はじめによんでください

ルドルフ・カール・ブルトマン

Rudolf Karl Bultmann, 1884-1976

池田光穂

☆ル ドルフ・カール・ブルトマン(1884年8月20日、ヴィーフェルシュテデ生まれ、1976年7月30日、マールブルクで死去)は、ドイツのプロテスタン ト神学者、新約聖書学教授だった。新約聖書の教えを脱神話化するプログラムで知られる。その見解は、体系神学や哲学に取り入れられた。

Rudolf Karl Bultmann (* 20. August 1884 in Wiefelstede; † 30. Juli 1976 in Marburg) war ein deutscher evangelischer Theologe und Professor für Neues Testament. Bekannt wurde er durch sein Programm der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung. Seine Auffassungen wurden von der Systematischen Theologie und der Philosophie aufgegriffen.
ル ドルフ・カール・ブルトマン(1884年8月20日、ヴィーフェルシュテデ生まれ、1976年7月30日、マールブルクで死去)は、ドイツのプロテスタン ト神学者、新約聖書学教授だった。新約聖書の教えを脱神話化するプログラムで知られる。その見解は、体系神学や哲学に取り入れられた。
Leben

Rudolf Bultmann war ein Sohn des evangelischen Pfarrers Arthur Kennedy Bultmann und dessen Ehefrau Helene, geborene Stern.[1] Während der Vater sich der liberalen Theologie zuwandte, behielt seine Mutter zeitlebens eine pietistische Einstellung bei. Von 1895 bis 1903 besuchte Bultmann das humanistische Gymnasium in Oldenburg und war während dieser Zeit Mitglied der Schülerverbindung Camera obscura Oldenburgensis.

Nach dem Abitur studierte er Evangelische Theologie und Philosophie zunächst in Tübingen, wo er mit besonderem Interesse der Vorlesung Karl Müllers über Kirchengeschichte folgte. In Tübingen wurde Bultmann Mitglied der Akademischen Verbindung Igel. Nach drei Semestern wechselte er 1904 nach Berlin, wo er unter anderem bei Adolf von Harnack und Hermann Gunkel studierte. Schon im Sommer 1905 zog Bultmann nach Marburg, wo er sich zunehmend auf sein späteres Spezialgebiet konzentrierte, das Neue Testament. Einflussreiche Lehrer dieser Zeit waren Adolf Jülicher, Johannes Weiß und Wilhelm Herrmann.

Nachdem er 1907 das erste theologische Examen abgelegt hatte, erlangte Bultmann 1910 in Marburg mit einer Arbeit über den Stil der paulinischen Predigt die Doktorwürde. Zwei Jahre später habilitierte er sich mit einer Untersuchung über die Exegese des Theodor von Mopsuestia, ebenfalls in Marburg. Der Titel seiner Antrittsvorlesung lautete: Was läßt die Spruchquelle über die Urgemeinde erkennen? Bultmann lehrte zunächst als Privatdozent. 1916 erhielt er einen Ruf nach Breslau, im Jahr darauf heiratete er Helene Feldmann. Die Novemberrevolution 1918/19 löste bei Bultmann einen politischen Denkprozess aus, der ihn in die Nähe der politischen Linken führte und für sozialistische Ideale öffnete. Er las zustimmend Lenins Staat und Revolution,[2] engagierte sich in der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) und schloss sich 1924 dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold an.[3] 1920 folgte Bultmann einem Ruf nach Gießen, kehrte als Nachfolger von Wilhelm Heitmüller jedoch schon 1921 nach Marburg zurück. Dort setzte er sich intensiv mit der Philosophie Martin Heideggers auseinander, der 1923 bis 1928 eine außerordentliche Professur in Marburg innehatte.

In der Zeit des Nationalsozialismus schloss Bultmann sich der Bekennenden Kirche und dem Pfarrernotbund an.[4] Er wies in Predigten auf Widersprüche zwischen nationalsozialistischer Ideologie und christlichem Glauben hin. Er übte jedoch keinen offenen Widerstand und blieb daher bis zu seiner Emeritierung 1951 im Amt. Im Zuge der Entnazifizierung der Philipps-Universität Marburg setzte er sich für die Entlassung von NS-belasteten Hochschullehrern ein (Georg Wünsch, Wilhelm Mommsen).[5] Im Herbst 1944 nahm Bultmann bis zum Kriegsende die spätere Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann in seinen Haushalt auf,[6] eine Tochter Hilda Heinemanns, die 1926 bei ihm ihr theologisches Staatsexamen abgelegt hatte, und des späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann.

Bultmanns bedeutender Vortrag über Neues Testament und Mythologie (1941) fällt in die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die mit diesem Vortrag begonnene Entmythologisierungsdebatte wurde nach dem Krieg kontrovers geführt und führte auf der Flensburger Synode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands 1952 zu einer bischöflichen Erklärung, die sich gegen Bultmanns Ansatz der Entmythologisierung des Neuen Testaments richtete. Es handelte sich jedoch nicht um eine Lehrverurteilung und der Landesbischof Eduard Lohse drückte Bultmann einige Jahre vor dessen Tod das Bedauern der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers über die zwanzig Jahre zuvor abgegebene Erklärung aus. 1957 erhielt Bultmann den Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim.

Ab 1958 war er korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften[7] und seit 1960 der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.[8]


Das Grab von Rudolf Bultmann und seiner Ehefrau Helene geborene Feldmann auf dem Hauptfriedhof Marburg
Das Grab Helene und Rudolf Bultmanns befindet sich auf dem Marburger Hauptfriedhof.
人生

ルドルフ・ブルトマンは、プロテスタントの牧師であるアーサー・ケネディ・ブルトマンとその妻、旧姓スターンであるヘレーネの息子だった。[1] 父親はリベラルな神学に傾倒していたが、母親は生涯、敬虔主義的な姿勢を貫いた。1895年から1903年までの時代、ブルトマンはオルデンブルクの ヒューマニスティック・ギムナジウムに通い、その時代、学生団体「カメラ・オブスキュラ・オルデンブルゲンシス」のメンバーだった。

高校卒業後は、まずテュービンゲンでプロテスタント神学と哲学を学び、カール・ミュラーの教会史の講義に特に興味を持って聴講した。テュービンゲンでは、 ブルトマンは学生団体「Akademische Verbindung Igel」のメンバーになった。3学期を過ごした後、1904年にベルリンに移り、アドルフ・フォン・ハルナックやヘルマン・グンケルなどの指導を受け た。1905年の夏には、ブルトマンはマルブルクに移り、後に彼の専門分野となる新約聖書にますます集中するようになった。この時期、彼に影響を与えた教 師は、アドルフ・ユリッヒャー、ヨハネス・ヴァイス、ヴィルヘルム・ヘルマンだった。

1907年に最初の神学試験に合格した後、1910年にマルブルクで、パウロの説教のスタイルに関する論文で博士号を取得した。2年後、同じくマルブルク で、テオドール・モプスエスティアの聖書解釈に関する研究で教授資格を取得した。就任講演のタイトルは「 「聖句の源からわかる初期教会について」だった。ブルトマンは当初、私講師として教鞭をとった。1916年にブレスラウから招聘を受け、その翌年にヘレー ネ・フェルドマンと結婚した。1918年から1919年にかけての11月革命は、ブルトマンに政治的な思考のプロセスを引き起こし、彼を政治的な左派に近 づけ、社会主義の理想に心を開くきっかけとなった。彼はレーニンの『国家と革命』[2] に賛同し、ドイツ民主党(DDP)に参加、1924年には帝国旗黒・赤・金(Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold)に加入した[3]。1920年、ビュルトマンはギーセンへの招聘を受けたが、ヴィルヘルム・ハイトミュラーの後継者と して、1921年にマルブルクに戻った。そこで彼は、1923年から1928年までマールブルクで非常勤教授を務めたマルティン・ハイデガーの哲学を深く研究した。

ナチス政権時代、ビュルトマンは告白教会と牧師緊急連盟に加わった。[4] 彼は説教の中で、ナチスのイデオロギーとキリスト教の信仰との矛盾を指摘した。しかし、彼は公然と抵抗することはなく、1951年に名誉教授となるまでそ の職にとどまった。フィリップス・マルブルク大学の非ナチ化が進む中、彼はナチスに関わった大学教員(ゲオルク・ヴュンシュ、ヴィルヘルム・モムゼン)の 解任を主張した。[5] 1944年秋、ブルトマンは、後に神学教授となるウタ・ランケ・ハイネマンを、戦争が終わるまで自分の家に迎え入れた[6]。彼女は、1926年にブルト マンの指導のもとで神学国家試験に合格したヒルダ・ハイネマンと、後にドイツ連邦大統領となるグスタフ・ハイネマンの娘であった。

ブルトマンの重要な講演「新約聖書と神話学」(1941年)は、第二次世界大戦の時代中に発表された。この講演をきっかけとして始まった脱神話化の議論 は、戦後、論争を巻き起こし、1952年にフレンスブルクで開催されたドイツ福音ルーテル教会合同教会会議で、ブルトマンの新約聖書の脱神話化の考え方に 反対する司教の声明が発表された。しかし、これは教義上の非難ではなく、州司教エドゥアルト・ローゼは、ブルトマンの死の数年前に、20年前に発表された 声明について、ハノーファー福音ルーテル州教会が遺憾の意を表明した。1957年、ブルトマンはプフォルツハイム市からロイヒリン賞を受賞した。

1958 年からはハイデルベルク科学アカデミー[7] の通信会員、1960 年からはゲッティンゲン科学アカデミー[8] の通信会員となった。


マルブルク中央墓地にあるルドルフ・ブルトマンとその妻、旧姓フェルドマンであるヘレーネの墓
ヘレーネとルドルフ・ブルトマンの墓は、マルブルク中央墓地にある。
Familie
Rudolf Bultmann und seine Ehefrau Helene hatten drei Töchter:

