価について合意に達することができない場合、その傾向は顕著になる。騎士的・貴族的な価値観は、力強い肉体、豊かで、あふれん ばかりの健康、そしてそれを維持するために必要なもの、すなわち戦争、冒険、狩猟、ダンス、格闘技、そして力強く、自由で、陽気な行動を含むあらゆるもの を前提としている。司祭的・高貴な価値観は、これまで見てきたように、別の前提条件がある。戦争に関しては、彼らにとっては十分に悪いことだ。司祭たち は、よく知られているように、最も邪悪な敵である。なぜだろう?それは、彼らが最も無力だからだ。無力さから、彼らの憎しみは、途方もなく不気味なもの、 最も精神的で最も有害なものへと成長する。世界史上の非常に大きな憎悪の持ち主は、常に司祭たちであり、最も知的な憎悪の持ち主も同様だ。司祭たちの復讐 の精神に対しては、他のあらゆる精神はまったく考慮の対象とならない。無力な者たちから生まれた精神がなければ、人類の歴史はまったく愚かなものになって いただろう。その最たる例をすぐに挙げてみよう。この世で「貴族たち」、「権力者たち」、 「支配者」、「権力者」に対して行われたことは、ユダヤ人が彼らに対して行ったことに比べれば、取るに足らないものだ。ユダヤ人、つまり司祭の民は、敵や 征服者たちに対して、彼らの価値観を根本的に覆す、つまり最も知的な復讐の行為によってのみ、満足を得ることができたのだ。それは、最も控えめな司祭的復 讐心を持つ民である司祭の民にふさわしい行為だった。ユダヤ人たちは、貴族的な価値観(善良=高貴=強力=美しい=幸福=神に愛される)に対して、恐ろし いほど一貫してその逆転を敢行し、最も深淵な憎しみ(無力感による憎しみ)の歯でそれを固く守った。すなわち、「善良なのは、貧しい者、無力な者、卑しい 者だけである」と。無力な者、卑しい者だけが善人であり、苦しむ者、貧しい者、病める者、醜い者だけが敬虔な者、神に愛される者であり、彼らだけが至福を 得る。一方、貴族や権力者たちは お前たちは永遠に悪人であり、残酷で、好色で、飽くなき、不信心者であり、永遠に不幸で、呪われ、破滅する者たちである!」… このユダヤ人の価値観の転換を継承したのは誰かは、よく知られている…ユダヤ人がこの最も根本的な宣戦布告によって行った、途方もなく、そしてあらゆる面 で破滅的な取り組みについて、私は別の機会に思いついた言葉(「善悪の彼方」118ページ)を思い出す。、すなわち、ユダヤ人によって、道徳における奴隷 の反乱が始まったということだ。その反乱は、2000年の歴史を持ち、今日、私たちの視界から消えたのは、それが勝利したからに他ならない…
— Aber ihr versteht das nicht? Ihr habt keine Augen für Etwas, das zwei Jahrtausende gebraucht hat, um zum Siege zu kommen?… Daran ist Nichts zum Verwundern: alle langen Dinge sind schwer zu sehn, zu übersehn. Das aber ist das Ereigniss: aus dem Stamme jenes Baums der Rache und des Hasses, des jüdischen Hasses — des tiefsten und sublimsten, nämlich Ideale schaffenden, Werthe umschaffenden Hasses, dessen Gleichen nie auf Erden dagewesen ist — wuchs etwas ebenso Unvergleichliches heraus, eine neue Liebe, die tiefste und sublimste aller Arten Liebe: — und aus welchem andern Stamme hätte sie auch wachsen können?… Dass man aber ja nicht vermeine, sie sei etwa als die eigentliche Verneinung jenes Durstes nach Rache, als der Gegensatz des jüdischen Hasses emporgewachsen! Nein, das Umgekehrte ist die Wahrheit! Diese Liebe wuchs aus ihm heraus, als seine Krone, als die triumphirende, in der reinsten Helle und Sonnenfülle sich breit und breiter entfaltende Krone, welche mit demselben Drange gleichsam im Reiche des Lichts und der Höhe auf die Ziele jenes Hasses, auf Sieg, auf Beute, auf Verführung aus war, mit dem die Wurzeln jenes Hasses sich immer gründlicher und begehrlicher in Alles, was Tiefe hatte und böse war, hinunter senkten. Dieser Jesus von Nazareth, als das leibhafte Evangelium der Liebe, dieser den Armen, den Kranken, den Sündern die Seligkeit und den Sieg bringende „Erlöser“ — war er nicht gerade die Verführung in ihrer unheimlichsten und unwiderstehlichsten Form, die Verführung und der Umweg zu eben jenen jüdischen Werthen und Neuerungen des Ideals? Hat Israel nicht gerade auf dem Umwege dieses „Erlösers“, dieses scheinbaren Widersachers und Auflösers Israel’s, das letzte Ziel seiner sublimen Rachsucht erreicht? Gehört es nicht in die geheime schwarze Kunst einer wahrhaft grossen Politik der Rache, einer weitsichtigen, unterirdischen, langsam-greifenden und vorausrechnenden Rache, dass Israel selber das eigentliche Werkzeug seiner Rache vor aller Welt wie etwas Todfeindliches verleugnen und an’s Kreuz schlagen musste, damit „alle Welt“, nämlich alle Gegner Israel’s unbedenklich gerade an diesem Köder anbeissen konnten? Und wüsste man sich andrerseits, aus allem Raffinement des Geistes heraus, überhaupt noch einen gefährlicheren Köder auszudenken? Etwas, das an verlockender, berauschender, betäubender, verderbender Kraft jenem Symbol des „heiligen Kreuzes“ gleichkäme, jener schauerlichen Paradoxie eines „Gottes am Kreuze“, jenem Mysterium einer unausdenkbaren letzten äussersten Grausamkeit und Selbstkreuzigung Gottes zum Heile des Menschen?… Gewiss ist wenigstens, dass sub hoc signo Israel mit seiner Rache und Umwerthung aller Werthe bisher über alle anderen Ideale, über alle vornehmeren Ideale immer wieder triumphirt hat. — —
— しかし、君たちはそれを理解していないのか?2000年もの歳月をかけて勝利を収めたものを、君たちは見ることができないのか?…それは驚くことではな い。長い道のりは、見過ごされやすいものだ。しかし、その出来事はこうだ。復讐と憎しみ、ユダヤ人の憎しみ、つまり、理想を生み出し、価値観を再構築す る、この世でかつてないほど深く、崇高な憎しみの木から、同様に比類のないもの、つまり、あらゆる愛の中で最も深く、最も崇高な新しい愛が育ったのだ。― そして、それは他のどの幹から成長できたというのか?…しかし、それが復讐への渇望そのものの否定として、ユダヤ人の憎しみの対極として成長したとは決し て考えてはいけない!いや、その逆が真実だ!この愛は、彼の冠のように、最も純粋な輝きと太陽の光の中で、広々と広がり、ますます広がっていく、勝利の冠 のように、彼の中から育ったのだ。それは、まるで光の王国と高みにおいて、その憎しみの目標、勝利、 獲物、誘惑を追い求めた。その憎しみの根は、深くて邪悪なものすべてに、ますます深く、貪欲に、深く深く入り込んでいった。ナザレのイエス、愛の生きた福 音、貧しい者、病める者、罪人に至福と勝利をもたらす「救い主」は、まさに、最も不気味で、最も魅力的な形の誘惑、つまり、ユダヤ人の価値観や理想の革新 への誘惑と回り道ではなかったのか?イスラエルは、この「救い主」、つまりイスラエルの見かけ上の敵であり、解体者であるこの人物による回り道によって、 その崇高な復讐の最終目標を達成したのではないか?真に偉大な復讐の政治、先見の明のある、地下で、ゆっくりと効果を発揮し、先を見越した復讐の秘密の黒 魔術には、イスラエル自身が、その復讐の実際の道具を、全世界に対して、死の敵のようなものとして否定し、十字架につけなければならなかった、という要素 が含まれているのではないか。そうすることで、「全世界」、 すなわち、イスラエルの敵たちが、この餌に安心して食いつくことができるようにしたのだろうか?また、その一方で、精神のあらゆる精巧さから、これ以上に 危険な餌を思いつくことができるだろうか?「聖なる十字架」という象徴、すなわち「十字架上の神」という恐ろしい逆説、そして、人類の救いのために神が想 像を絶する究極の残酷さと自己の磔刑に処した、その不可思議な神秘に匹敵する、より魅力的で、陶酔的で、麻痺させ、堕落させる力を持つもの… 少なくとも確かなことは、sub hoc signo Israel は、その復讐とあらゆる価値観の覆しによって、これまで他のあらゆる理想、あらゆる高貴な理想に繰り返し勝利してきたということだ。— —
— „Aber was reden Sie noch von vornehmeren Idealen! Fügen wir uns in die Thatsachen: das Volk hat gesiegt — oder „die Sklaven“, oder „der Pöbel“, oder „die Heerde“, oder wie Sie es zu nennen belieben — wenn dies durch die Juden geschehen ist, wohlan! so hatte nie ein Volk eine welthistorischere Mission. „Die Herren“ sind abgethan; die Moral des gemeinen Mannes hat gesiegt. Man mag diesen Sieg zugleich als eine Blutvergiftung nehmen (er hat die Rassen durch einander gemengt) — ich widerspreche nicht; unzweifelhaft ist aber diese Intoxikation gelungen. Die „Erlösung“ des Menschengeschlechtes (nämlich von „den Herren“) ist auf dem besten Wege; Alles verjüdelt oder verchristlicht oder verpöbelt sich zusehends (was liegt an Worten!). Der Gang dieser Vergiftung, durch den ganzen Leib der Menschheit hindurch, scheint unaufhaltsam, ihr tempo und Schritt darf sogar von nun an immer langsamer, feiner, unhörbarer, besonnener sein — man hat ja Zeit… Kommt der Kirche in dieser Absicht heute noch eine nothwendige Aufgabe, überhaupt noch ein Recht auf Dasein zu? Oder könnte man ihrer entrathen? Quaeritur. Es scheint, dass sie jenen Gang eher hemmt und zurückhält, statt ihn zu beschleunigen? Nun, eben das könnte ihre Nützlichkeit sein… Sicherlich ist sie nachgerade etwas Gröbliches und Bäurisches, das einer zarteren Intelligenz, einem eigentlich modernen Geschmacke widersteht. Sollte sie sich zum Mindesten nicht etwas raffinieren?… Sie entfremdet heute mehr, als dass sie verführte… Wer von uns würde wohl Freigeist sein, wenn es nicht die Kirche gäbe? Die Kirche widersteht uns, nicht ihr Gift… Von der Kirche abgesehn lieben auch wir das Gift…“ — Dies der Epilog eines „Freigeistes“ zu meiner Rede, eines ehrlichen Thiers, wie er reichlich verrathen hat, überdies eines Demokraten; er hatte mir bis dahin zugehört und hielt es nicht aus, mich schweigen zu hören. Für mich nämlich giebt es an dieser Stelle viel zu schweigen. —
— 「しかし、貴方はまだ高貴な理想について語っている!現実を受け入れよう:民衆が勝利したのだ — あるいは「奴隷たち」、あるいは「暴徒たち」、あるいは「大衆」、あるいは貴方がそれを何と呼ぼうとも — もしそれがユダヤ人たちによって成し遂げられたものなら、そう、それは世界史的に見て、かつてないほど重要な使命だったのだ。「支配者たち」は退陣し、庶 民の道徳が勝利した。この勝利を、人種を混ざり合わせた血の汚染と捉えることもできるだろう。私はそれに異議はない。しかし、この中毒は間違いなく成功し た。人類(すなわち「支配者たち」から)の「解放」は順調に進んでいる。すべてが、目に見えてユダヤ化、キリスト教化、あるいは大衆化している(言葉の問 題だ!)。人類全体を通して進むこの中毒の進行は、止めようがないように見える。その速度と歩みは、これからはますます遅くなり、より繊細になり、より静 かになり、より慎重になってもいい――時代はあるのだから… この意図において、教会には今日、必要な役割、あるいは現存在(Dasein)さえあるのだろうか?それとも、教会は廃止してもいいのだろうか?疑問だ。 教会は、その進行を加速させるどころか、むしろ阻害し、抑制しているようにも見える。まあ、それこそが教会の有用性かもしれない…確かに、教会は、より繊 細な知性、つまり実際には現代的な趣味に抵抗する、やや粗野で田舎っぽい存在だ。少なくとも、もう少し洗練されるべきではないだろうか…今日の教会は、人 々を魅了するよりも、むしろ疎外している…教会がなかったら、私たちのうち誰が自由思想家になれただろうか?教会は、その毒ではなく、私たちに抵抗してい るのだ… 教会はさておき、我々もその毒を愛している…」— これは、私の演説に対する「自由思想家」のエピローグである。彼は、その発言から、誠実な人物であり、さらに民主主義者であることがよくわかる。彼はそれ まで私の話に耳を傾けていたが、私の沈黙に耐えられなかったのだ。なぜなら、この点に関しては、沈黙すべきことが多すぎるからだ。—
Der Sklavenaufstand in der Moral beginnt damit, dass das Ressentiment selbst schöpferisch wird und Werthe gebiert: das Ressentiment solcher Wesen, denen die eigentliche Reaktion, die der That versagt ist, die sich nur durch eine imaginäre Rache schadlos halten. Während alle vornehme Moral aus einem triumphirenden Ja-sagen zu sich selber herauswächst, sagt die Sklaven-Moral von vornherein Nein zu einem „Ausserhalb“, zu einem „Anders“, zu einem „Nicht-selbst“: und dies Nein ist ihre schöpferische That. Diese Umkehrung des werthesetzenden Blicks — diese nothwendige Richtung nach Aussen statt zurück auf sich selber — gehört eben zum Ressentiment: die Sklaven-Moral bedarf, um zu entstehn, immer zuerst einer Gegen- und Aussenwelt, sie bedarf, physiologisch gesprochen, äusserer Reize, um überhaupt zu agiren, — ihre Aktion ist von Grund aus Reaktion. Das Umgekehrte ist bei der vornehmen Werthungsweise der Fall: sie agirt und wächst spontan, sie sucht ihren Gegensatz nur auf, um zu sich selber noch dankbarer, noch frohlockender Ja zu sagen, — ihr negativer Begriff „niedrig“ „gemein“ „schlecht“ ist nur ein nachgebornes blasses Contrastbild im Verhältniss zu ihrem positiven, durch und durch mit Leben und Leidenschaft durchtränkten Grundbegriff „wir Vornehmen, wir Guten, wir Schönen, wir Glücklichen!