Antje Bultmann Lemke (1918–2017), Bibliothekarin
Gesine Diesselhorst, geborene Bultmann (1920–2017), Flötistin, verheiratet mit dem Juristen Malte Diesselhorst
Heilke Bultmann (1924–2006), Cellistin.
Der Cellist Jan Diesselhorst (1954–2009) war Rudolf Bultmanns Enkel.[9]

Bultmann hatte eine Schwester. Sein Bruder Peter Bultmann (1888–1942) war Bibliothekar und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und starb im französischen Internierungslager Septfonds.[10]
家族
ルドルフ・ブルトマンと妻のヘレーネには3人の娘がいた。

アントイェ・ブルトマン・レムケ(1918年~2017年)、図書館司書
ゲジーネ・ディースホルスト、旧姓ブルトマン(1920年~2017年)、フルート奏者、法律家マルテ・ディースホルストと結婚
ハイルケ・ブルトマン(1924年~2006年)、チェロ奏者。
チェリストのヤン・ディーゼルホルスト(1954年~2009年)は、ルドルフ・ブルトマンの孫だった。[9]

ブルトマンには姉が1人いた。兄のペーター・ブルトマン(1888年~1942年)は司書であり、ナチスに対する抵抗運動家でもあったが、フランスのセプトフォンズ収容所で亡くなった。[10]
Theologisches Werk

Formkritik des Neuen Testaments

1921 veröffentlicht Bultmann seine Geschichte der synoptischen Tradition, die bis heute als Standardwerk zur Exegese des Neuen Testaments gilt. Er liefert darin eine gründliche formgeschichtliche Analyse der synoptischen Evangelien, in der er versucht, einzelne Quellen zu identifizieren, die Eingang in die Evangelien gefunden haben. Ähnlich wie Martin Dibelius vertritt er dabei die Ansicht, dass auch die ältesten Schriftquellen, die auf diese Art rekonstruiert werden, aus einer vorliterarischen Überlieferungsphase hervorgegangen sind. Sie dürften daher nicht als objektive historische Berichte betrachtet werden, sondern seien bereits vom Glauben der Jerusalemer Urgemeinde geprägt. Für das richtige Verständnis sei es nötig, ihren „Sitz im Leben“ der Urgemeinde zu berücksichtigen. Bultmann war der Ansicht, Paulus (und Johannes) hätten sich nicht für den Menschen Jesus bzw. für sein Erdenleben interessiert, sondern nur noch für den geglaubten Christus, was er primär mit 2 Kor 5,16 LUT begründete: „auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir [ihn] doch nun nicht mehr [auf diese Weise]“.[11][12] Bultmanns Sicht gilt in der historischen Jesusforschung als überholt.
神学作品

新約聖書の形式批判

1921年、ブルトマンは『共観福音書の伝統』を出版した。この著作は、今日でも新約聖書の解釈に関する標準的な著作として認められている。この著作の中で、彼は共観福音書の形式史的分析を徹底的に行い、福音書に取り入れられた個々の情報源を特定しようとしている。
マーティン・ディベリウスと同様に、彼は、この方法で再構築された最古の文献源も、文学以前の伝承段階から生まれたものであるという見解を支持している。 したがって、それらは客観的な歴史的報告としてではなく、エルサレムの原始教会による信仰がすでに反映されたものと見なすべきである。それらを正しく理解 するには、原始教会における「生活の場」を考慮に入れる必要がある。ブルトマンは、パウロ(およびヨハネ)は、人間としてのイエス、すなわちその地上での 生涯には関心がなく、信仰の対象であるキリストのみに関心があったと主張した。その根拠として、主に 2 コリント 5:16 LUT を挙げている。「たとえ、私たちがキリストを肉によって知っていたとしても、今はもう(そのように)は知らない」。[11][12] ブルトマンの見解は、歴史的なイエス研究では時代遅れとみなされている。
Übergang von der liberalen zur dialektischen Theologie

In seinem Aufsatz Die liberale Theologie und die jüngste theologische Bewegung wendet sich Bultmann 1924 von der liberalen Theologie ab. Als Verdienste der liberalen Theologie erkennt er an, dass sie zum Verständnis geschichtlicher Zusammenhänge beigetragen und ihre Schüler durch ihren radikalen Wahrheitsanspruch zur Kritik erzogen habe. Bultmann wendet sich auch weiterhin nicht gegen die historische Methode als Forschungszweig innerhalb der Theologie, weist jedoch darauf hin, dass sie in der liberalen Theologie eine unangemessene Stellung erhalten habe: Ihre historischen Erkenntnisse seien als Grundlage des christlichen Glaubens untauglich. Bultmann stimmt mit Vertretern der dialektischen Theologie, wie etwa Karl Barth und Friedrich Gogarten, darin überein, dass der Mensch Gott nicht aus eigener Kraft erkennen könne – auch nicht durch theologische Studien. Vielmehr könne Gott sich dem Menschen nur aus seiner Gnade heraus in der Offenbarung zu erkennen geben.

In dem Buch Jesus präsentiert Bultmann 1926 einen konstruktiven Gegenentwurf zur liberalen Theologie: Es geht ihm darin ausdrücklich nicht darum, Jesus als historische Figur zu untersuchen, sondern den Anspruch seiner Verkündigung zu erfassen. Bultmann zufolge richtet sich der christliche Glaube nicht auf Jesus als Person, sondern auf das durch ihn verkörperte Kerygma. Damit steht Bultmann in offenem Gegensatz zu zeitgenössischen Theologen wie Emanuel Hirsch und Wilhelm Herrmann.

Im Aufsatz Kirche und Lehre im Neuen Testament (1929) entfaltet Bultmann sein Verständnis der christlichen Verkündigung genauer: Er fasst sie weder als theoretische Belehrung noch als Annahme unverständlicher Dogmen auf, sondern sieht in ihr eine Ansprache des Menschen, die diesem ein existenzielles Sich-Verstehen ermögliche. Die Situation des Menschen zeichne sich dadurch aus, dass er nicht eigenmächtig über sein Leben verfügt, sich letztlich keine Sicherheit schaffen kann. Der Mensch dürfe aber im Vertrauen darauf leben, dass Gott ihm in Liebe begegnet, ihm seine Sünden vergibt und sein Dasein im theologischen Sinne rechtfertigt. Für diese Haltung könne man sich jedoch nicht ein für alle Mal entscheiden, sondern sie müsse sich in konkreten Lebenssituationen jeweils neu bewähren. Diese Position wurde als Existentiale Interpretation des Neuen Testaments bekannt.
リベラル神学から弁証法神学への移行

1924年の論文「リベラル神学と最近の神学運動」の中で、ブルトマンはリベラル神学から距離を置く。彼は、リベラル神学が歴史的関連性の理解に貢献し、 その過激な真実追求によって弟子たちに批判的思考を教えたことを、リベラル神学の功績として認めている。ブルトマンは、神学の研究分野としての歴史的手法 に反対しているわけではないが、自由神学ではその手法が不適切な位置付けになっていることを指摘している。つまり、その歴史的知見はキリスト教の信仰の基 礎としては不適切だというのだ。ブルトマンは、カール・バルトやフリードリッヒ・ゴガルテンなどの弁証法神学の代表者たちと同様に、人間は自らの力では、 また神学の研究によっても、神を認識することはできないという見解に同意している。むしろ、神は、その恵みによってのみ、啓示の中で人間に自らを認識させ ることができると考える。

1926年に出版された著書『イエス』の中で、ブルトマンはリベラル神学に対する建設的な対案を提示している。この本の中で、彼はイエスを歴史上の人物と して研究することではなく、その説教の主張を理解することを明確に目的としている。ブルトマンによれば、キリスト教の信仰はイエスという人物ではなく、イ エスが体現したケリグマ(福音を伝えること)に向けられている。この点で、ブルトマンはエマニュエル・ヒルシュやヴィルヘルム・ヘルマンなどの同時代の神 学者たちとは明らかに対立している。

論文「新約聖書における教会と教義」(1929年)の中で、ブルトマンはキリスト教の説教に対する自分の理解をより詳しく述べている。彼はそれを理論的な 教えでも、理解できない教義の受容でもなく、人間に対して、その存在を理解することを可能にする呼びかけであると捉えている。人間の状況は、自分の人生を 自己の意思で決定することはできず、最終的には安心を得ることができないという特徴がある。しかし、人間は、神が愛をもって自分に向き合い、自分の罪を赦 し、神学的意味において自分の現存在(Dasein)を正当化してくれることを信じて生きることができる。しかし、この姿勢は、一度決めたらそれで終わり というものではなく、具体的な生活状況の中で、その都度、その正しさを証明しなければならない。この立場は、新約聖書の実存的解釈として知られるように なった。
Entmythologisierung des Neuen Testaments
Ab den 1940er Jahren konzentriert sich Bultmanns theologisches Werk auf die Frage, wie seine existentiale Interpretation der Bibel einem breiten Publikum verständlich gemacht und zu einer Basis des Glaubens werden könne. Zu diesem Zweck entwickelt er ein Programm zur Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung, das er 1941 in seiner Schrift Neues Testament und Mythologie vorstellt. Darin setzt er die These, dass das Neue Testament aus einem mythologischen Weltbild heraus geschrieben wurde, das inzwischen von einem wissenschaftlichen Weltbild abgelöst worden sei. Um eine überholte Gedankenwelt nicht zur Voraussetzung des Glaubens werden zu lassen, sei es Aufgabe der Theologie, den vom mythologischen Weltbild unabhängigen Kern der christlichen Verkündigung herauszuarbeiten:

„Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben. Und wer meint, es für seine Person tun zu können, muß sich klar machen, daß er, wenn er das für die Haltung des christlichen Glaubens erklärt, damit die christliche Verkündigung in der Gegenwart unverständlich und unmöglich macht.“

– Rudolf Bultmann: Neues Testament und Mythologie. 1941, 18
Als ersten Schritt der Entmythologisierung entfaltet Bultmann das christliche Seinsverständnis. Von neutestamentlichen Begriffen ausgehend unterscheidet er zwischen dem „Sein außerhalb des Glaubens“ und dem „Sein im Glauben“. Das Sein außerhalb des Glaubens umfasst die sicht- und verfügbare materielle Welt mit ihrer Vergänglichkeit, mit der Sünde, dem Fleisch und den Sorgen. Das Sein im Glauben hingegen zeichne sich durch ein Leben aus dem Unsichtbaren und Unverfügbaren aus, der Preisgabe selbstgeschaffener Sicherheit zugunsten eines Glaubens an die Gnade Gottes. Daraus folge eine Entweltlichung und Wegwendung des Menschen von sich selbst, die ihn zu neuer Freiheit führe.

Bultmann sieht das so entwickelte Seinsverständnis auch in der modernen Philosophie korrekt erfasst, etwa bei Wilhelm Dilthey und Martin Heidegger. Allerdings stelle die Philosophie darauf ab, dass es genüge, den Menschen auf seine Natur hinzuweisen, um ihm ein Leben im Einklang mit seiner Natur zu ermöglichen. Die Theologie betrachte dagegen stets noch eine Tat Gottes als dazu notwendig, den Menschen mit seiner Natur zu vereinigen. Außerdem sei die Philosophie nicht völlig selbstständig zu ihrem zutreffenden Verständnis des menschlichen Seins gelangt, sondern habe direkt und indirekt Quellen wie das Neue Testament, Martin Luther und Søren Kierkegaard rezipiert.

Bultmann gesteht der Philosophie ihrerseits zu, ein Vorverständnis des Seins und eine Begrifflichkeit zur Verfügung zu stellen, die theologisches Nachdenken überhaupt erst möglich machten. Die Aussagen und Schlüsse der Theologie gründeten jedoch nicht auf der Philosophie, sondern auf der göttlichen Verkündigung und im Christentum insbesondere dem Kreuzesgeschehen. Der Glaube an die Sündenvergebung und die Erlösung durch die Liebe Gottes sei nur aufgrund des Osterereignisses mehr als Wunschdenken. Die Auferstehung Jesu Christi müsse also mehr sein als mythologische Rede. Da die historisch-kritische Forschung das leere Grab und die leibliche Auferstehung Jesu nicht als historisch gesichert erscheinen lasse, sei vielmehr die Entstehung des Osterglaubens unter den Jüngern als historischer Kern zu betrachten. Dieser gelte dem Historiker als visionäres Erlebnis ungeklärter Herkunft, dem glaubenden Christen dagegen als Offenbarung Gottes, dass Jesu Kreuzigung als Heilsereignis zu verstehen sei. Christlicher Glaube bestehe darin, diese Verkündigung als legitimes Gotteswort zu betrachten und sein Leben von diesem her zu verstehen.

Exemplarisch setzt Bultmann sich mit zwei weiteren Aspekten christlicher Mythologie auseinander, der Präexistenz Christi und der Jungfrauengeburt Jesu. Bei beiden Punkten gehe es nicht darum, Jesu historische Herkunft zu klären, sondern seine Bedeutung für den Glauben zu verdeutlichen. Schließlich weist Bultmann darauf hin, dass seine Entmythologisierung nicht als restlos gelten kann, wenn man nicht nur die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments, sondern bereits die Rede vom Wirken Gottes als Mythos auffasst.

„Keineswegs will er, wie der Begriff ‚Entmythologisierung‘ anzeigen könnte und wie man ihn oft mißverstanden hat, den Mythos eliminieren; der Mythos müsse vielmehr interpretiert, also verstanden, der biblische Mythos also auf die in ihm intendierten Glaubensgedanken hin verstanden werden.“

– Walter Schmithals[13]
新約聖書の脱神話化
1940年代以降、ブルトマンの神学上の研究は、彼の聖書の実存的解釈を幅広い読者層に理解させ、信仰の基盤とすることができるかどうかに焦点を当てた。 この目的のために、彼は新約聖書の説教を脱神話化するプログラムを開発し、1941年に著書『新約聖書と神話』で発表した。その中で彼は、新約聖書は神話 的な世界観に基づいて書かれたものであり、その世界観は現在では科学的な世界観に取って代わられているという説を提唱した。時代遅れの思想を信仰の前提と しないためには、神学は、神話的な世界観とは独立したキリスト教の教えの核心を明らかにする役割を担っている、と彼は述べた。

「電気の照明やラジオを使用したり、病気の時には現代の医療や臨床手段を利用したりしながら、同時に新約聖書の霊や奇跡の世界を信じたりすることはできな い。そして、自分にはそれができると考える人は、それをキリスト教の信仰の姿勢だと宣言することで、現代のキリスト教の教えを理解不能かつ不可能にしてし まうことを認識しなければならない。」

– ルドルフ・ブルトマン:新約聖書と神話。1941年、18
脱神話化の第一歩として、ブルトマンはキリスト教の存在理解を展開している。新約聖書の概念に基づいて、彼は「信仰の外にある存在」と「信仰の中にある存 在」を区別している。信仰の外の存在とは、目に見え、手に入る物質世界、その儚さ、罪、肉欲、心配事などを含む。一方、信仰の中の存在は、目に見えず、手 に入らないもの、自ら作り出した安全を放棄し、神の恵みを信じるという生き方によって特徴づけられる。その結果、人間は世俗から離れ、自分自身から背を向 け、新たな自由へと導かれる。

ブルトマンは、このように発展した存在の理解は、ヴィルヘルム・ディルタイやマルティン・ハイデッガーなどの現代哲学でも正しく捉えられていると考えてい る。しかし、哲学は、人間がその性質に気づくだけで、その性質に調和した生活を送ることが可能になると主張している。一方、神学は、人間をその本性と結び つけるためには、依然として神の行為が必要であると考える。さらに、哲学は、人間存在の正確な理解に完全に独自に到達したわけではなく、新約聖書、マル ティン・ルター、ソレン・キルケゴールなどの情報源を直接的および間接的に受容してきた。

ブルトマンは、哲学が、存在に関する予備的な理解と、神学的考察を初めて可能にした概念を提供したことを認めている。しかし、神学の主張と結論は、哲学で はなく、神の啓示、特にキリスト教では十字架の出来事に基づいている。罪の赦しと神の愛による救いへの信仰は、復活の出来事があったからこそ、単なる希望 的観測以上のものとなった。つまり、イエス・キリストの復活は、神話上の話以上のものでなければならない。歴史批判的研究では、空の墓とイエスの肉体的な 復活は歴史的に確実とは見なされていないため、むしろ、弟子たちの間で生まれた復活の信仰を歴史的な核心とみなすべきだ。これは、歴史家にとっては起源不 明の幻想的な体験であるが、信仰を持つキリスト教徒にとっては、イエスの十字架刑が救いの出来事であると理解すべきであるという神の啓示である。キリスト 教の信仰とは、この宣言を正当な神の言葉とみなし、それに基づいて自分の人生を理解することにある。

ブルトマンは、キリスト教神話のさらに2つの側面、すなわちキリストの先在とイエスの処女懐胎について、例を挙げて論じている。どちらの点についても、イ エスの歴史的な起源を明らかにすることではなく、信仰におけるその重要性を明らかにすることが重要だ。最後に、ブルトマンは、新約聖書の霊や奇跡の世界だ けでなく、神の働きについての記述も神話と捉えるならば、彼の脱神話化は完全なものとは言い難いと指摘している。

「「脱神話化」という用語が示す通り、またしばしば誤解されている通り、彼が神話を排除したいとは決してない。むしろ、神話は解釈され、つまり理解されなければならない。つまり、聖書の神話は、その中に込められた信仰の考え方を理解しなければならないのだ。」

– ヴァルター・シュミタールス[13]
Wirkung: Die Bultmannschule
Bultmann forderte seine Schüler auf, ihren Denkansatz zu prüfen, zu korrigieren und zu variieren, wo immer das nötig sei. Als bedeutsame Schüler und Nachfolger Bultmanns sind zu nennen: Ernst Käsemann, Dorothee Sölle, Ernst Fuchs, Günther Bornkamm, Herbert Braun, Hans Conzelmann, Willi Marxsen, Gerhard Ebeling, Walter Schmithals, Heinrich Schlier, Uta Ranke-Heinemann, Eta Linnemann, Manfred Mezger,[14] Günter Klein sowie Helmut Koester.

Aufgrund der Autorität Bultmanns galt es in der deutschen Theologie lange Zeit als unmöglich, Aussagen über den historischen Jesus zu machen. Erst der ehemalige Bultmannschüler Ernst Käsemann und später auch andere Neutestamentler vertraten die Auffassung, dass der Graben zwischen historischem Jesus und ersten Christen doch weit schmäler sei als von Bultmann angenommen. Auch näherte sich Bultmann nach Meinung vieler zu sehr dem liberalen Rationalismus und Skeptizismus. Alle Bultmannschüler hielten allerdings daran fest, dass ein „Glaube“ auf Grund historischer Fakten die Existenz eines Menschen durchaus noch nicht berühren müsse, also im strengen Sinn noch gar kein rechter Glaube sei.