“ Wenn die vornehme Werthungsweise sich vergreift und an der Realität versündigt, so geschieht dies in Bezug auf die Sphäre, welche ihr nicht genügend bekannt ist, ja gegen deren wirkliches Kennen sie sich spröde zur Wehre setzt: sie verkennt unter Umständen die von ihr verachtete Sphäre, die des gemeinen Mannes, des niedren Volks; andrerseits erwäge man, dass jedenfalls der Affekt der Verachtung, des Herabblickens, des Überlegen-Blickens, gesetzt, dass er das Bild des Verachteten fälscht, bei weitem hinter der Fälschung zurückbleiben wird, mit der der zurückgetretene Hass, die Rache des Ohnmächtigen sich an seinem Gegner — in effigie natürlich — vergreifen wird. In der That ist in der Verachtung zu viel Nachlässigkeit, zu viel Leicht-Nehmen, zu viel Wegblicken und Ungeduld mit eingemischt, selbst zu viel eignes Frohgefühl, als dass sie im Stande wäre, ihr Objekt zum eigentlichen Zerrbild und Scheusal umzuwandeln. Man überhöre doch die beinahe wohlwollenden nuances nicht, welche zum Beispiel der griechische Adel in alle Worte legt, mit denen er das niedere Volk von sich abhebt; wie sich fortwährend eine Art Bedauern, Rücksicht, Nachsicht einmischt und anzuckert, bis zu dem Ende, dass fast alle Worte, die dem gemeinen Manne zukommen, schliesslich als Ausdrücke für „unglücklich“ „bedauernswürdig“ übrig geblieben sind (vergleiche δειλός, δείλαιος, πονηρός, μοχθηρός, letztere zwei eigentlich den gemeinen Mann als Arbeitssklaven und Lastthier kennzeichnend) — und wie andrerseits „schlecht“ „niedrig“ „unglücklich“ nie wieder aufgehört haben, für das griechische Ohr in Einen Ton auszuklingen, mit einer Klangfarbe, in der „unglücklich“ überwiegt: dies als Erbstück der alten edleren aristokratischen Werthungsweise, die sich auch im Verachten nicht verleugnet (— Philologen seien daran erinnert, in welchem Sinne οΐζυρός, ἄνολβος, τλήμων, δυστυχεῖν, ξυμφορά gebraucht werden). Die „Wohlgeborenen“ fühlten sich eben als die „Glücklichen“; sie hatten ihr Glück nicht erst durch einen Blick auf ihre Feinde künstlich zu construiren, unter Umständen einzureden, einzulügen (wie es alle Menschen des Ressentiment zu thun pflegen); und ebenfalls wussten sie, als volle, mit Kraft überladene, folglich nothwendig aktive Menschen, von dem Glück das Handeln nicht abzutrennen, — das Thätigsein wird bei ihnen mit Nothwendigkeit in’s Glück hineingerechnet (woher εὖ πράττειν seine Herkunft nimmt) — Alles sehr im Gegensatz zu dem „Glück“ auf der Stufe der Ohnmächtigen, Gedrückten, an giftigen und feindseligen Gefühlen Schwärenden, bei denen es wesentlich als Narcose, Betäubung, Ruhe, Frieden, „Sabbat“, Gemüths-Ausspannung und Gliederstrecken, kurz passivisch auftritt. Während der vornehme Mensch vor sich selbst mit Vertrauen und Offenheit lebt (γενναῖος „edelbürtig“ unterstreicht die nuance „aufrichtig“ und auch wohl „naiv“), so ist der Mensch des Ressentiment weder aufrichtig, noch naiv, noch mit sich selber ehrlich und geradezu. Seine Seele schielt; sein Geist liebt Schlupfwinkel, Schleichwege und Hinterthüren, alles Versteckte muthet ihn an als seine Welt, seine Sicherheit, sein Labsal; er versteht sich auf das Schweigen, das Nicht-Vergessen, das Warten, das vorläufige Sich-verkleinern, Sich-demüthigen. Eine Rasse solcher Menschen des Ressentiment wird nothwendig endlich klüger sein als irgend eine vornehme Rasse, sie wird die Klugheit auch in ganz andrem Maasse ehren: nämlich als eine Existenzbedingung ersten Ranges, während die Klugheit bei vornehmen Menschen leicht einen feinen Beigeschmack von Luxus und Raffinement an sich hat: — sie ist eben hier lange nicht so wesentlich, als die vollkommne Funktions-Sicherheit der regulirenden unbewussten Instinkte oder selbst eine gewisse Unklugheit, etwa das tapfre Drauflosgehn, sei es auf die Gefahr, sei es auf den Feind, oder jene schwärmerische Plötzlichkeit von Zorn, Liebe, Ehrfurcht, Dankbarkeit und Rache, an der sich zu allen Zeiten die vornehmen Seelen wiedererkannt haben. Das Ressentiment des vornehmen Menschen selbst, wenn es an ihm auftritt, vollzieht und erschöpft sich nämlich in einer sofortigen Reaktion, es vergiftet darum nicht: andrerseits tritt es in unzähligen Fällen gar nicht auf, wo es bei allen Schwachen und Ohnmächtigen unvermeidlich ist. Seine Feinde, seine Unfälle, seine Unthaten selbst nicht lange ernst nehmen können — das ist das Zeichen starker voller Naturen, in denen ein Überschuss plastischer, nachbildender, ausheilender, auch vergessen machender Kraft ist (ein gutes Beispiel dafür aus der modernen Welt ist Mirabeau, welcher kein Gedächtniss für Insulte und Niederträchtigkeiten hatte, die man an ihm begieng, und der nur deshalb nicht vergeben konnte, weil er — vergass). Ein solcher Mensch schüttelt eben viel Gewürm mit Einem Ruck von sich, das sich bei Anderen eingräbt; hier allein ist auch das möglich, gesetzt, dass es überhaupt auf Erden möglich ist — die eigentliche „Liebe zu seinen Feinden“. Wie viel Ehrfurcht vor seinen Feinden hat schon ein vornehmer Mensch! — und eine solche Ehrfurcht ist schon eine Brücke zur Liebe… Er verlangt ja seinen Feind für sich, als seine Auszeichnung, er hält ja keinen andren Feind aus, als einen solchen, an dem Nichts zu verachten und sehr Viel zu ehren ist! Dagegen stelle man sich „den Feind“ vor, wie ihn der Mensch des Ressentiment concipirt — und hier gerade ist seine That, seine Schöpfung: er hat „den bösen Feind“ concipirt, „den Bösen“, und zwar als Grundbegriff, von dem aus er sich als Nachbild und Gegenstück nun auch noch einen „Guten“ ausdenkt — sich selbst!…
道 徳における奴隷の反乱は、恨みそのものが創造的になり、価値観を生み出すことから始まる。それは、実際の反応、つまり行動を起こすことができない存在たち の恨みであり、彼らは想像上の復讐によってのみ、その損害を埋め合わせている。すべての高貴な道徳は、自分自身に対する勝利の「イエス」から生まれるが、 奴隷の道徳は、最初から「外部」、「他者」、「自分以外」に対して「ノー」と言う。そして、この「ノー」が、その創造的な行為である。価値を判断する視線 のこの逆転、つまり自分自身ではなく外部に向けられるという必然的な方向性は、まさに恨みに属する。奴隷的道徳は、誕生するために、常にまず対立する外部 世界を必要とし、生理学的に言えば、行動するために外部の刺激を必要とする。その行動は、根本的に反応である。その逆は、高貴な価値観の場合だ。それは自 発的に作用し、成長し、その対極を探すのは、自分自身に対して、より感謝し、より歓喜に満ちた「イエス」を言うためだけだ。その否定的な概念「低俗」 「卑しい」「悪い」という概念は、その肯定的な、生命と情熱に満ちた基本概念「我々高貴な者たち、我々善良な者たち、我々美しい者たち、我々幸福な者た ち!」に対して、後になって生まれた、淡い対照像にすぎない。高貴な価値観が誤りを犯し、現実に対して罪を犯す場合、それは、その価値観が十分に知られて いない領域、つまり、その価値観が実際に知ることに対して頑なに抵抗する領域に関して起こる。その価値観は、場合によっては、その価値観が軽蔑する領域、 つまり、卑しい人々、低俗な民衆の領域を誤解している。一方、軽蔑、見下し、見下すという感情は、軽蔑の対象のイメージを歪めるものであるが、その歪み は、退いた憎しみ、無力な者の復讐が、その敵(もちろん、その像に対して)に加える歪みに比べると、はるかに小さいものであることを考慮すべきだ。実際、 軽蔑には、あまりにも多くの不注意、軽視、視線のそらし、焦り、そしてあまりにも多くの自己の喜びが混ざり合っており、その対象を真の歪んだ姿や怪物に変 えることは不可能だ。たとえば、ギリシャの貴族たちが、下層民と自分たちを区別するために使う言葉には、ほとんど好意的なニュアンスが込められていること に注目しよう。そこには、絶えず、ある種の後悔、配慮、寛容が混ざり込み、甘く包み込み、結局、庶民に向けられる言葉のほとんどすべてが、最終的には「不 幸」 「哀れ」という表現として残ってしまう(δειλός、δείλαιος、πονηρός、μοχθηρός、後者2つは実際には庶民を労働奴隷や荷役動 物として特徴づける)ことを忘れてはならない。一方、「悪い」「卑しい」という表現は 「不幸」という語は、ギリシャ人の耳には、依然として「不幸」が優勢な音色で響いている。これは、軽蔑においても否定されない、古き良き貴族の価値観の遺 産である(— 言語学者たちは、οΐζυρός、ἄνολβος、τλήμων、δυστυχεῖν、ξυμφορά がどのような意味で使われているかを思い出すべきだ)。「高貴な生まれ」の人々は、まさに「幸運な」人々だと感じていた。彼らは、敵を見ることによって、 あるいは状況に応じて、説得したり、嘘をついたりして、人工的に幸福を構築する必要はなかった(それは、恨みを持つすべての人々がよく行うことである)。 また、彼らは、力にあふれた、必然的に活動的な人間として、行動と幸福を分離することはできないことを知っていた。彼らにとって、活動することは必然的に 幸福の一部である(εὖ πράττειν の由来)。。これは、無力で抑圧され、毒のある敵意に満ちた感情に苛まれる者たちの「幸福」とはまったく対照的だ。彼らにとっての幸福は、本質的に麻酔、 麻痺、静寂、平和、「安息日」、精神の解放、体の伸展、つまり受動的なものである。高貴な人間は自信と率直さをもって自分自身と向き合う (γενναῖος「高貴」は「誠実」というニュアンス、そしておそらく「純真」というニュアンスも強調している)のに対し、恨みを持つ人間は誠実でも純 真でも、自分自身に対して正直でも率直でもない。その魂は斜視であり、その精神は隠れ場所、抜け道、裏口、あらゆる隠れたものを自分の世界、自分の安全、 自分の安らぎとして好む。沈黙、忘れずに待つこと、一時的に自分を小さく見せ、謙虚になることをよく理解している。このような恨みを持つ人種は、必然的 に、いずれは、いかなる高貴な人種よりも賢くなるだろう。そして、その賢さをまったく別の次元で尊重するだろう。すなわち、最優先の生存条件として尊重す るだろう。一方、高貴な人々にとっての賢さは、軽やかな贅沢や洗練の香りを帯びている。。貴族にとって、賢明さは、無意識の調節本能が完全に確実に機能す ること、あるいは、危険や敵に向かって勇敢に突進するといった、ある種の愚かさ、あるいは、熱狂的な怒りの突然の発露、 愛、畏敬、感謝、復讐など、あらゆる時代において高貴な魂が自らを認識してきたものである。高貴な人間自身の恨みは、それが生じた場合、即座の反応で完結 し、その影響もすぐに消えるため、毒となることはない。一方、弱者や無力な者たちには避けられない恨みが、無数のケースでまったく生じないこともある。敵 や事故、自分の悪行さえも長く真剣に受け止められないこと、それは、柔軟で、模倣力、治癒力、そして忘却力にあふれた、強くて豊かな性格の証だ(現代の世 界でその良い例がミラボーだ。彼は、自分に対してなされた侮辱や卑劣な行為をまったく覚えておらず、 そして、彼が許せなかったのは、彼が忘れてしまったからだけだった)。そのような人間は、他の人たちに食い込むような多くの虫を、一挙に振り払うことがで きる。この場合のみ、それが地球上で可能だと仮定すれば、真の「敵への愛」が可能になる。高貴な人間は、敵に対してどれほどの畏敬の念を抱いていること か!そして、そのような畏敬の念は、すでに愛への架け橋となっている… 彼は、自分にとって敵を、自分の栄誉として求めているのだ。彼は、軽蔑すべきところが何もなく、尊敬すべきところが非常に多い敵以外、他の敵は受け入れら れないのだ!それに対して、恨みを持つ人間が想像する「敵」を想像してみてほしい。そこには、まさにその人間の行為、その創造物がある。その人間は「邪悪 な敵」、「悪者」を想像し、それを基本概念として、その対極にある「善人」、つまり自分自身を想像しているのだ。
Gerade umgekehrt also wie bei dem Vornehmen, der den Grundbegriff „gut“ voraus und spontan, nämlich von sich aus concipirt und von da aus erst eine Vorstellung von „schlecht“ sich schafft! Dies „schlecht“ vornehmen Ursprungs und jenes „böse“ aus dem Braukessel des ungesättigten Hasses — das erste eine Nachschöpfung, ein Nebenher, eine Complementärfarbe, das zweite dagegen das Original, der Anfang, die eigentliche That in der Conception einer Sklaven-Moral — wie verschieden stehen die beiden scheinbar demselben Begriff „gut“ entgegengestellten Worte „schlecht“ und „böse“ da! Aber es ist nicht derselbe Begriff „gut“: vielmehr frage man sich doch, wer eigentlich „böse“ ist, im Sinne der Moral des Ressentiment. In aller Strenge geantwortet: eben der „Gute“ der andren Moral, eben der Vornehme, der Mächtige, der Herrschende, nur umgefärbt, nur umgedeutet, nur umgesehn durch das Giftauge des Ressentiment. Hier wollen wir Eins am wenigsten leugnen: wer jene „Guten“ nur als Feinde kennen lernte, lernte auch nichts als böse Feinde kennen, und dieselben Menschen, welche so streng durch Sitte, Verehrung, Brauch, Dankbarkeit, noch mehr durch gegenseitige Bewachung, durch Eifersucht inter pares in Schranken gehalten sind, die andrerseits im Verhalten zu einander so erfinderisch in Rücksicht, Selbstbeherrschung, Zartsinn, Treue, Stolz und Freundschaft sich beweisen, — sie sind nach Aussen hin, dort wo das Fremde, die Fremde beginnt, nicht viel besser als losgelassne Raubthiere. Sie geniessen da die Freiheit von allem socialen Zwang, sie halten sich in der Wildniss schadlos für die Spannung, welche eine lange Einschliessung und Einfriedigung in den Frieden der Gemeinschaft giebt, sie treten in die Unschuld des Raubthier-Gewissens zurück, als frohlockende Ungeheuer, welche vielleicht von einer scheusslichen Abfolge von Mord, Niederbrennung, Schändung, Folterung mit einem Übermuthe und seelischen Gleichgewichte davongehen, wie als ob nur ein Studentenstreich vollbracht sei, überzeugt davon, dass die Dichter für lange nun wieder Etwas zu singen und zu rühmen haben. Auf dem Grunde aller dieser vornehmen Rassen ist das Raubthier, die prachtvolle nach Beute und Sieg lüstern schweifende blonde Bestie nicht zu verkennen; es bedarf für diesen verborgenen Grund von Zeit zu Zeit der Entladung, das Thier muss wieder heraus, muss wieder in die Wildniss zurück: — römischer, arabischer, germanischer, japanesischer Adel, homerische Helden, skandinavische Wikinger — in diesem Bedürfniss sind sie sich alle gleich. Die vornehmen Rassen sind es, welche den Begriff „Barbar“ auf all den Spuren hinterlassen haben, wo sie gegangen sind; noch aus ihrer höchsten Cultur heraus verräth sich ein Bewusstsein davon und ein Stolz selbst darauf (zum Beispiel wenn Perikles seinen Athenern sagt, in jener berühmten Leichenrede, „zu allem Land und Meer hat unsre Kühnheit sich den Weg gebrochen, unvergängliche Denkmale sich überall im Guten und Schlimmen aufrichtend“). Diese „Kühnheit“ vornehmer Rassen, toll, absurd, plötzlich, wie sie sich äussert, das Unberechenbare, das Unwahrscheinliche selbst ihrer Unternehmungen — Perikles hebt die ῥαϑuμία der Athener mit Auszeichnung hervor — ihre Gleichgültigkeit und Verachtung gegen Sicherheit, Leib, Leben, Behagen, ihre entsetzliche Heiterkeit und Tiefe der Lust in allem Zerstören, in allen Wollüsten des Siegs und der Grausamkeit — Alles fasste sich für Die, welche daran litten, in das Bild des „Barbaren“, des „bösen Feindes“, etwa des „Gothen“, des „Vandalen“ zusammen. Das tiefe, eisige Misstrauen, das der Deutsche erregt, sobald er zur Macht kommt, auch jetzt wieder — ist immer noch ein Nachschlag jenes unauslöschlichen Entsetzens, mit dem Jahrhunderte lang Europa dem Wüthen der blonden germanischen Bestie zugesehn hat (obwohl zwischen alten Germanen und uns Deutschen kaum eine Begriffs-, geschweige eine Blutverwandtschaft besteht). Ich habe einmal auf die Verlegenheit Hesiod’s aufmerksam gemacht, als er die Abfolge der Cultur-Zeitalter aussann und sie in Gold, Silber, Erz auszudrücken suchte: er wusste mit dem Widerspruch, den ihm die herrliche, aber ebenfalls so schauerliche, so gewaltthätige Welt Homer’s bot, nicht anders fertig zu werden, als indem er aus Einem Zeitalter zwei machte, die er nunmehr hinter einander stellte — einmal das Zeitalter der Helden und Halbgötter von Troja und Theben, so wie jene Welt im Gedächtniss der vornehmen Geschlechter zurückgeblieben war, die in ihr die eignen Ahnherrn hatten; sodann das eherne Zeitalter, so wie jene gleiche Welt den Nachkommen der Niedergetretenen, Beraubten, Misshandelten, Weggeschleppten, Verkauften erschien: als ein Zeitalter von Erz, wie gesagt, hart, kalt, grausam, gefühl- und gewissenlos, Alles zermalmend und mit Blut übertünchend. Gesetzt, dass es wahr wäre, was jetzt jedenfalls als „Wahrheit“ geglaubt wird, dass es eben der Sinn aller Cultur sei, aus dem Raubthiere „Mensch“ ein zahmes und civilisirtes Thier, ein Hausthier herauszuzüchten, so müsste man unzweifelhaft alle jene Reaktions- und Ressentiments-Instinkte, mit deren Hülfe die vornehmen Geschlechter sammt ihren Idealen schliesslich zu Schanden gemacht und überwältigt worden sind, als die eigentlichen Werkzeuge der Cultur betrachten; womit allerdings noch nicht gesagt wäre, dass deren Träger zugleich auch selber die Cultur darstellten. Vielmehr wäre das Gegentheil nicht nur wahrscheinlich — nein! es ist heute augenscheinlich! Diese Träger der niederdrückenden und vergeltungslüsternen Instinkte, die Nachkommen alles europäischen und nicht europäischen Sklaventhums, aller vorarischen Bevölkerung in Sonderheit — sie stellen den Rückgang der Menschheit dar! Diese „Werkzeuge der Cultur“ sind eine Schande des Menschen, und eher ein Verdacht, ein Gegenargument gegen „Cultur“ überhaupt! Man mag im besten Rechte sein, wenn man vor der blonden Bestie auf dem Grunde aller vornehmen Rassen die Furcht nicht los wird und auf der Hut ist: aber wer möchte nicht hundertmal lieber sich fürchten, wenn er zugleich bewundern darf, als sich nicht fürchten, aber dabei den ekelhaften Anblick des Missrathenen, Verkleinerten, Verkümmerten, Vergifteten nicht mehr los werden können? Und ist dass nicht unser Verhängniss? Was macht heute unsern Widerwillen gegen „den Menschen“ — denn wir leiden am Menschen, es ist kein Zweifel. — Nicht die Furcht; eher, dass wir Nichts mehr am Menschen zu fürchten haben; dass das Gewürm „Mensch“ im Vordergrunde ist und wimmelt; dass der „zahme Mensch“, der Heillos-Mittelmässige und Unerquickliche bereits sich als Ziel und Spitze, als Sinn der Geschichte, als „höheren Menschen“ zu fühlen gelernt hat; — ja dass er ein gewisses Recht darauf hat, sich so zu fühlen, insofern er sich im Abstande von der Überfülle des Missrathenen, Kränklichen, Müden, Verlebten fühlt, nach dem heute Europa zu stinken beginnt, somit als etwas wenigstens relativ Gerathenes, wenigstens noch Lebensfähiges, wenigstens zum Leben Ja-sagendes…
つまり、高貴な人が「善」という基本概念を先取りして、自発的に、つま り自ら考え出し、そこから初めて「悪」という概念を作り出すのとはまったく逆だ!この「悪い」は上流階級に由来し、「邪悪」は飽くなき憎しみの醸造釜から 生まれたものだ。前者は後付け、副次的なもの、補色であり、後者はオリジナル、 奴隷の道徳の概念における、始まり、つまり実際の行為だ。同じ「善」という概念に対立する「悪」と「邪悪」という二つの言葉は、なんと大きく異なること か。しかし、それは同じ「善」という概念ではない。むしろ、恨みの道徳の観点から、実際に「邪悪」なのは誰なのかを自問すべきだ。厳密に言えば、それは他 の道徳における「善人」、つまり、高貴な者、権力者、支配者であり、恨みの毒の目で色を変え、意味を変え、見方を変えただけだ。ここで、少なくとも一つ否 定できないことがある。その「善人」たちを敵としてしか知らなかった者は、邪悪な敵しか知らなかった。そして、慣習、崇拝、習慣、感謝、さらに相互の監 視、仲間内の嫉妬によって厳しく抑制されている同じ人々は、一方で、互いに対する行動において、思いやり、自制心、 優しさ、忠誠心、誇り、友情において非常に創造的である。彼らは、外部、つまり見知らぬ者、見知らぬ土地では、解き放たれた猛獣とあまり変わらない。そこ では、あらゆる社会的制約から解放され、長い閉じ込めと共同体という平和による抑圧の緊張を、荒野で発散している。彼らは、おそらくは、殺戮、焼き討ち、 暴行、拷問といった恐ろしい一連の行為を、まるで学生たちの悪戯を成し遂げたかのように、精神的な均衡を保ちながら、まるで詩人たちが再び何かを歌ったり 称賛したりできると確信しているかのように、誇らしげに、精神的な均衡を保ちながら、その場を立ち去る。これらすべての高貴な人種の根底には、獲物と勝利 を貪欲に追い求める、見事な金髪の獣、つまり猛獣の存在が明らかに見受けられる。この隠された理由のために、時折、その衝動を解放する必要があり、獣は再 び外に出て、荒野に戻らなければならない。ローマ、アラブ、ゲルマン、日本の貴族、ホメロスの英雄、スカンジナビアのバイキングたち、この欲求において、 彼らは皆同じだ。高貴な人種は、彼らが通ったすべての場所に「野蛮人」という概念を残してきた。彼らの最高の文化からも、その意識と、それに対する誇りが 伺える(例えば、ペリクレスがアテネの人々に、あの有名な葬送の演説で、「我々の大胆さは、陸と海に道を開き、良いことも悪いことも、不朽の記念碑を至る 所に建てた」と語ったときなど)。高貴な民族のこの「大胆さ」は、その表現が狂気じみていて、不条理で、突発的だ。彼らの行動は予測不可能で、ありそうも ないものだ。ペリクレスは、アテナイ人のῥαϑuμία(大胆さ)を特に強調している。彼らは安全、 肉体、生命、快適さに対する無関心と軽蔑、あらゆる破壊、勝利と残虐行為の快楽における恐ろしいほどの陽気さと深い喜び——これらすべては、その被害を受 けた者たちにとって、「野蛮人」、「邪悪な敵」、たとえば「ゴート族」、「ヴァンダル族」というイメージに集約された。ドイツ人が権力を握るとすぐに引き 起こされる、深く冷たい不信感は、今もなお、何世紀にもわたってヨーロッパが金髪のゲルマン人の獣の猛威を見てきた、その消えない恐怖の余波だ(古代ゲル マン人と我々ドイツ人の間には、概念上の、ましてや血縁上の関係はほとんどないにもかかわらず)。私はかつて、ヘシオドスが文化の時代を考案し、それを 金、銀、銅で表現しようとしたときの困惑について指摘したことがある。彼は、ホメロスが提示した、素晴らしく しかし、同様に恐ろしく、暴力的なホメロスの世界が提示した矛盾に対処する方法は、1つの時代を2つに分割し、それらを連続的に配置することしかなかっ た。1つは、トロイとテーベの英雄や半神たちの時代であり、その世界は、そこに自分の祖先を持つ高貴な家系の記憶に留まっていた。そして、その同じ世界 が、虐げられ、奪われ、虐待され、連れ去られ、売られた者たちの子孫たちには、鉄の時代として映った。つまり、前述のように、厳しく、冷たく、残酷で、感 情も良心も持たず、あらゆるものを押しつぶし、血で塗りつぶす時代として。少なくとも現在「真実」と信じられていること、すなわち、あらゆる文化の意義 は、猛獣である「人間」を、飼いならされた文明的な動物、 家畜に育て上げることだ。そうだとすれば、貴族階級とその理想を最終的に打ち砕き、圧倒した、あらゆる反動や恨みの本能を、文化の真の道具とみなさざるを 得ないだろう。しかし、それは、それらの本能の担い手たちが、同時に文化そのものを体現していたということにはならない。むしろ、その反対が、おそらくそ うであるだけでなく、今日では明らかである。抑圧的で報復欲に満ちた本能の担い手である、ヨーロッパおよび非ヨーロッパの奴隷制度の子孫、特にアーリア人 以前の全人口は、人類の退化を体現している!これらの「文化の道具」は、人類にとって恥であり、むしろ「文化」そのものに対する疑惑、反論である!すべて の高貴な人種の根底にある金髪の獣を恐れて警戒するのは当然のことかもしれない。しかし、同時に賞賛もできるなら、恐れるよりも、嫌悪感を抱くような、不 具で、矮小で、萎縮し、毒された姿から逃れられないことを恐れるほうが、百倍もましではないだろうか?そして、それは我々の運命ではないのか?今日、我々 が「人間」に対して嫌悪感を抱く理由は何だろう?我々は人間によって苦しんでいる、それは間違いない。恐怖からではなく、むしろ、人間に対してもう恐れる ことが何もないからではないだろうか。人間という虫けらが前面に出て、うようよしているからではないだろうか。「おとなしい人間」、つまり、救いようのな いほど平凡で、活気のない人間たちが、すでに自分たちを目標であり、頂点であり、歴史の意味であり、「より高い人間」であると認識することを学んでいるか らではないだろうか。— そう、彼らは、ヨーロッパが今日、悪臭を放ち始めている、失敗者、病弱者、疲弊者、老朽者たちから距離を置いて、少なくとも比較的成功し、少なくともまだ 生存能力があり、少なくとも人生に「イエス」と言える存在であると感じる限り、そう感じるある種の権利を持っているのだ。