Auch in Wechselwirkung mit nichtkonfessioneller und katholischer Bibelwissenschaft (École biblique) gelangten viele Bultmannschüler zur Auffassung, dass die Jünger und Augenzeugen Jesu teilweise (oder doch zumindest deren Überlieferungen in einigermaßen verlässlicher Form) im Neuen Testament Niederschlag gefunden hätten. Neutestamentler entwickelten nun Kriterien für die Suche nach zuverlässigen Überlieferungen und Informationen über den historischen Jesus. Die sogenannte „Neue Frage nach dem historischen Jesus“ hält jedoch an Bultmanns Ansicht fest, dass ein christlicher Glaube nicht auf historischen Fakten basieren könne, sondern allein auf der existentialen Berührung. Denn viele evangelische und katholische Theologen sind heute davon überzeugt, dass die meisten Berichte in den Evangelien nicht als zuverlässige „Zeugenaussagen“ betrachtet werden können.

Karl Barth wollte die christliche Glaubenslehre entschlossen als „Theologe“, also von Gott und seinem in die Welt gesandten „Wort“ her, entwerfen. Er warf Bultmann vor, zunächst bei der Anthropologie anzusetzen, die Glaubenslehre also vom Menschen her zu entwerfen. Bultmann wollte das menschliche „Verständnis“ und „Vorverständnis“ ernst nehmen und auf dem Weg der frühen Kirchengeschichte erforschen, wie dieses „Vorverständnis“ in der damaligen Religionswelt die christliche Aussage geprägt habe. Barth hielt das für ein geradezu lästerliches Unternehmen, das ihm so sehr nach „Anpassung Gottes an den Menschen“ roch, dass er sich ab 1933 konsequent von allen „Anthropologen“ absetzte. Die Ereignisse des „Dritten Reichs“ schienen ihm zuerst recht zu geben. Heute wird aber der Barthsche Weg teilweise als einseitig empfunden. Viele Anliegen Barths wurden ohnehin von der Bultmannschule aufgenommen und weiterverarbeitet.

Bultmanns Anliegen war es, die Botschaft des Neuen Testaments an Menschen mit wissenschaftlichem Weltbild zu vermitteln.

1963 begründete der Bultmannschüler Ernst Fuchs das „Institut für Hermeneutik“, um die Marburger Tradition theologischer Hermeneutik zu pflegen. Anlässlich des 125. Geburtstages Bultmanns im Jahr 2009 wurde das Institut durch den damaligen geschäftsführenden Direktor Jörg Lauster in Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik umbenannt und neu ausgerichtet. Es wurde als „Forum für die am Fachbereich Lehrenden und Studierenden, gemeinsam über die Tragweite der je einzelnen Fachinteressen für das Ganze der Theologie zu diskutieren“ konzipiert.[15] Unter der Leitung von Malte Dominik Krüger und Angela Standhartinger verpflichtet sich die Forschungseinrichtung der Philipps-Universität Marburg dem Bereich der Gleichnis-, Bild- und Metaphernforschung. Gemeinsam mit der Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie e. V. und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck lobt das Institut den Rudolf Bultmann-Preis für Hermeneutik aus. Darüber hinaus findet alle zwei Jahre die Internationale Bultmann-Lecture statt.[16]


影響:ブルトマン学派
ブルトマンは、生徒たちに、必要であれば、自分の考え方を検証し、修正し、変化させるよう求めた。ブルトマンの重要な弟子および後継者としては、エルンス ト・ケーゼマン、ドロテ・ゼーレ、エルンスト・フックス、ギュンター・ボルンカム、ヘルベルト・ブラウン、ハンス・コンツェルマン、ウィリー・マルクセ ン、ゲルハルト・エーベリング、ヴァルター・シュミタールス、ハインリッヒ・シュリーア、ウタ・ランケ・ハイネマン、エタ・リンネマン、マンフレート・ メッツガー[14]、ギュンター・クライン、ヘルムート・ケスターなどが挙げられる。

ブルトマンの権威のため、ドイツの神学では長い時代、歴史上のイエスについて発言することは不可能とされていた。ブルトマンの元弟子であるエルンスト・ ケーゼマン、そして後に他の新約聖書学者たちも、歴史上のイエスと初期のキリスト教徒との隔たりは、ブルトマンが考えていたよりもはるかに小さいという見 解を示した。また、多くの人々は、ブルトマンはリベラルな合理主義や懐疑主義に近づきすぎていると考えていた。しかし、ブルトマンの弟子たちは皆、歴史的 事実に基づく「信仰」は、人間の存在にはまったく影響を与えない、つまり厳密な意味ではまったく正しい信仰ではないと主張し続けた。

また、非宗派およびカトリックの聖書学(エコール・ビブリク)との相互交流を通じて、多くのブルトマンの弟子たちは、イエスの弟子たちおよび目撃者たち が、新約聖書に部分的に(あるいは少なくとも、ある程度信頼できる形でその伝承が)反映されているという見解に達した。新約聖書学者たちは、歴史的なイエ スに関する信頼できる伝承や情報を探すための基準を策定した。しかし、いわゆる「歴史的なイエスに関する新たな疑問」は、キリスト教の信仰は歴史的事実に 基づくものではなく、実存的な接触のみに基づくものであるというブルトマンの見解を堅持している。なぜなら、今日の多くのプロテスタントおよびカトリック の神学者は、福音書にある報告のほとんどは、信頼できる「証言」とは見なせないという確信を持っているからだ。

カール・バルトは、『神学者』として、つまり、神とその神が世に送った「言葉」に基づいて、キリスト教の教義を断固として構築しようとした。彼は、ブルト マンがまず人類学から着手し、つまり人間から教義を構築しようとしていることを非難した。ブルトマンは、人間の「理解」と「先入観」を真剣に受け止め、初 期教会史の道を辿って、当時の宗教界においてこの「先入観」がキリスト教の主張にどのような影響を与えたかを研究しようとした。バルトは、これをまさに冒 涜的な試みだと考え、それは「神が人間に順応する」ことを強く示唆しているとして、1933 年以降、すべての「人類学者」から断固として距離を置いた。第三帝国の出来事は、当初、彼の考えが正しいことを証明しているように見えた。しかし、今日で は、バルトの考え方は一部、偏ったものと感じられている。バルトの主張の多くは、とにかくブルトマン学派によって受け継がれ、さらに発展させられた。

ブルトマンの関心事は、新約聖書のメッセージを、科学的な世界観を持つ人々に伝えることだった。

1963年、ブルトマンの弟子であるエルンスト・フックスは、マルブルクの神学解釈学の伝統を継承するために「解釈学研究所」を設立した。2009年、ブ ルトマンの生誕125周年を記念して、当時の所長ヨルグ・ラウスターは、この研究所を「ルドルフ・ブルトマン解釈学研究所」と改名し、その方向性を再設定 した。この研究所は、「この分野を教える教員と学生たちが、それぞれの専門分野が神学全体にとって持つ意義について共に議論するためのフォーラム」として 構想されたんだ。[15] マルテ・ドミニク・クルーガーとアンジェラ・シュタンドハルティンガーの指導のもと、フィリップス・マルブルク大学のこの研究機関は、寓話、比喩、隠喩の 研究分野に取り組んでいる。ルドルフ・ブルトマン解釈神学協会(Rudolf-Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie e. V.)およびクルヘッセン=ヴァルデック福音教会(Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck)と共同で、同研究所はルドルフ・ブルトマン解釈学賞(Rudolf Bultmann-Preis für Hermeneutik)を授与している。さらに、2年ごとに国際ブルトマン講演会(Internationale Bultmann-Lecture)が開催されている。[16]


Kritik

Bultmann war einer der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts in Deutschland, der durch die liberale Theologie geprägt wurde, sich in den 1920er Jahren der dialektischen Theologie anschloss und ab den 1930er Jahren die sogenannte Entmythologisierung der Bibel vorantrieb.[17] Nebst vielen Verehrern und Schülern hatte er aber auch Kritiker und Gegner, die seine theologischen Aussagen nicht teilten oder sie als Irrlehren betrachteten und bekämpften. Vorgeworfen wurde ihm, dass er Wunder und die übernatürliche Welt nicht ernst nehme, dass er die Gottessohnschaft Jesu, seine Jungfrauengeburt und Auferstehung nicht anerkannt habe. Besonders die deutschen katholischen Theologen Karl Rahner, Leo Scheffczyk, Joseph Ratzinger und Klaus Berger wiesen darauf hin, dass die historische Beschreibung und der objektive Charakter der Auferstehung Jesu Christi gewahrt bleiben müsse[18] und dass eine existenzialistische Interpretion für die Begründung des christlichen Glaubens nicht ausreichend sei.[19][20]

Der Schweizer reformierte Theologe Karl Barth kritisierte an Bultmann den Vorrang und das Übergewicht der Anthropologie gegenüber der Christologie, die dieser einst der liberalen Theologie selbst vergeworfen habe.[21] Das führe auch zu einer Abwertung der unverdienten Gnade Gottes und seiner Rechtfertigung und zur Überbetonung der menschlichen Glaubensentscheidung und Heiligung, wie es oft im Pietismus vertreten werde.[22]

Der Philosoph Karl Jaspers kritisierte 1953 auf dem Schweizer Theologentag Bultmanns Programm der Entmythologisierung der Bibel, wiewohl dieser den biblischen Mythos nicht wirklich eliminieren, sondern vielmehr neu interpretieren wollte.[23]