— Ich unterdrücke an dieser Stelle einen Seufzer und eine letzte Zuversicht nicht. Was ist das gerade mir ganz Unerträgliche? Das, womit ich allein nicht fertig werde, was mich ersticken und verschmachten macht? Schlechte Luft! Schlechte Luft! Dass etwas Missrathenes in meine Nähe kommt; dass ich die Eingeweide einer missrathenen Seele riechen muss!… Was hält man sonst nicht aus von Noth, Entbehrung, bösem Wetter, Siechthum, Mühsal, Vereinsamung? Im Grunde wird man mit allem Übrigen fertig, geboren wie man ist zu einem unterirdischen und kämpfenden Dasein; man kommt immer wieder einmal an’s Licht, man erlebt immer wieder seine goldene Stunde des Siegs, — und dann steht man da, wie man geboren ist, unzerbrechbar, gespannt, zu Neuem, zu noch Schwererem, Fernerem bereit, wie ein Bogen, den alle Noth immer nur noch straffer anzieht. — Aber von Zeit zu Zeit gönnt mir — gesetzt, dass es himmlische Gönnerinnen giebt, jenseits von Gut und Böse — einen Blick, gönnt mir Einen Blick nur auf etwas Vollkommenes, zu-Ende-Gerathenes, Glückliches, Mächtiges, Triumphirendes, an dem es noch Etwas zu fürchten giebt! Auf einen Menschen, der den Menschen rechtfertigt, auf einen complementären und erlösenden Glücksfall des Menschen, um desswillen man den Glauben an den Menschen festhalten darf!… Denn so steht es: die Verkleinerung und Ausgleichung des europäischen Menschen birgt unsre grösste Gefahr, denn dieser Anblick macht müde… Wir sehen heute Nichts, das grösser werden will, wir ahnen, dass es immer noch abwärts, abwärts geht, in’s Dünnere, Gutmüthigere, Klügere, Behaglichere, Mittelmässigere, Gleichgültigere, Chinesischere, Christlichere — der Mensch, es ist kein Zweifel, wird immer „besser“… Hier eben liegt das Verhängniss Europa’s — mit der Furcht vor dem Menschen haben wir auch die Liebe zu ihm, die Ehrfurcht vor ihm, die Hoffnung auf ihn, ja den Willen zu ihm eingebüsst. Der Anblick des Menschen macht nunmehr müde — was ist heute Nihilismus, wenn er nicht das ist?… Wir sind des Menschen müde…
— ここで、私はため息と最後の自信を抑えきれない。今、私にとって耐え難いものは何だろう?私だけでは対処できない、私を窒息させ、衰弱させるものは?悪い 空気だ!悪い空気だ!何か不愉快なものが私の近くにやってくること、不愉快な魂の内臓の匂いを嗅がなければならないこと!… それ以外、苦難、欠乏、悪天候、病、苦労、孤独など、他に耐えられないことがあるだろうか?基本的に、地下で闘争的な現存在として生まれた人間は、他のす べてに対処することができる。人は何度も光の中に出てきて、勝利の黄金の瞬間を何度も経験する。そして、人は生まれたままの状態でそこに立ち、不屈で、緊 張し、新たな、さらに困難で、より遠いものに向けて準備ができている。それは、あらゆる苦難によってますます強く張られる弓のようなものだ。— しかし、時折、天の恩人たちが、善悪を超えた存在として、私に、完璧で、完成され、幸福で、力強く、勝利に満ち、なおかつ恐れるべき何かがあるものを、た だ一目だけ見せてくれるのだ。人間を正当化する人間、人間を補完し、救うような幸運な出来事、そのおかげで人間への信仰を持ち続けることができるような出 来事だ!… なぜなら、ヨーロッパの人間の縮小と均質化は、私たちにとって最大の危険であるからだ。この光景は、私たちを疲れさせる… 今日、我々は、より大きくなりたいと思うものは何も見当たらない。我々は、依然として下降、下降、より薄っぺらで、より温厚で、より賢く、より快適で、よ り平凡で、より無関心で、より中国的で、よりキリスト教的な方向へと向かっていることを予感する。人間は、間違いなく、ますます「良くなっている」のだ… ここに、ヨーロッパの運命がある。人間に対する恐怖とともに、人間への愛、人間への畏敬の念、人間への希望、そして人間への意志さえも失ってしまったの だ。人間を見ることに疲れを感じるようになった。今日のニヒリズムとは、まさにそれではないだろうか?… 私たちは人間に疲れているのだ…
— Doch kommen wir zurück: das Problem vom andren Ursprung des „Guten“, vom Guten, wie ihn der Mensch des Ressentiment sich ausgedacht hat, verlangt nach seinem Abschluss. — Dass die Lämmer den grossen Raubvögeln gram sind, das befremdet nicht: nur liegt darin kein Grund, es den grossen Raubvögeln zu verargen, dass sie sich kleine Lämmer holen. Und wenn die Lämmer unter sich sagen „diese Raubvögel sind böse; und wer so wenig als möglich ein Raubvogel ist, vielmehr deren Gegenstück, ein Lamm, — sollte der nicht gut sein?“ so ist an dieser Aufrichtung eines Ideals Nichts auszusetzen, sei es auch, dass die Raubvögel dazu ein wenig spöttisch blicken werden und vielleicht sich sagen: „wir sind ihnen gar nicht gram, diesen guten Lämmern, wir lieben sie sogar: nichts ist schmackhafter als ein zartes Lamm.“ — Von der Stärke verlangen, dass sie sich nicht als Stärke äussere, dass sie nicht ein Überwältigen-Wollen, ein Niederwerfen-Wollen, ein Herrwerden-Wollen, ein Durst nach Feinden und Widerständen und Triumphen sei, ist gerade so widersinnig als von der Schwäche verlangen, dass sie sich als Stärke äussere. Ein Quantum Kraft ist ein eben solches Quantum Trieb, Wille, Wirken — vielmehr, es ist gar nichts anderes als eben dieses Treiben, Wollen, Wirken selbst, und nur unter der Verführung der Sprache (und der in ihr versteinerten Grundirrthümer der Vernunft), welche alles Wirken als bedingt durch ein Wirkendes, durch ein „Subjekt“ versteht und missversteht, kann es anders erscheinen. Ebenso nämlich, wie das Volk den Blitz von seinem Leuchten trennt und letzteres als Thun, als Wirkung eines Subjekts nimmt, das Blitz heisst, so trennt die Volks-Moral auch die Stärke von den Äusserungen der Stärke ab, wie als ob es hinter dem Starken ein indifferentes Substrat gäbe, dem es freistünde, Stärke zu äussern oder auch nicht. Aber es giebt kein solches Substrat; es giebt kein „Sein“ hinter dem Thun, Wirken, Werden; „der Thäter“ ist zum Thun bloss hinzugedichtet, — das Thun ist Alles. Das Volk verdoppelt im Grunde das Thun, wenn es den Blitz leuchten lässt, das ist ein Thun-Thun: es setzt dasselbe Geschehen einmal als Ursache und dann noch einmal als deren Wirkung. Die Naturforscher machen es nicht besser, wenn sie sagen „die Kraft bewegt, die Kraft verursacht“ und dergleichen, — unsre ganze Wissenschaft steht noch, trotz aller ihrer Kühle, ihrer Freiheit vom Affekt, unter der Verführung der Sprache und ist die untergeschobenen Wechselbälge, die „Subjekte“ nicht losgeworden (das Atom ist zum Beispiel ein solcher Wechselbalg, insgleichen das Kantische „Ding an sich“): was Wunder, wenn die zurückgetretenen, versteckt glimmenden Affekte Rache und Hass diesen Glauben für sich ausnützen und im Grunde sogar keinen Glauben inbrünstiger aufrecht erhalten als den, es stehe dem Starken frei, schwach, und dem Raubvogel, Lamm zu sein: — damit gewinnen sie ja bei sich das Recht, dem Raubvogel es zuzurechnen, Raubvogel zu sein… Wenn die Unterdrückten, Niedergetretenen, Vergewaltigten aus der rachsüchtigen List der Ohnmacht heraus sich zureden: „lasst uns anders sein als die Bösen, nämlich gut! Und gut ist Jeder, der nicht vergewaltigt, der Niemanden verletzt, der nicht angreift, der nicht vergilt, der die Rache Gott übergiebt, der sich wie wir im Verborgenen hält, der allem Bösen aus dem Wege geht und wenig überhaupt vom Leben verlangt, gleich uns den Geduldigen, Demüthigen, Gerechten“ — so heisst das, kalt und ohne Voreingenommenheit angehört, eigentlich nichts weiter als: „wir Schwachen sind nun einmal schwach; es ist gut, wenn wir nichts thun, wozu wir nicht stark genug sind“ — aber dieser herbe Thatbestand, diese Klugheit niedrigsten Ranges, welche selbst Insekten haben (die sich wohl todt stellen, um nicht „zu viel“ zu thun, bei grosser Gefahr), hat sich Dank jener Falschmünzerei und Selbstverlogenheit der Ohnmacht in den Prunk der entsagenden stillen abwartenden Tugend gekleidet, gleich als ob die Schwäche des Schwachen selbst — das heisst doch sein Wesen, sein Wirken, seine ganze einzige unvermeidliche, unablösbare Wirklichkeit — eine freiwillige Leistung, etwas Gewolltes, Gewähltes, eine That, ein Verdienst sei. Diese Art Mensch hat den Glauben an das indifferente wahlfreie „Subjekt“ nöthig aus einem Instinkte der Selbsterhaltung, Selbstbejahung heraus, in dem jede Lüge sich zu heiligen pflegt. Das Subjekt (oder, dass wir populärer reden, die Seele) ist vielleicht deshalb bis jetzt auf Erden der beste Glaubenssatz gewesen, weil er der Überzahl der Sterblichen, den Schwachen und Niedergedrückten jeder Art, jene sublime Selbstbetrügerei ermöglichte, die Schwäche selbst als Freiheit, ihr So- und So-sein als Verdienst auszulegen.
— しかし、話を戻そう。人間という存在が、恨みから生み出した「善」という概念の、もうひとつの起源に関する問題は、結論を出す必要がある。— 子羊たちが大きな猛禽類を恨むことは、当然のことだ。しかし、そのことで、大きな猛禽類が子羊を捕まえることを非難する理由にはならない。そして、子羊た ちが「この猛禽類は悪だ。そして、猛禽類とはできるだけかけ離れた、むしろその対極にある子羊は、善であるべきではないのか」と話し合うならば、 という場合、この理想を掲げることに何の問題もない。たとえ猛禽類がそれを少し嘲笑し、「我々は、これらの善良な子羊たちを恨んではいない。むしろ愛して いる。柔らかい子羊ほど美味しいものはない」と言うかもしれないとしても。強さに、強さとして表現されないこと、圧倒したい、打ち負かしたい、支配した い、敵や抵抗、勝利への渇望ではないことを求めるのは、弱さに強さとして表現されることを求めるのと同じくらい不合理だ。ある量の力は、ある量の衝動、意 志、行動そのものであり、それどころか、まさにその衝動、意志、行動そのものに他ならない。そして、あらゆる行動は、行動する者、つまり「主体」によって 条件づけられるものだと理解し、誤解する言語(および言語に固まった理性の根本的な誤謬)の誘惑によってのみ、それは別のもののように見えるのだ。つま り、民衆が稲妻とその輝きを分離し、後者を「稲妻」という主体の作用、効果と捉えるのと同じように、民衆の道徳も、強さと強さの表現を分離し、強い者の背 後には、強さを表現するかどうか自由である無関心な基質があるかのように考える。しかし、そのような基質は存在しない。行動、作用、変化の背後に「存在」 は存在しない。「行為者」は行動のために付け加えられたものに過ぎない。行動がすべてである。人々は、稲妻を光らせることで、基本的に行為を二重化してい る。それは行為の行為である。同じ出来事を、一度はその原因として、もう一度はその結果として設定しているのだ。自然科学者たちも、「力が動かし、力が引 き起こす」などと言うことで、それを改善しているわけではない。。私たちの科学は、その冷静さや感情からの自由にもかかわらず、依然として言語の誘惑にさ らされており、押しつけられた「代わりのもの」、つまり「主題」から逃れることができない(例えば、原子はそのような「代わりのもの」であり、カントの 「物自体」も同様である)。退いた、隠れてくすぶっている感情である復讐と憎悪が、この信念を利用し、基本的に、強い者は弱く、猛禽は子羊であるべきだと いう信念を、熱心に支持しているのも不思議ではない。そうすることで、彼らは、猛禽であるということを猛禽のせいにする権利を自分たちに獲得するのだ。抑 圧され、踏みにじられ、暴行を受けた者たちが、無力さからの復讐心にあふれた策略から、「悪者たちとは違う、つまり善良でありましょう!」と自らを説得す るならば。そして、レイプも、誰かを傷つけることも、攻撃も、報復もせず、復讐は神に委ね、私たちのように隠れて暮らし、あらゆる悪を避け、人生にほとん ど何も求めない者は、私たちのように忍耐強く、謙虚で、正義である」と自分に言い聞かせるならば、それは、冷たく、偏見なく聞いてみると、実際には「私た ち弱者は、とにかく弱いのだ。私たちには、力のないことは何もしないほうがよい」ということに他ならない。— これは、偏見なく冷静に聞いてみると、実際には「我々弱者は、とにかく弱いのだ。我々に十分な力がないことは、何もしないほうがよい」というにすぎな い。。しかし、この厳しい事実、昆虫でさえも持つ(大きな危険に直面すると、「やりすぎる」ことを避けるために死んだふりをする)最低レベルの賢明さは、 無力という偽りと自己欺瞞のおかげで、放棄し、静かに待つ美徳という華やかさに包まれている。まるで、弱者の弱さそのもの、つまりその存在、その行動、そ の唯一かつ避けようのない、切り離せない現実が、自発的な成果、意図的なもの、選択したもの、行為、功績であるかのように。この種の人間は、自己保存、自 己肯定の本能から、あらゆる嘘を聖なるものと見なす、無関心で選択の余地のない「主体」を信じる必要があると信じている。主観(あるいは、より一般的には 魂)が、これまで地球上で最高の信条であったのは、大多数の死すべき者たち、あらゆる種類の弱者や抑圧された者たちに、弱さそのものを自由と解釈し、その ありのままの姿を功績と解釈するという、崇高な自己欺瞞を可能にしてきたからかもしれない。
— Will Jemand ein wenig in das Geheimniss hinab und hinunter sehn, wie man auf Erden Ideale fabrizirt? Wer hat den Muth dazu?… Wohlan! Hier ist der Blick offen in diese dunkle Werkstätte. Warten Sie noch einen Augenblick, mein Herr Vorwitz und Wagehals: Ihr Auge muss sich erst an dieses falsche schillernde Licht gewöhnen… So! Genug! Reden Sie jetzt! Was geht da unten vor? Sprechen Sie aus, was Sie sehen, Mann der gefährlichsten Neugierde — jetzt bin ich der, welcher zuhört. —