Im März 1966 versammelten sich in der Dortmunder Westfalenhalle 22.000 Protestanten mit vorwiegend pietistischer Prägung der Bekenntnisbewegung Kein anderes Evangelium, um sich gegen Bultmann und seine theologischen Lehren zur Wehr zu setzen. Der bekannte Pfarrer Wilhelm Busch aus Essen warnte im Eingangswort vor Gottlosigkeit und Bibelzerstörung, der Hauptredner Walter Künneth vermisste die Klarheit der heilsgeschichtlichen Fakten von Kreuz und Auferstehung Jesu.[24] In Braunschweig unterschrieben etwas später Hunderte von Pfarrern eine Resolution, worin seine siebzig angeblichen Irrlehren verurteilt wurden.[25]

Der deutsche evangelische Theologe Rainer Mayer (* 1941) schrieb 2013, dass er mit Bultmanns Art und Weise der Entmythologisierung nicht einverstanden sei. Aus seiner eher liberalen Perspektive habe er Reduktion betrieben, das biblische Weltbild mit Weltanschauung vermischt und Gottes Offenbarung in der Geschichte nicht erkannt.[26]

Der bedeutende evangelische Kirchenhistoriker Christoph Markschies bemängelte 2016 an Bultmann die Einschränkung in der Gottesrede, so die Rede vom Himmel, die er mit seinem Ansatz der Entmythologisierung vorgenommen hatte. Denn alle biblischen Texte seien uns weiterhin zur Auseinandersetzung aufgegeben.[27]
批判

ブルトマンは、20 世紀のドイツで最も重要な神学者の一人であり、リベラル神学の影響を受け、1920 年代には弁証法神学に傾倒し、1930 年代からは、いわゆる聖書の脱神話化を推進した。[17] しかし、多くの崇拝者や弟子たちだけでなく、彼の神学的見解に同意しない、あるいはそれを誤った教えと見なし、反対する批評家や敵もいた。彼は、奇跡や超 自然的な世界について真剣に考えていない、イエスが神の子であること、処女懐胎、復活を認めていない、と非難された。特に、ドイツのカトリック神学者であ るカール・ラーナー、レオ・シェフチク、ヨゼフ・ラツィンガー、クラウス・ベルガーは、イエス・キリストの復活の歴史的記述と客観的性格は維持されなけれ ばならない[18]、そして実存主義的な解釈はキリスト教の信仰の根拠としては不十分であると指摘した[19][20]。

スイスの改革派神学者カール・バルトは、かつて自由主義神学そのものを否定していたバルトが、キリスト論よりも人類学を優先し、それを重視している点を批 判した[21]。これは、神の無償の恵みとその義認を軽視し、ピエティズムでしばしば主張されるような、人間の信仰の決断と聖化を過度に強調することにも つながる。[22]
哲学者カール・ヤスパースは、1953年のスイス神学者会議で、バルトマンの聖書の脱神話化プログラムを批判した。バルトマンは、聖書の神話を実際に排除しようとしたのではなく、むしろ新たに解釈しようとしたのだ。[23]
1966年3月、ドルトムントのヴェストファーレンホールに、主に敬虔主義的な傾向のある「他の福音はない」という信仰運動の22,000人のプロテスタ ントが集まり、ビュルトマンとその神学的教えに反対した。エッセンの有名な牧師ヴィルヘルム・ブッシュは、開会の挨拶で、不信仰と聖書の破壊について警告 し、主講演者のヴァルター・キュンネトは、イエスの十字架と復活という救いの歴史上の事実の明確さを失っていることを指摘した。[24] その後まもなく、ブラウンシュヴァイクでは、何百人もの牧師たちが、ブルトマンの70もの誤った教えを非難する決議に署名した。[25]

ドイツのプロテスタント神学者ライナー・メイヤー(1941年生まれ)は、2013年に、ビュルトマンの神話脱神話化の方法に同意できないと書いた。彼の よりリベラルな観点からは、ビュルトマンは削減を行い、聖書の世界観と世界観を混同し、歴史における神の啓示を認識していなかったと述べた。[26]

著名なプロテスタント教会史家クリストフ・マルクシーは、2016年に、ブルトマンが神話脱神話化の試みによって、天国に関する言説など、神に関する言説を制限したことを批判した。なぜなら、聖書のすべてのテキストは、今後も私たちが議論すべき課題であるからだ。[27]
Literarisches Werk
Neben seinen theologischen Schriften finden sich in Bultmanns umfangreichem Nachlass, der unter der Signatur Mn 2 in der Universitätsbibliothek Tübingen aufbewahrt wird, auch Gedichte und Märchen. So ist seine erste gedruckte Veröffentlichung ein unter dem Titel Inselkirchhof in den Oldenburger Nachrichten für Stadt und Land am 11. Juli 1903 erschienenes Poem, das mit folgender Zeile beginnt: „Still vom Mond beschienen / Ruht der ernste Raum / Drüber schwebt’s wie Frieden / Wie ein sel’ger Traum.“ Der Nachlass wurde im Jahr 2001 von dem evangelischen Theologen Harry Waßmann zusammen mit Jakob Matthias Osthof und Anna-Elisabeth Bruckhaus bearbeitet.[28] In den Jahren 1916 und 1917 schrieb Bultmann für seine spätere Ehefrau Helene Feldmann vier Märchen mit einigen autobiographischen Zügen, die er Briefen an sie beilegte.
文学作品
神学に関する著作に加え、テュービンゲン大学図書館に Mn 2 という記号で保管されているブルトマンの膨大な遺産には、詩や童話も含まれている。彼の最初の印刷出版物は、1903年7月11日にオールドンブルク新聞 (Oldenburger Nachrichten für Stadt und Land)に掲載された「島の墓地(Inselkirchhof)」という題名の詩で、次の行で始まっている。「月が静かに照らす / 厳粛な空間が眠る / その上に平和のように / 幸せな夢のように浮かんでいる」 この遺産は、2001年に、プロテスタントの神学者ハリー・ヴァスマンが、ヤコブ・マティアス・オストホフ、アンナ・エリザベス・ブルックハウスとともに 編集した[28]。1916年と1917年、ブルトマンは、後に妻となるヘレーネ・フェルトマンのために、いくつかの自伝的要素を含む4つのおとぎ話を書 き、彼女への手紙に同封した。
Ehrungen post mortem
In der Marburger Alten Universität (Innenhof) erinnert eine von dem norwegischen Philosophen Arild Haaland gestiftete Bronzebüste von Hugo Wathne aus dem Jahr 1996 an Rudolf Bultmann. Im Stadtteil Marburg-Nordviertel/Ortenberg liegt die Rudolf-Bultmann-Straße, in der das Evangelische Studentenwohnheim „Vilmarhaus“, die Ev. Studentengemeinde und andere evangelisch-kirchliche Einrichtungen ihren Sitz haben. In Oldenburg erinnert eine Bronzebüste in der Grünanlage am Theaterwall an seine Herkunft aus dieser Stadt.[29] Im Stadtteil Bloherfelde ist eine Straße nach Rudolf Bultmann benannt.

Das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Bultmanns Geburtsort Wiefelstede trägt seit 2011 ebenfalls seinen Namen.[30]
死後の栄誉
マルブルク旧大学(中庭)には、ノルウェーの哲学者アリルド・ハーランドが1996年に寄贈した、ヒューゴ・ヴァトネ作のルドルフ・ブルトマンの胸像が 立っている。マルブルク北地区/オルテンベルク地区には、ルドルフ・ブルトマン通りがあり、プロテスタント学生寮「ヴィルマーハウス」、プロテスタント学 生コミュニティ、その他のプロテスタント教会機関が拠点を置いている。オルデンブルクでは、シアターウォールの緑地にあるブロンズ製の胸像が、彼がこの街 出身であることを記念している。ブロヘルフェルデ地区には、ルドルフ・ブルトマンにちなんで名付けられた通りがある。