— „Ich sehe Nichts, ich höre um so mehr. Es ist ein vorsichtiges tückisches leises Munkeln und Zusammenflüstern aus allen Ecken und Winkeln. Es scheint mir, dass man lügt; eine zuckrige Milde klebt an jedem Klange. Die Schwäche soll zum Verdienste umgelogen werden, es ist kein Zweifel — es steht damit so, wie Sie es sagten.“ —

— Weiter!

— „und die Ohnmacht, die nicht vergilt, zur „Güte“; die ängstliche Niedrigkeit zur „Demuth“; die Unterwerfung vor Denen, die man hasst, zum „Gehorsam“ (nämlich gegen Einen, von dem sie sagen, er befehle diese Unterwerfung, — sie heissen ihn Gott). Das Unoffensive des Schwachen, die Feigheit selbst, an der er reich ist, sein An-der-Thür-stehn, sein unvermeidliches Warten-müssen kommt hier zu guten Namen, als „Geduld“, es heisst auch wohl die Tugend; das Sich-nicht-rächen-Können heisst Sich-nicht-rächen-Wollen, vielleicht selbst Verzeihung („denn sie wissen nicht, was sie thun — wir allein wissen es, was sie thun!“). Auch redet man von der „Liebe zu seinen Feinden“ — und schwitzt dabei.“

— Weiter!

— „Sie sind elend, es ist kein Zweifel, alle diese Munkler und Winkel-Falschmünzer, ob sie schon warm bei einander hocken — aber sie sagen mir, ihr Elend sei eine Auswahl und Auszeichnung Gottes, man prügele die Hunde, die man am liebsten habe; vielleicht sei dies Elend auch eine Vorbereitung, eine Prüfung, eine Schulung, vielleicht sei es noch mehr — Etwas, das einst ausgeglichen und mit ungeheuren Zinsen in Gold, nein! In Glück ausgezahlt werde. Das heissen sie „die Seligkeit.“

— Weiter!

— „Jetzt geben sie mir zu verstehen, dass sie nicht nur besser seien als die Mächtigen, die Herrn der Erde, deren Speichel sie lecken müssen (nicht aus Furcht, ganz und gar nicht aus Furcht! sondern weil es Gott gebietet, alle Obrigkeit zu ehren) — dass sie nicht nur besser seien, sondern es auch „besser hätten“, jedenfalls einmal besser haben würden. Aber genug! genug! Ich halte es nicht mehr aus. Schlechte Luft! Schlechte Luft! Diese Werkstätte, wo man Ideale fabrizirt — mich dünkt, sie stinkt vor lauter Lügen.“

— Nein! Noch einen Augenblick! Sie sagten noch nichts von dem Meisterstücke dieser Schwarzkünstler, welche Weiss, Milch und Unschuld aus jedem Schwarz herstellen: — haben Sie nicht bemerkt, was ihre Vollendung im Raffinement ist, ihr kühnster, feinster, geistreichster, lügenreichster Artisten-Griff? Geben Sie Acht! Diese Kellerthiere voll Rache und Hass — was machen sie doch gerade aus Rache und Hass? Hörten Sie je diese Worte? Würden Sie ahnen, wenn Sie nur ihren Worten trauten, dass Sie unter lauter Menschen des Ressentiment sind?…

— „Ich verstehe, ich mache nochmals die Ohren auf (ach! ach! ach! und die Nase zu). Jetzt höre ich erst, was sie so oft schon sagten: „Wir Guten — wir sind die Gerechten“ — was sie verlangen, das heissen sie nicht Vergeltung, sondern „den Triumph der Gerechtigkeit“; was sie hassen, das ist nicht ihr Feind, nein! sie hassen das „Unrecht“, die „Gottlosigkeit“; was sie glauben und hoffen, ist nicht die Hoffnung auf Rache, die Trunkenheit der süssen Rache (— „süsser als Honig“ nannte sie schon Homer), sondern der Sieg Gottes, des gerechten Gottes über die Gottlosen; was ihnen zu lieben auf Erden übrig bleibt, sind nicht ihre Brüder im Hasse, sondern ihre „Brüder in der Liebe“, wie sie sagen, alle Guten und Gerechten auf der Erde.“

— Und wie nennen sie das, was ihnen als Trost wider alle Leiden des Lebens dient — ihre Phantasmagorie der vorweggenommenen zukünftigen Seligkeit?

— „Wie? Höre ich recht? Sie heissen das „das jüngste Gericht“, das Kommen ihres Reichs, des „Reichs Gottes“ — einstweilen aber leben sie „im Glauben“, „in der Liebe“, „in der Hoffnung.“

— Genug! Genug!
— 誰か、この秘密を少し覗いて、この世で理想がどのように作り上げられているのか見てみたいと思う者はいるか?その勇気のある者はいるか?…さあ、この暗い 工房の中を見渡せるぞ。ちょっと待て、おせっかいで大胆な君。君の目は、この偽りのきらめく光に慣れるまで少し時間がかかる… よし!もういい!さあ、話せ!そこで何が起こっているんだ?君が見ているものを、その危険な好奇心を持つ男よ、話せ。今、私が聞く側だ。

— 「何も見えないが、そのぶん耳は鋭くなっている。隅々から、慎重で、陰険で、静かなささやきやひそひそ話がかすかに聞こえる。彼らは嘘をついているよう だ。その声には、甘ったるい優しさがこびりついている。弱さは功績に偽って伝えられるだろう、それは間違いない。お前の言ったとおりだ。」 —

— 続けて!

— そして、報復しない無力さは「善良さ」に、臆病な卑屈さは「謙虚さ」に、憎むべき者たちへの服従は「従順」に(すなわち、彼らがその服従を命じていると言 う者、彼らは彼を神と呼んでいる)変えられている。弱者の攻撃的でない性質、彼らが豊富に持つ臆病さ、ドアの前に立つこと、避けられない待つことは、ここ では「忍耐」という良い名前で呼ばれ、おそらく美徳とも呼ばれる。復讐できないということは、復讐したくないということ、おそらくは許すということでもあ る(「彼らは自分たちの行いを理解していない。その行いを理解しているのは、我々だけだ!」)。また、「敵を愛する」とも言うが、その言葉を発しながら、 汗を流している。

— 続けて!

— 「彼らは悲惨だ、それは間違いない、これらの噂好きや偽造者たちは、たとえ互いに親しく寄り添っていても。しかし、彼らは、その悲惨さは神による選択と栄 誉だと言う。最も愛している犬ほど、よく叩くのだと。おそらくこの悲惨さは、準備であり、試練であり、訓練であり、おそらくそれ以上のものであり、いつ か、膨大な利息とともに、金、いや、幸福で償われるものだという。彼らはそれを「至福」と呼んでいる。

— 続けて!

—「今、彼らは、自分たちが、この世の支配者たち、自分たちがその唾を舐めなければならない者たち(恐れからではなく、まったく恐れからではなく!神がす べての権威を敬うよう命じているから)よりも優れているだけでなく、より「恵まれている」、少なくともかつてはより恵まれていたと私に理解させようとして いる。しかし、もういい!もういい!もう我慢できない。空気が悪い!空気が悪い!理想を製造するこの工房は、嘘でいっぱいだ。