ブルトマンの出生地であるヴィーフェルシュテデにある福音ルーテル教会の教会堂も、2011年から彼の名前を冠している。
Bekannte Zitate
„Eben deshalb kann er“ [gemeint ist der moderne Mensch] „auch die Lehre von der stellvertretenden Genugtuung durch den Tod Christi nicht verstehen. Wie kann meine Schuld durch den Tod eines Schuldlosen (wenn man von einem solchen überhaupt reden darf) gesühnt werden? Welche primitiven Begriffe von Schuld und Gerechtigkeit liegen solcher Vorstellung zugrunde? Welch primitiver Gottesbegriff? Soll die Anschauung vom sündentilgenden Tode Christi aus der Opfervorstellung verstanden werden: welch primitive Mythologie, daß ein Mensch gewordenes Gotteswesen durch sein Blut die Sünden der Menschen sühnt!“ (Neues Testament und Mythologie, 1941, S. 20)
„Der Sinn des Mythos ist nicht der, ein objektives Weltbild zu geben; vielmehr spricht sich in ihm aus, wie sich der Mensch selbst in seiner Welt versteht; der Mythos will nicht kosmologisch, sondern anthropologisch – besser: existential interpretiert werden.“ (Neues Testament und Mythologie, 1941, S. 22)
„Voraussetzungslose Exegese kann es nicht geben. … Unabdingliche Voraussetzung aber ist die historische Methode in der Befragung der Texte. Exegese ist ja als Interpretation historischer Texte ein Stück Geschichtswissenschaft.“ (Ist voraussetzungslose Exegese möglich?, 1957, S. 410)
„Die historische Methode schließt die Voraussetzung ein, daß die Geschichte eine Einheit ist im Sinne eines geschlossenen Wirkungs-Zusammenhangs, in dem die einzelnen Ereignisse durch die Folge von Ursache und Wirkung verknüpft sind. … Diese Geschlossenheit bedeutet, daß der Zusammenhang des geschichtlichen Geschehens nicht durch das Eingreifen übernatürlicher, jenseitiger Mächte zerrissen werden kann, dass es also kein ‚Wunder‘ in diesem Sinne gibt. … Während z. B. die alttestamentliche Geschichtserzählung vom handelnden Eingreifen Gottes in die Geschichte redet, kann die historische Wissenschaft nicht ein Handeln Gottes konstatieren, sondern nimmt nur den Glauben an Gott und sein Handeln wahr. Als historische Wissenschaft darf sie freilich nicht behaupten, daß solcher Glaube eine Illusion sei, und daß es kein Handeln Gottes in der Geschichte gäbe. Aber sie selbst kann das als Wissenschaft nicht wahrnehmen und damit rechnen; sie kann es nur jedermann freistellen, ob er in einem geschichtlichen Ereignis, das sich selbst aus seinen innergeschichtlichen Ursachen versteht, ein Handeln Gottes sehen will.“ (Ist voraussetzungslose Exegese möglich?, 1957, S. 411f.)
有名な引用
「だからこそ、現代人は、キリストの死による代償的償いの教えを理解できない。無実の人(もしそのような人が存在するとしたら)の死によって、どうして私 の罪が償われるというのか?そのような考えの根底にある、罪と正義に関する原始的な概念とは何なのか?なんて原始的な神観なんだ。キリストの死によって罪 が償われるという観念は、犠牲の概念から理解されるべきものなのか。人間となった神が、その血によって人間の罪を償うという、なんて原始的な神話なん だ!」(『新約聖書と神話』、1941年、20ページ)
「神話の意義は、客観的な世界観を示すことにあるのではない。むしろ、人間が自分の世界の中で自分自身をどのように理解しているかを表現するものである。 神話は、宇宙論的にではなく、人類学的に、より正確には実存的に解釈されるべきである。」(『新約聖書と神話』、1941年、22ページ)
「前提のない聖書解釈はありえない。…しかし、テキストを考察する上で、歴史的手法は不可欠な前提条件である。聖書解釈は、歴史的テキストの解釈として、歴史学の一部である。」(前提のない聖書解釈は可能か?、1957年、410ページ)
「歴史的方法は、歴史は、個々の出来事が因果関係によって結びついた、閉じた因果関係の連鎖という意味で、一つの統一体であるとの前提を含む。... この閉じた関係は、歴史的出来事の関連性が、超自然的な、別世界の力の介入によって破壊されることはなく、つまり、この意味での「奇跡」は存在しないこと を意味する。… 例えば、旧約聖書の歴史物語は、神が歴史に介入して行動したことを述べているが、歴史科学は神の行動を確認することはできず、神とその行動に対する信仰を 認識するのみである。歴史科学として、そのような信仰は幻想であり、歴史において神の行動は存在しなかったと主張することはできない。しかし、科学として それを認識し、それを前提とすることはできない。歴史上の出来事、つまりその出来事自体が持つ歴史的な原因から理解できる出来事を、神の働きと捉えるかど うかは、各人に任せるしかないのだ。」(Ist voraussetzungslose Exegese möglich?、1957年、411fページ)
Werke (Auswahl)
Die Geschichte der synoptischen Tradition. FRLANT 29. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1921 (2. neubearbeitete Auflage 1931 Digitalisierte Version, 10. Auflage 1995). (Begründete zusammen mit K.L. Schmidt und M. Dibelius die Formgeschichte.)
Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden? (1925). In: ders.: Glauben und Verstehen. Gesammelte Aufsätze, Band 1, Tübingen 1933, S. 26–37 (auch in: Neues Testament und christliche Existenz, 2002 [s. u.], S. 1–12). (Man könne nicht „über“ Gott reden, weil Gott die „Alles bestimmende Wirklichkeit“ sei. Man könne nur „von“ Gott reden, nämlich existenzial, d. h. die eigene Existenz einbeziehend.)
Das Problem einer theologischen Exegese des Neuen Testaments. In: Zwischen den Zeiten 3, 1925, S. 334–357.
Jesus. Berlin 1926 (3. Auflage, Mohr, Tübingen 1951; 4. Auflage, München 1970).
Offenbarung und Heilsgeschehen. Göttingen 1941.
Das Evangelium des Johannes. KEK 2. Göttingen 1941 (10. Auflage 1978).
Die drei Johannesbriefe. KEK 14. Göttingen 1967.
Der zweite Brief an die Korinther. KEK Sonderband. Göttingen 1976.
Neues Testament und Mythologie. Das Problem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung (1941). In: H.-W. Bartsch (Hg.): Kerygma und Mythos, Band 1, 1948. 4. Auflage Reich, Hamburg, 1960, S. 15–48 (programmatischer Aufsatz der Entmythologisierung).
Zum Problem der Entmythologisierung. In: Kerygma und Mythos. II, 1952, S. 177–208.
Das Urchristentum im Rahmen der antiken Religionen. Zürich 1949.
Theologie des Neuen Testaments (1948–1953). UTB 630. 7. durchgesehene Auflage, herausgegeben von Otto Merk. Mohr (Siebeck), Tübingen 1977 (über mehrere Jahrzehnte Standardwerk der evangelischen Theologie).
Ist voraussetzungslose Exegese möglich? In: Theologische Zeitschrift 13 (1957), S. 409–417 (auch in: Neues Testament und christliche Existenz [s. u.], 2002, S. 258–266).
Das Verhältnis der urchristlichen Christusbotschaft zum historischen Jesus. In: SHAW.PH. 1960/3 (197/5), S. 5–27.
Geschichte und Eschatologie. Tübingen 1958 (2. Auflage 1964).
Theologische Enzyklopädie. Hrsg. von Eberhard Jüngel und Klaus W. Müller. Tübingen 1984, ISBN 3-16-144736-0.
Glauben und Verstehen (abgekürzt: GuV). 4 Bände, UTB 1760–1763 (alle Bände 1993 in 9./6./4./5. Auflage; Aufsatzsammlung).
Neues Testament und christliche Existenz. Theologische Aufsätze. Ausgewählt, eingeleitet und hrsg. von Andreas Lindemann. UTB 2316. Mohr Siebeck, Tübingen 2002, ISBN 3-8252-2316-7 (Google Books).
Theologie als Kritik. Ausgewählte Rezensionen und Forschungsberichte. Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2002, ISBN 3-16-147406-6.
Wachen und Träumen. Märchen. Hrsg. von Werner Zager. Berlin 2005, ISBN 3-88981-171-X.
Aus Zeit wird Ewigkeit. Trauerpredigten. Eingeleitet und herausgegeben von Werner Zager. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2020, ISBN 978-3-374-05582-1.
Briefwechsel

Karl Barth – Rudolf Bultmann, Briefwechsel 1911–1966. Herausgegeben von Bernd Jaspert. 2., revidierte und erweiterte Auflage. Theologischer Verlag, Zürich 1994.
Briefwechsel 1925–1971, Rudolf Bultmann, Gerhard Krüger. Herausgegeben von Frank Lilie. Sechs Bände. De Gruyter, Berlin 1997–2000.
Briefwechsel 1921–1967. Rudolf Bultmann, Friedrich Gogarten. Herausgegeben von Hermann Götz Göckeritz. Mohr Siebeck, Tübingen 2002, ISBN 3-16-147720-0.
Briefwechsel 1925–1975, Rudolf Bultmann, Martin Heidegger. Herausgegeben von Andreas Großmann und Christof Landmesser. Klostermann, Frankfurt/M. 2009, ISBN 978-3-465-03602-9.
Briefwechsel 1929–1966, Rudolf Bultmann, Paul Althaus. Herausgegeben von Matthias Dreher und Gotthard Jasper. Mohr Siebeck, Tübingen 2012, ISBN 978-3-16-150981-0.
Die Bultmann-Rade-Korrespondenz 1913–1937. Herausgegeben von Bernd Jaspert. Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2014, ISBN 978-3-88309-931-6.
Briefwechsel 1926–1976, Rudolf Bultmann, Günther Bornkamm. Herausgegeben von Werner Zager. Mohr Siebeck, Tübingen 2014, ISBN 978-3-16-151708-2.
Briefwechsel mit Götz Harbsmeier und Ernst Wolf 1933–1976. Herausgegeben von Werner Zager. Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-154670-9.
Briefwechsel mit Hans Jonas 1928–1976. Mit einem Anhang anderer Zeugnisse. Herausgegeben von Andreas Großmann. Mohr Siebeck, Tübingen 2020, ISBN 978-3-16-159284-3.
Briefwechsel 1926–1967. Studien zum theologischen und exegetischen Austausch, Rudolf Bultmann, Oscar Cullmann. Herausgegeben von Michael Jost, Martin Sallmann und Benjamin Schliesser. Mohr Siebeck, Tübingen 2022, ISBN 978-3-16-161601-3.
Briefe an Hans von Soden, Briefwechsel mit Philipp Vielhauer und Hans Conzelmann. Herausgegeben von Werner Zager. Mohr Siebeck, Tübingen 2023, ISBN 978-3-16-162570-1.
作品(抜粋)
『共観福音書の伝統の歴史』FRLANT 29。Vandenhoeck & Ruprecht、ゲッティンゲン、1921年(1931年に改訂第2版、1995年に第10版がデジタル化)。(K.L.シュミット、M.ディベリウスとともに形式史を確立した。
神について語る意味とは?(1925年)。同著『信仰と理解。論文集』第1巻、テュービンゲン、1933年、26-37ページ(『新約聖書とキリスト教の 存在』2002年[下記参照]、1-12ページにも掲載)。(神は「すべてを決定する現実」であるため、神について「語る」ことは不可能である。神につい て語ることができるのは、実存的に、すなわち自らの存在を取り入れてのみである。)
新約聖書の神学的解釈の問題。In: Zwischen den Zeiten 3, 1925, S. 334–357.
イエス。ベルリン 1926 年(第 3 版、Mohr、テュービンゲン 1951 年、第 4 版、ミュンヘン 1970 年)。
啓示と救いの出来事。ゲッティンゲン 1941 年。
ヨハネの福音書。KEK 2。ゲッティンゲン 1941 年(第 10 版 1978 年)。
ヨハネの三つの手紙。KEK 14。ゲッティンゲン、1967年。
コリントの信徒への第二の手紙。KEK 特別号。ゲッティンゲン、1976年。
新約聖書と神話。新約聖書の説教の神話化の問題(1941年)。H.-W. Bartsch(編): ケリグマと神話、第 1 巻、1948 年。第 4 版、ライヒ、ハンブルク、1960 年、15-48 ページ(脱神話化のプログラム的論文)。
脱神話化の問題について。ケリグマと神話。II、1952 年、177-208 ページ。
古代宗教における初期キリスト教。チューリッヒ、1949年。
新約聖書の神学(1948-1953)。UTB 630。第7版、オットー・メルク編。モーア(ジーベック)、テュービンゲン、1977年(数十年にわたり、プロテスタント神学の標準的な著作)。
前提のない聖書解釈は可能か?『神学雑誌』13 (1957)、409-417 ページ(『新約聖書とキリスト教の存在』[下記参照]、2002、258-266 ページにも掲載)。
初期キリスト教のキリストの教えと歴史上のイエスとの関係。SHAW.PH. 1960/3 (197/5)、5-27 ページ。
歴史と終末論。テュービンゲン、1958 年(1964 年第 2 版)。
神学百科事典。エバーハルト・ユンゲルとクラウス・W・ミュラー編。テュービンゲン 1984 年、ISBN 3-16-144736-0。
信仰と理解(略称:GuV)。4 巻、UTB 1760–1763(全巻 1993 年、第 9/6/4/5 版、論文集)。
新約聖書とキリスト教の存在。神学論文。アンドレアス・リンデマンが選定、序文、編集。UTB 2316。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2002年、ISBN 3-8252-2316-7(Google Books)。
批判としての神学。厳選された書評と研究報告。Mohr Siebeck Verlag、テュービンゲン、2002年、ISBN 3-16-147406-6。
目覚めと夢。おとぎ話。ヴェルナー・ツァーガー編集。ベルリン、2005年、ISBN 3-88981-171-X。
時代は永遠になる。葬儀の説教。ヴェルナー・ツァーガーによる序文および編集。Evangelische Verlagsanstalt、ライプツィヒ、2020年、ISBN 978-3-374-05582-1。
書簡集