— いや!ちょっと待て!お前は、あらゆる黒から白、乳、無垢を作り出す、この黒魔術師たちの傑作についてまだ何も言っていない。— お前は、その洗練された完成度、最も大胆で、最も繊細で、最も機知に富み、最も嘘に満ちた芸術家の技に気づかなかったのか?よく聞いてくれ!復讐と憎しみ に満ちたこの地下室の生き物たち――彼らは復讐と憎しみから何をしているのか?この言葉を聞いたことはあるか?彼らの言葉を信じるならば、あなたが人間の 中で唯一、恨みを持っていることを察することができるだろう…— 「わかった、もう一度耳を澄ます(ああ、ああ、ああ、そして鼻は塞ぐ)。今、初めて彼らが何度も口にしてきた言葉を聞く。「私たち善良な者たち、私たちは 正義である」と。彼らが要求しているのは、報復ではなく、「正義の勝利」だと言う。彼らが嫌うものは、敵じゃない。いや!彼らが嫌うのは「不正」や「不 敬」なんだ。彼らが信じ、望んでいるのは、復讐への希望や、甘い復讐の陶酔感(ホメロスは「蜂蜜よりも甘い」と表現した)じゃなくて、正義の神が不敬な者 たちに勝利することなんだ。彼らがこの世で愛し続けるものは、憎しみの中で生きる兄弟たちではなく、彼らが言う「愛の中で生きる兄弟たち」、つまりこの世 で善良で正義な者たちすべてだ。— そして、人生のあらゆる苦難に対する慰め、つまり彼らが想像する、将来訪れるであろう至福の幻影を、彼らは何と呼んでいるのか?―「え?私の耳は間違って いないか?彼らはそれを「最後の審判」、彼らの王国、「神の王国」の到来と呼んでいる―しかし、その間、彼らは「信仰」と「愛」と「希望」の中で生きてい るのだ。―もういい!もういい!
Im Glauben woran? In der Liebe wozu? In der Hoffnung worauf? — Diese Schwachen — irgendwann einmal nämlich wollen auch sie die Starken sein, es ist kein Zweifel, irgendwann soll auch ihr „Reich“ kommen — „das Reich Gottes“ heisst es schlechtweg bei ihnen, wie gesagt: man ist ja in Allem so demüthig! Schon um das zu erleben, hat man nöthig, lange zu leben, über den Tod hinaus, — ja man hat das ewige Leben nöthig, damit man sich auch ewig im „Reiche Gottes“ schadlos halten kann für jenes Erden-Leben „im Glauben, in der Liebe, in der Hoffnung.“ Schadlos wofür? Schadlos wodurch?… Dante hat sich, wie mich dünkt, gröblich vergriffen, als er, mit einer schreckeneinflössenden Ingenuität, jene Inschrift über das Thor zu seiner Hölle setzte „auch mich schuf die ewige Liebe“: — über dem Thore des christlichen Paradieses und seiner „ewigen Seligkeit“ würde jedenfalls mit besserem Rechte die Inschrift stehen dürfen „auch mich schuf der ewige Hass“ — gesetzt, dass eine Wahrheit über dem Thor zu einer Lüge stehen dürfte! Denn was ist die Seligkeit jenes Paradieses?… Wir würden es vielleicht schon errathen; aber besser ist es, dass es uns eine in solchen Dingen nicht zu unterschätzende Autorität ausdrücklich bezeugt, Thomas von Aquino, der grosse Lehrer und Heilige. „Beati in regno coelesti“, sagt er sanft wie ein Lamm, „videbunt poenas damnatorum, ut beatitudo illis magis complaceat.“ Oder will man es in einer stärkeren Tonart hören, etwa aus dem Munde eines triumphirenden Kirchenvaters, der seinen Christen die grausamen Wollüste der öffentlichen Schauspiele widerrieth — warum doch? „Der Glaube bietet uns ja viel mehr, — sagt er, de spectac. c. 29 ss. — viel Stärkeres; Dank der Erlösung stehen uns ja ganz andre Freuden zu Gebote; an Stelle der Athleten haben wir unsre Märtyrer; wollen wir Blut, nun, so haben wir das Blut Christi… Aber was erwartet uns erst am Tage seiner Wiederkunft, seines Triumphes!“ — und nun fährt er fort, der entzückte Visionär: „At enim supersunt alia spectacula, ille ultimus et perpetuus judicii dies, ille nationibus insperatus, ille derisus, cum tanta saeculi vetustas et tot ejus nativitates uno igne haurientur. Quae tunc spectaculi latitudo! Quid admirer! Quid rideam! Ubi gaudeam! Ubi exultem, spectans tot et tantos reges, qui in coelum recepti nuntiabantur, cum ipso Jove et ipsis suis testibus in imis tenebris congemescentes! Item praesides (die Provinzialstatthalter) persecutores dominici nominis saevioribus quam ipsi flammis saevierunt insultantibus contra Christianos liquescentes! Quos praeterea sapientes illos philosophos coram discipulis suis una conflagrantibus erubescentes, quibus nihil ad deum pertinere suadebant, quibus animas aut nullas aut non in pristina corpora redituras affirmabant! Etiam poëtàs non ad Rhadamanti nec ad Minois, sed ad inopinati Christi tribunal palpitantes! Tunc magis tragoedi audiendi, magis scilicet vocales (besser bei Stimme, noch ärgere Schreier) in sua propria calamitate; tunc histriones cognoscendi, solutiores multo per ignem; tunc spectandus auriga in flammea rota totus rubens, tunc xystici contemplandi non in gymnasiis, sed in igne jaculati, nisi quod ne tunc quidem illos velim vivos, ut qui malim ad eos potius conspectum insatiabilem conferre, qui in dominum desaevierunt. „Hic est ille, dicam, fabri aut quaestuariae filius (wie alles Folgende und insbesondere auch diese aus dem Talmud bekannte Bezeichnung der Mutter Jesu zeigt, meint Tertullian von hier ab die Juden), sabbati destructor, Samarites et daemonium habens. Hic est, quem a Juda redemistis, hic est ille arundine et colaphis diverberatus, sputamentis dedecoratus, felle et aceto potatus. Hic est, quem clam discentes subripuerunt, ut resurrexisse dicatur vel hortulanus detraxit, ne lactucae suae frequentia commeantium laederentur.“ Ut talia spectes, ut talibus exultes, quis tibi praetor aut consul aut quaestor aut sacerdos de sua liberalitate praestabit? Et tamen haec jam habemus quodammodo per fidem spiritu imaginante repraesentata. Ceterum qualia illa sunt, quae nec oculus vidit nec auris audivit nec in cor hominis ascenderunt? (I. Cor. 2, 9.) Credo circo et utraque cavea (erster und vierter Rang oder, nach Anderen, komische und tragische Bühne) et omni stadio gratiora.“ — Per fidem: so steht’s geschrieben.
何を信じるのか?何を愛するのか?何を期待するのか?— これらの弱者たちは、いつかは強者になりたいと願っている。間違いなく、いつかは彼らの「王国」も到来するだろう。彼らはそれを「神の王国」と単純に呼ん でいる。前述のように、彼らはあらゆる面で非常に謙虚である。それを体験するためには、死を超えて長く生きることが必要だ。そう、永遠の命が必要だ。そう してこそ、「神の王国」で、この地上の「信仰、愛、希望」に満ちた人生に対して、永遠に補償を得ることができるのだ。何に対して補償を得るのか?何に対し て補償するのか?…ダンテは、恐ろしいほどの純真さで、地獄の門の上に「永遠の愛も私を創った」という碑文を刻んだとき、大きな過ちを犯したと思う。キリ スト教の楽園とその「永遠の至福」の門には、むしろ「永遠の憎しみも私を創った」という碑文が刻まれるべきだろう。門の上に真実が嘘よりもふさわしいとす れば!なぜなら、その楽園の至福とは何なのか?… おそらく我々はそれを推測できるだろう。しかし、そのような事柄について過小評価すべきではない権威である、偉大な教師であり聖人であるトマス・アクィナ スが、それを明確に証言していることは、より望ましいことだ。「Beati in regno coelesti」と、彼は子羊のように優しく言う。「videbunt poenas damnatorum, ut beatitudo illis magis complaceat.」 あるいは、より強い口調で、例えば、キリスト教徒たちに公の娯楽の残酷な快楽を戒めた、勝利に満ちた教父の言葉でそれを聞きたいと思うかもしれない。なぜ だろう?「信仰は、私たちにもっと多くの、より強力なものを与えてくれる」と彼は言う(de spectac. c. 29 ss)。救いのおかげで、私たちはまったく別の喜びを享受できる。運動選手に代わって、私たちには殉教者がいる。血を見たいなら、キリストの血がある…し かし、彼の再臨、彼の勝利の日に、私たちを待ち受けているものは何だろう!そして、この熱狂的な夢想家はこう続ける。「At enim supersunt alia spectacula, ille ultimus et perpetuus judicii dies, ille nationibus insperatus, ille derisus, cum tanta saeculi vetustas et tot ejus nativitates uno igne haurientur. Quae tunc spectaculi latitudo! Quid admirer! Quid rideam! どこで喜び、どこで歓喜しようか。天に迎えられた多くの偉大な王たち、そして彼ら自身の証人たち、最深部の闇の中でうめき声をあげているジュピター自身を 見ればよい。また、キリスト教徒たちを侮辱し、彼ら自身よりもさらに激しい炎で迫害した、主の名を迫害した地方総督たちも、燃え尽きていく。さらに、賢明 な哲学者たちは、弟子たちの前で、燃え上がる炎の中で赤面し、神とは何の関係もないと説き、魂は存在しないか、あるいは元の体には戻らないと断言したの だ!詩人たちも、ラダマントスやミノスではなく、予期せぬキリストの法廷で、震えながら立っていたのだ!Tunc magis tragoedi audiendi, magis scilicet vocales (より声高に、より激しく叫ぶ) in sua propria calamitate; そのときは、火の中でより自由になった俳優たちを見ることになる。そのときは、炎に包まれた車の中で真っ赤に燃える御者を見ることになる。そのときは、体 育館ではなく、火の中に投げ込まれた祭司たちを見ることになる。ただし、そのときは彼らを生きているとは思いたくない。むしろ、主を冒涜した者たちを見飽 きるほど見続けたいと思う。「Hic est ille, dicam, fabri aut quaestuariae filius(以下すべて、特にタルムードで知られるイエスの母親の呼称が示すように、テルトゥリアヌスはここからユダヤ人を指している)、 sabbati destructor, Samarites et daemonium habens。Hic est, quem a Juda redemistis, hic est ille arundine et colaphis diverberatus, sputamentis dedecoratus, felle et aceto potatus. Hic est, quem clam discentes subripuerunt, ut resurrexisse dicatur vel hortulanus detraxit, ne lactucae suae frequentia commeantium laederentur. このようなことを見て、このようなことに歓喜するならば、誰が、その寛大さをもって、執政官、または執政官、または会計官、または司祭として、あなたに報 いるだろうか?しかし、私たちは、ある意味で、信仰によって、霊が想像する形で、これをすでに受けている。Ceterum qualia illa sunt, quae nec oculus vidit nec auris audivit nec in cor hominis ascenderunt? (I. Cor. 2, 9.) Credo circo et utraque cavea (第一および第四の観覧席、あるいは他の見解によれば、喜劇と悲劇の舞台) et omni stadio gratiora.」 — Per fidem: そう書かれている。
Kommen wir zum Schluss. Die beiden entgegengesetzten Werthe „gut und schlecht“, „gut und böse“ haben einen furchtbaren, Jahrtausende langen Kampf auf Erden gekämpft; und so gewiss auch der zweite Werth seit langem im Übergewichte ist, so fehlt es doch auch jetzt noch nicht an Stellen, wo der Kampf unentschieden fortgekämpft wird. Man könnte selbst sagen, dass er inzwischen immer höher hinauf getragen und eben damit immer tiefer, immer geistiger geworden sei: so dass es heute vielleicht kein entscheidenderes Abzeichen der „höheren Natur“, der geistigeren Natur giebt, als zwiespältig in jenem Sinne und wirklich noch ein Kampfplatz für jene Gegensätze zu sein. Das Symbol dieses Kampfes, in einer Schrift geschrieben, die über alle Menschengeschichte hinweg bisher lesbar blieb, heisst „Rom gegen Judäa, Judäa gegen Rom“: — es gab bisher kein grösseres Ereigniss als diesen Kampf, diese Fragestellung, diesen todfeindlichen Widerspruch. Rom empfand im Juden Etwas wie die Widernatur selbst, gleichsam sein antipodisches Monstrum; in Rom galt der Jude „des Hasses gegen das ganze Menschengeschlecht überführt“: mit Recht, sofern man ein Recht hat, das Heil und die Zukunft des Menschengeschlechts an die unbedingte Herrschaft der aristokratischen Werthe, der römischen Werthe anzuknüpfen. Was dagegen die Juden gegen Rom empfunden haben? Man erräth es aus tausend Anzeichen; aber es genügt, sich einmal wieder die Johanneische Apokalypse zu Gemüthe zu führen, jenen wüstesten aller geschriebenen Ausbrüche, welche die Rache auf dem Gewissen hat. (Unterschätze man übrigens die tiefe Folgerichtigkeit des christlichen Instinktes nicht, als er gerade dieses Buch des Hasses mit dem Namen des Jüngers der Liebe überschrieb, desselben, dem er jenes verliebt-schwärmerische Evangelium zu eigen gab —: darin steckt ein Stück Wahrheit, wie viel litterarische Falschmünzerei auch zu diesem Zwecke nöthig gewesen sein mag.) Die Römer waren ja die Starken und Vornehmen, wie sie stärker und vornehmer bisher auf Erden nie dagewesen, selbst niemals geträumt worden sind; jeder Überrest von ihnen, jede Inschrift entzückt, gesetzt, dass man erräth, was da schreibt. Die Juden umgekehrt waren jenes priesterliche Volk des Ressentiment par excellence, dem eine volksthümlich-moralische Genialität sonder Gleichen innewohnte: man vergleiche nur die verwandt-begabten Völker, etwa die Chinesen oder die Deutschen, mit den Juden, um nachzufühlen, was ersten und was fünften Ranges ist. Wer von ihnen einstweilen gesiegt hat, Rom oder Judäa? Aber es ist ja gar kein Zweifel: man erwäge doch, vor wem man sich heute in Rom selber als vor dem Inbegriff aller höchsten Werthe beugt — und nicht nur in Rom, sondern fast auf der halben Erde, überall wo nur der Mensch zahm geworden ist oder zahm werden will, — vor drei Juden, wie man weiss, und Einer Jüdin (vor Jesus von Nazareth, dem Fischer Petrus, dem Teppichwirker Paulus und der Mutter des anfangs genannten Jesus, genannt Maria). Dies ist sehr merkwürdig: Rom ist ohne allen Zweifel unterlegen. Allerdings gab es in der Renaissance ein glanzvoll-unheimliches Wiederaufwachen des klassischen Ideals, der vornehmen Werthungsweise aller Dinge: Rom selber bewegte sich wie ein aufgeweckter Scheintodter unter dem Druck des neuen, darüber gebauten judaisirten Rom, das den Aspekt einer ökumenischen Synagoge darbot und „Kirche“ hiess: aber sofort triumphirte wieder Judäa, Dank jener gründlich pöbelhaften (deutschen und englischen) Ressentiments-Bewegung, welche man die Reformation nennt, hinzugerechnet, was aus ihr folgen musste, die Wiederherstellung der Kirche, — die Wiederherstellung auch der alten Grabesruhe des klassischen Rom. In einem sogar entscheidenderen und tieferen Sinne als damals kam Judäa noch einmal mit der französischen Revolution zum Siege über das klassische Ideal: die letzte politische Vornehmheit, die es in Europa gab, die des siebzehnten und achtzehnten französischen Jahrhunderts brach unter den volksthümlichen Ressentiments-Instinkten zusammen, — es wurde niemals auf Erden ein grösserer Jubel, eine lärmendere Begeisterung gehört! Zwar geschah mitten darin das Ungeheuerste, das Unerwartetste: das antike Ideal selbst trat leibhaft und mit unerhörter Pracht vor Auge und Gewissen der Menschheit, — und noch einmal, stärker, einfacher, eindringlicher als je, erscholl, gegenüber der alten Lügen-Losung des Ressentiment vom Vorrecht der Meisten, gegenüber dem Willen zur Niederung, zur Erniedrigung, zur Ausgleichung, zum Abwärts und Abendwärts des Menschen die furchtbare und entzückende Gegenlosung vom Vorrecht der Wenigsten! Wie ein letzter Fingerzeig zum andren Wege erschien Napoleon, jener einzelnste und spätestgeborne Mensch, den es jemals gab, und in ihm das fleischgewordne Problem des vornehmen Ideals an sich — man überlege wohl, was es für ein Problem ist: Napoleon, diese Synthesis von Unmensch und Übermensch…
結論に移ろう。対極にある「善と悪」、「良と悪」という二つの価値観 は、何千年もの間、この地上で恐ろしい戦いを繰り広げてきた。そして、確かに、もう一方の価値観が長い間優勢であるとはいえ、今でもその戦いが決着のない まま続いている場所は少なくない。この戦いは、その間、ますます高みに持ち上げられ、それゆえ、ますます深み、ますます精神的なものになってきていると言 えるだろう。そのため、今日、「より高い性質」、より精神的な性質の決定的な象徴は、その意味で二面性があり、実際にそれらの対立の戦場であり続けること かもしれない。この闘争の象徴は、人類の歴史を通じてこれまで読み続けられてきた文書に「ローマ対ユダヤ、ユダヤ対ローマ」と記されている。これまで、こ の闘争、この問題、この死を賭した対立以上に大きな出来事はない。ローマは、ユダヤ人を、いわばその対極にある怪物のような、自然そのものに反する存在と して認識していた。ローマでは、ユダヤ人は「人類全体に対する憎悪の罪」で有罪とされていた。人類の救いと未来を、貴族的な価値観、すなわちローマ的価値 観の絶対的な支配に結びつける権利があるならば、それは当然のことだった。一方、ユダヤ人はローマに対してどのような感情を抱いていたのか?それは無数の 兆候から推測できるが、ヨハネの黙示録、つまり、復讐を念頭に置いた、書物の中で最も荒々しい爆発的な文章をもう一度思い返せば十分だろう。(ところで、 キリスト教の本能が、この憎しみの書物に、愛に満ちた弟子、すなわち、その熱狂的な福音書を著した弟子と同じ名前をつけたという深い一貫性を過小評価して はならない。そこには、この目的のためにどれほどの文学的な偽造が必要であったかに関わらず、一粒の真実が込められているのだ。) ローマ人は、これまで地球上に存在したことのない、また想像もできなかったほど強力で高貴な民族だった。彼らの残したあらゆる遺物、あらゆる碑文は、そこ に何が書かれているかを推測できるならば、人々を魅了する。一方、ユダヤ人は、比類のない民衆的・道徳的才能を内在した、卓越した恨みの民であった。中国 やドイツなど、同種の才能を持つ民族とユダヤ人を比較すれば、どちらが第一級で、どちらが第五級であるかがわかるだろう。ローマとユダヤ、どちらが勝利し たか?しかし、それは疑いの余地もない。今日、ローマで、そしてローマだけでなく、人間が飼いならされた、あるいは飼いならされたいと願う地球のほぼ半分 で、人々が最高の価値の象徴として頭を下げる対象を考えてみてほしい。。それは、3人のユダヤ人と1人のユダヤ人女性(ナザレのイエス、漁師のペテロ、絨 毯職人のパウロ、そして冒頭で述べたイエスの母親、マリア)である。これは非常に興味深い。ローマは間違いなく敗北したのだ。確かに、ルネサンス期には、 古典的な理想、あらゆるものを高貴に評価する考え方が、華やかで不気味なほど復活した。ローマ自体は、その上に建てられた、ユダヤ化された新しいローマ、 つまり、エキュメニカルなシナゴーグのような外観を持ち、「教会」と呼ばれるものの圧力の下で、目覚めた仮死者のように動いていた。しかし、すぐにユダヤ が再び勝利を収めた。それは、宗教改革と呼ばれる、徹底した暴徒的な(ドイツとイギリスの)反感運動と、その必然的な結果である教会の復活、そして古典的 なローマの古い墓の静けさの復活によって達成された。当時よりもさらに決定的かつ深い意味で、ユダヤはフランス革命によって、古典的な理想に再び勝利し た。ヨーロッパに存在した最後の政治的貴族階級、すなわち17世紀および18世紀のフランスは、民衆の怨恨の本能によって崩壊した。これほど大きな歓声、 これほど騒々しい熱狂は、この世でかつてなかった。確かに、その最中に、最も衝撃的で予想外のこと、すなわち古代の理想そのものが、人類の目と良心に、そ の姿と前代未聞の素晴らしさを現した。そして、かつてないほど強く、より単純に、より力強く、 、大多数の特権という古い虚偽の標語、卑屈、屈辱、均等化、人間の下降と衰退への意志に対して、ごく少数の特権という恐ろしくも素晴らしい対抗標語が響い たのだ!別の道への最後の指針のように、ナポレオン、つまり、これまで存在した中で最も特異で、最も遅く生まれた人間、そして彼の中に、高貴な理想そのも のの問題そのものが具現化された。その問題が何であるかをよく考えてみてほしい。ナポレオン、この非人間と超人の融合体である。
— War es damit vorbei? Wurde jener grösste aller Ideal-Gegensätze damit für alle Zeiten ad acta gelegt? Oder nur vertagt, auf lange vertagt?… Sollte es nicht irgendwann einmal ein noch viel furchtbareres, viel länger vorbereitetes Auflodern des alten Brandes geben müssen? Mehr noch: wäre nicht gerade das aus allen Kräften zu wünschen? selbst zu wollen? selbst zu fördern?… Wer an dieser Stelle anfängt, gleich meinen Lesern, nachzudenken, weiter zu denken, der wird schwerlich bald damit zu Ende kommen, — Grund genug für mich, selbst zu Ende zu kommen, vorausgesetzt, dass es längst zur Genüge klar geworden ist, was ich will, was ich gerade mit jener gefährlichen Losung will, welche meinem letzten Buche auf den Leib geschrieben ist: „Jenseits von Gut und Böse“… Dies heisst zum Mindesten nicht „Jenseits von Gut und Schlecht.“ — —