カール・バルト – ルドルフ・ブルトマン、1911年~1966年の書簡集。ベルント・ヤスパート編集。第2版、改訂・増補版。神学出版社、チューリッヒ、1994年。
1925年から1971年までの書簡、ルドルフ・ブルトマン、ゲルハルト・クルーガー。フランク・リリー編集。全6巻。デ・グルイター、ベルリン、1997年から2000年。
1921年から1967年までの書簡集。ルドルフ・ブルトマン、フリードリッヒ・ゴガルテン。ヘルマン・ゲッツ・ゲッケリッツ編。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2002年、ISBN 3-16-147720-0。
1925年から1975年までの書簡集、ルドルフ・ブルトマン、マルティン・ハイデガー。アンドレアス・グロスマン、クリストフ・ランドメッサー編。クロスターマン、フランクフルト/M. 2009年、ISBN 978-3-465-03602-9。
1929年から1966年までの書簡、ルドルフ・ブルトマン、ポール・アルトハウス。マティアス・ドレーアーとゴットハルト・ジャスパーが編集。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2012年、 ISBN 978-3-16-150981-0。
Die Bultmann-Rade-Korrespondenz 1913–1937(1913年から1937年までのブルトマンとラーデの書簡集)。ベルント・ヤスパート編。トラウゴット・バウツ出版社、ノルトハウゼ ン、2014年、ISBN 978-3-88309-931-6。
1926年から1976年までの書簡、ルドルフ・ブルトマン、ギュンター・ボルンカム。ヴェルナー・ツァーガー編。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2014年、ISBN 978-3-16-151708-2。
ゲッツ・ハルブスマイヤーおよびエルンスト・ヴォルフとの書簡集 1933年~1976年。ヴェルナー・ツァーガー編。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2017年、ISBN 978-3-16-154670-9。
ハンス・ヨナスとの書簡集 1928年~1976年。その他の証言を付録として掲載。アンドレアス・グロスマン編。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2020年、ISBN 978-3-16-159284-3。
1926年から1967年までの書簡。神学および聖書解釈に関する交流に関する研究、ルドルフ・ブルトマン、オスカー・カルマン。ミヒャエル・ヨスト、マ ルティン・サルマン、ベンジャミン・シュリーサー編。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2022年、 ISBN 978-3-16-161601-3。
ハンス・フォン・ゾーデンへの手紙、フィリップ・フィーアハウアーおよびハンス・コンツェルマンとの書簡集。ヴェルナー・ツァーガー編。モーア・ジーベック、テュービンゲン、2023年、ISBN 978-3-16-162570-1。
Literatur
Ernst Baasland: Theologie und Methode. Eine historiographische Analyse der Frühschriften Rudolf Bultmanns (= Monographien und Studienbücher. Bd. 373). Wuppertal 1992 (XVI, 532 Seiten).
Lukas Bormann, Christof Landmesser (Hg.): Rudolf Bultmann und die neutestamentliche Wissenschaft der Gegenwart (= Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie. 88). Mohr Siebeck, Tübingen 2022.
Günther Bornkamm: Die Theologie Rudolf Bultmanns in der neueren Diskussion. In: Theologische Rundschau. Bd. 29, 1963, S. 33–141.
Hermann Dembowski: Karl Barth, Rudolf Bultmann, Dietrich Bonhoeffer. Eine Einführung in ihr Lebenswerk und ihre Bedeutung für die gegenwärtige Theologie. Neukirchen 1976 (120 Seiten).
Matthias Dreher: Rudolf Bultmann als Kritiker in seinen Rezensionen und Forschungsberichten. Kommentierende Auswertung (= Beiträge zum Verstehen der Bibel. Bd. 11). Münster 2005 (500 Seiten).
Martin Evang: Rudolf Bultmann in seiner Frühzeit. Beiträge zur historischen Theologie, Band 74, Tübingen 1988.
Kristian Geßner: Rudolf Bultmann zwischen Kollaboration und Widerstand. Eine Untersuchung seines Wirkens im Kontext des Dritten Reiches (= Historische Grundlagen der Moderne, Bd. 26). Nomos, Baden-Baden 2024, ISBN 978-3-7560-2225-0.
Andreas Grossmann: Streitfall Entmythologisierung. Zur Kontroverse zwischen Rudolf Bultmann und Karl Jaspers. In: Mythos – Geist – Kultur. Festschrift zum 60. Geburtstag von Christoph Jamme. Brill/Fink, 2013, ISBN 978-3-84675656-0, S. 59–67.
Konrad Hammann: Rudolf Bultmann. Eine Biographie. Tübingen 2009 (XII, 582 Seiten); 3., erneut durchges. u. erg. Aufl. 2012.
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コンラート・ハマーン:ルドルフ・ブルトマン。伝記。テュービンゲン 2009年(XII、582ページ)。2012年、第3版、改訂・増補版。
コンラート・ハマーン:ルドルフ・ブルトマンとその時代。伝記的・神学的構成。テュービンゲン 2016年。
クルト・ヒュブナー:現代の神話受容に照らしたルドルフ・ブルトマンの神学。ピーター・コスロウスキー(編):社会の宗教的側面。宗教とその理論(= Civitas-Resultate. 第 8 巻)。テュービンゲン 1985 年、249-263 ページ。
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ヴェルナー・ラウップ:記事「ルドルフ・ブルトマン」。『伝記・書誌教会辞典』第 21 巻。ノルトハウゼン、2003 年、174-233 ページ。
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ルドルフ・ブルトマン (1894-1976)。遺産目録 (= テュービンゲン大学図書館遺産目録、第 2 巻)。ハリー・ヴァスマン、ヤコブ・マティアス・オブホフ、アンナ・エリザベス・ブルックハウス(編)。ハラソヴィッツ、ヴィースバーデン、2001年、 ISBN 3-447-04414-4。
ヴェルナー・ツァーガー:新約聖書の自由主義的解釈。デヴィッド・フリードリッヒ・シュトラウス、ウィリアム・ヴレーデ、アルベルト・シュヴァイツァー、ルドルフ・ブルトマン。ノイキルヒェン、2004年。
ヴェルナー・ツァーガー:ルドルフ・ブルトマン。ハンス・フォン・ゾーデンへの手紙。フィリップ・フィーアハウアーおよびハンス・コンツェルマンとの書簡。モーア・ジーベック、テュービンゲン 2023年、ISBN 978-3-16-162570-1。
Anmerkungen
1. ancestry.de: Sterbeurkunde Arthur Kennedy Bultmanns, abgerufen am 15. August 2025.
2.. Martin Evang: Rudolf Bultmann in seiner Frühzeit (= Beiträge zur historischen Theologie, 74). Tübingen 1988, S. 80–84.
3. Kristian Geßner: Rudolf Bultmann zwischen Kollaboration und Widerstand. Eine Untersuchung seines Wirkens im Kontext des Dritten Reiches (= Historische Grundlagen der Moderne, Bd. 26). Nomos, Baden-Baden 2024, S. 237f.
4. Andreas Lippmann: Marburger Theologie im Nationalsozialismus. K. G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-24571-8.
5. Konrad Hammann: Rudolf Bultmann. Eine Biographie. 3. Auflage. Tübingen 2012, S. 357–360.
6. Uta Ranke-Heinemann: Der BDM-Keller im Hause meines Vaters (Memento vom 3. März 2013 im Internet Archive). In: Alfred Neven DuMont (Hrsg.): Jahrgang 1926/27, Erinnerungen an die Jahre unter dem Hakenkreuz. Köln 2007, S. 95–106.
7. Mitglieder: Rudolf Bultmann. Heidelberger Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 1. September 2025.
8. Mitglieder: Rudolf Bultmann. Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, abgerufen am 1. September 2025.
9. Abschied: Jan Diesselhorst (1954–2009), Cellist. In: Die Welt. Abgerufen am 24. Februar 2025.
10. Bultmann, Peter. In: Werner Röder, Herbert A. Strauss (Hrsg.): Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben. Saur, München 1980, S. 103f.
11. Otto Betz: Aufsätze zur biblischen Theologie, Bd. 2, WUNT 52, Tübingen 1990: „Das ‚kata sarka‘ (‚nach dem Fleisch‘) gehört aber zum Prädikat (‚kennen‘), nicht zum Objekt (‚Christus‘).“
12. Martin Hengel: Jesuszeugnisse ausserhalb der Evangelien. In: Testimony and Interpretation: Early Christology in Its Judeo-Hellenistic Milieu. London / New York 2004, S. 146: „Selbst R. Bultmann … gibt zu, dass die adverbielle Bedeutung ‚wahrscheinlicher’ sei, verwischt dann aber diese klare Bedeutung durch eine unsinnige Umkehrung. Selbst G. Theissen / A. Merz (Der historische Jesus, Göttingen 2. Auflage 1997, S. 100) wollen in 2 Kor 5,16 eine Abwertung des Rückgriffs auf den historischen Jesus sehen: Diese schwerwiegende Fehlinterpretation ist offenbar nicht auszurotten.“
13. Walter Schmithals: Glauben und Verstehen. Rudolf Bultmann und die moderne Lebenswelt. (PDF; 36 kB) Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, 7. September 2002, abgerufen am 2. August 2012 (Ansprache aus Anlaß der Aufstellung einer Büste von Rudolf Bultmann in Oldenburg).
14. Manfred Mezger : Mainzer Professorenkatalog. In: Gutenberg Biographics. Abgerufen am 24. Februar 2025.
15. Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik eröffnet
16. Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik. Abgerufen am 30. August 2021.
17. Matthias Kroeger, Rüdiger Achenbach: Das Religionsverständnis von Rudolf Bultmann. deutschlandfunk.de, 5. März 2013, abgerufen am 31. Oktober 2025.
18. Martin Pöttner: Entmythologisierung (NT). wibilex, die-bibel.de, Dezember 2014, abgerufen am 31. Oktober 2025.
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21. Walter Lindemann: Rudolf Bultmann – Seine „Entmythologisierung“ ist umstritten bis heute. dober.de, abgerufen am 31. Oktober 2025.
22. Dennis Schönberger: Befreiende Relativierungen. Karl Barths Versöhnungsdenken (2/4). reformiert-info.de, abgerufen am 1. November 2025.
23. Andreas Grossmann: Streitfall Entmythologisierung. Zur Kontroverse zwischen Rudolf Bultmann und Karl Jaspers. In: Mythos – Geist – Kultur. Festschrift zum 60. Geburtstag von Christoph Jamme. Brill/Fink, 2013, ISBN 978-3-84675656-0, S. 59–60.
24. Hans Dieter Osenberg: Der Dortmunder Aufstand. Vor 50 Jahren formierte sich der pietistische Widerstand gegen eine „moderne“ Theologie. evangelische-aspekte.de, Heft 2, Mai 2016, abgerufen am 1. November 2025.
25. Rudolf Bultmann, Der Spiegel 31/1966, spiegel.de, 24. Juli 1966, abgerufen am 31. Oktober 2025.
26. Rainer Mayer: Kritik an der Theologie von Rudolf Bultmann (1884–1976). Zum 125. Geburtstag des Neutestamentlers Rudolf Bultmann. efg.hohenstaufenstr.de, 2009, abgerufen am 31. Oktober 2025.
27. Philipp Gessler: Gottes Körper: „Gott ist nicht nur reine Geistigkeit“. Interview mit Christoph Markschies, Website Deutschlandfunk Kultur (24. Juli 2016, abgerufen am 30. November 2025)
28. Harry Waßmann, Jakob Matthias Osthof, Anna-Elisabeth Bruckhaus: Rudolf Bultmann (1884–1976): Nachlaßverzeichnis. Nachlassverzeichnisse der Universitätsbibliothek Tübingen 2. Harrassowitz, Wiesbaden 2001.
29. Rudolf Bultmann 1884–1976. Oldenburg besitzt ein neues Denkmal Bultmann in Bronze am Theaterwall. Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, 2011, abgerufen am 2. August 2012.
30. Religion Wiefelstede: Rudolf Bultmann leiht Gemeindehaus seinen Namen. In: Nordwest-Zeitung. 8. November 2011, abgerufen am 25. Juni 2019.
注記
1. ancestry.de:アーサー・ケネディ・ブルトマンの死亡証明書、2025年8月15日アクセス。
2. マーティン・エヴァン:ルドルフ・ブルトマンの初期時代(= 歴史神学への貢献、74)。テュービンゲン、1988年、80-84ページ。
3. クリスティアン・ゲスナー:協力と抵抗の狭間におけるルドルフ・ブルトマン。第三帝国における彼の活動に関する研究(= 現代の歴史的基礎、第 26 巻)。ノモス、バーデンバーデン、2024 年、237 ページ以降。
4. アンドレアス・リップマン:ナチス政権下のマルブルク神学。K. G. サウル、ミュンヘン、2003年、ISBN 3-598-24571-8。
5. コンラート・ハマーン:ルドルフ・ブルトマン。伝記。第3版。テュービンゲン、2012年、357-360ページ。
6. ウタ・ランケ・ハイネマン:父の家にある BDM の地下室(2013 年 3 月 3 日のインターネットアーカイブに保存)。アルフレッド・ネヴェン・デュモン(編):1926/27 年生まれ、鉤十字の下での年月を回想して。ケルン、2007 年、95-106 ページ。
7. 会員:ルドルフ・ブルトマン。ハイデルベルク科学アカデミー、2025年9月1日アクセス。
8. 会員:ルドルフ・ブルトマン。ニーダーザクセン州ゲッティンゲン科学アカデミー、2025年9月1日アクセス。
9. 別れの言葉:ヤン・ディーゼルホルスト(1954-2009)、チェリスト。出典:Die Welt。2025年2月24日アクセス。
10. ブルトマン、ペーター。出典:ヴェルナー・レーダー、ハーバート・A・シュトラウス(編):1933年以降のドイツ語圏移民の伝記ハンドブック。第1巻:政治、経済、公共生活。ザウアー、ミュンヘン、1980年、103fページ。
11. オットー・ベッツ:聖書神学に関する論文、第 2 巻、WUNT 52、テュービンゲン 1990 年:「しかし、「カタ・サルカ」(「肉に従って」)は、述語(「知る」)に属し、目的語(「キリスト」)には属さない。」
12. マルティン・ヘンゲル:福音書以外のイエスに関する証言。Testimony and Interpretation: Early Christology in Its Judeo-Hellenistic Milieu(証言と解釈:ユダヤ・ヘレニズム環境における初期キリスト論)所収。ロンドン/ニューヨーク 2004年、146ページ:「R. ブルトマンでさえ…副詞的な意味の方が『より可能性が高い』と認めているが、その後、この明確な意味を無意味な逆転によって曖昧にしている。G. タイセン / A. メルツ(『歴史上のイエス』、ゲッティンゲン、1997 年第 2 版、100 ページ)でさえ、2 コリント 5:16 を、歴史上のイエスへの回帰を軽視するものと見なそうとしている。この重大な誤解は、明らかに根絶できないようだ。」
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22. デニス・シェーンベルガー:解放的な相対化。カール・バルトの和解の思想(2/4)。reformiert-info.de、2025年11月1日アクセス。
23. アンドレアス・グロスマン:神話脱神話化の論争。ルドルフ・ブルトマンとカール・ヤスパースの論争について。In:神話 – 精神 – 文化。クリストフ・ヤメの60歳の誕生日を記念した記念論文集。Brill/Fink、2013年、ISBN 978-3-84675656-0、59-60ページ。
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26. ライナー・メイヤー:ルドルフ・ブルトマン(1884-1976)の神学に対する批判。新約聖書学者ルドルフ・ブルトマンの生誕125周年を記念して。efg.hohenstaufenstr.de、2009年、2025年10月31日アクセス。
27. フィリップ・ゲスラー:神の体:「神は純粋な精神性だけじゃない」。クリストフ・マルクシーとのインタビュー、ウェブサイト Deutschlandfunk Kultur(2016年7月24日、2025年11月30日アクセス)
28. ハリー・ヴァスマン、ヤコブ・マティアス・オストホフ、アンナ・エリザベス・ブルックハウス:ルドルフ・ブルトマン(1884–1976):遺産目録。テュービンゲン大学図書館遺産目録 2。ハラソヴィッツ、ヴィースバーデン 2001。
29. ルドルフ・ブルトマン 1884–1976。オルデンブルクに、シアターヴァルにブロンズ製のブルトマンの新しい記念碑が建てられた。オルデンブルク福音ルーテル教会、2011年、2012年8月2日アクセス。
30. 宗教 ヴィーフェルシュテデ:ルドルフ・ブルトマンが教会堂に自分の名前を貸す。ノルトヴェスト新聞。2011年11月8日、2019年6月25日アクセス。
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann

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