Anmerkung. Ich nehme die Gelegenheit wahr, welche diese Abhandlung mir giebt, um einen Wunsch öffentlich und förmlich auszudrücken, der von mir bisher nur in gelegentlichem Gespräche mit Gelehrten geäussert worden ist: dass nämlich irgend eine philosophische Fakultät sich durch eine Reihe akademischer Preisausschreiben um die Förderung moralhistorischer Studien verdient machen möge: — vielleicht dient dies Buch dazu, einen kräftigen Anstoss gerade in solcher Richtung zu geben. In Hinsicht auf eine Möglichkeit dieser Art sei die nachstehende Frage in Vorschlag gebracht: sie verdient ebenso sehr die Aufmerksamkeit der Philologen und Historiker als die der eigentlichen Philosophie-Gelehrten von Beruf.

„Welche Fingerzeige giebt die Sprachwissenschaft, insbesondere die etymologische Forschung, für die Entwicklungsgeschichte der moralischen Begriffe ab?“
— Andrerseits ist es freilich ebenso nöthig, die Theilnahme der Physiologen und Mediciner für diese Probleme (vom Werthe der bisherigen Werthschätzungen) zu gewinnen: wobei es den Fach-Philosophen überlassen sein mag, auch in diesem einzelnen Falle die Fürsprecher und Vermittler zu machen, nachdem es ihnen im Ganzen gelungen ist, das ursprünglich so spröde, so misstrauische Verhältniss zwischen Philosophie, Physiologie und Medicin in den freundschaftlichsten und fruchtbringendsten Austausch umzugestalten. In der That bedürfen alle Gütertafeln, alle „du sollst“, von denen die Geschichte oder die ethnologische Forschung weiss, zunächst der physiologischen Beleuchtung und Ausdeutung, eher jedenfalls noch als der psychologischen; alle insgleichen warten auf eine Kritik von seiten der medicinischen Wissenschaft. Die Frage: was ist diese oder jene Gütertafel und „Moral“ werth? will unter die verschiedensten Perspektiven gestellt sein; man kann namentlich das „werth wozu?“ nicht fein genug aus einander legen. Etwas zum Beispiel, das ersichtlich Werth hätte in Hinsicht auf möglichste Dauerfähigkeit einer Rasse (oder auf Steigerung ihrer Anpassungskräfte an ein bestimmtes Klima oder auf Erhaltung der grössten Zahl), hätte durchaus nicht den gleichen Werth, wenn es sich etwa darum handelte, einen stärkeren Typus herauszubilden. Das Wohl der Meisten und das Wohl der Wenigsten sind entgegengesetzte Werth-Gesichtspunkte: an sich schon den ersteren für den höherwerthigen zu halten, wollen wir der Naivetät englischer Biologen überlassen… Alle Wissenschaften haben nunmehr der Zukunfts-Aufgabe des Philosophen vorzuarbeiten: diese Aufgabe dahin verstanden, dass der Philosoph das Problem vom Werthe zu lösen hat, dass er die Rangordnung der Werthe zu bestimmen hat. —
— それで終わりだったのだろうか?その最大の理想と現実の対立は、これで永遠に解決されたのだろうか?それとも、ただ延期されただけなのか?…いつか、さら に恐ろしい、より長く準備された、古い火の燃え上がりがあるはずではないのか?さらに言えば、それはまさに、全力を尽くして望むべきことではないのか?自 ら望むべきことではないのか?自ら促進すべきことではないのか?… この時点で、私の読者たちと同じように、考え始め、さらに考え続ける人は、その考えをすぐに終わらせることは難しいだろう。それは、私自身がその考えを終 わらせる十分な理由である。ただし、私が何を望んでいるか、私の最後の著書に記されている「善悪の彼方」という危険なスローガンで私が何を望んでいるか は、すでに十分に明らかになっていることを前提とする。少なくとも、これは「善悪の彼方」という意味ではない。— —


注記。私は、この論文が与えてくれた機会を利用して、これまで学者たちとの偶発的な会話の中でしか表明したことのない願いを、公に、そして正式に表明した いと思う。それは、ある哲学学部が一連の学術的な懸賞を通じて、道徳史の研究の促進に貢献してほしいという願いである。— おそらくこの本は、まさにそのような方向に向けて強力な推進力となるだろう。この種の可能性に関して、以下の質問を提案したい。この質問は、言語学者や歴 史学者だけでなく、哲学を専門とする学者たちにも同様に注目に値する。

「言語学、特に語源研究は、道徳概念の発展の歴史についてどのような示唆を与えているか?
— 一方、もちろん、生理学者や医学者の関心も(これまでの評価の価値から)この問題に対して引き出す必要がある。この個別の事例においても、専門哲学者が、 哲学、生理学、医学の間の、もともと非常に堅く、不信感に満ちた関係を、最も友好的で実り多い交流へと変えることに全体として成功した以上、その擁護者お よび仲介者となることを任せることも可能だろう。実際、歴史や民族学的研究が知っているすべての善悪表、すべての「汝は~すべきである」は、まず生理学的 見地からの考察と解釈を必要としており、それは心理学的見地よりも優先される。また、それらはすべて医学的見地からの批判を待っている。「この規範や『道 徳』の価値は何か」という疑問は、さまざまな観点から考察される必要がある。特に「何のために価値があるのか」という疑問は、十分に詳しく検討しなければ ならない。例えば、ある種族の可能な限り永続性(あるいは特定の気候への適応力の向上、あるいは最大数の維持)の観点から明らかに価値のあるものは、より 強いタイプを形成する場合などには、まったく同じ価値を持つわけではない。大多数の幸福と少数の幸福は、相反する価値観である。前者をより価値の高いもの と考えることは、イギリスの生物学者たちの純真さに任せておこう。すべての科学は、今後、哲学者の将来的な課題に先んじて取り組まなければならない。この 課題とは、哲学者が価値の問題を解決し、価値の優先順位を決定しなければならないということだ。
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