人倫の形而上学
Die Metaphysik der Sitten
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人倫の形而上学 (Metaphysics of Morals)
は、ドイツの哲学者イマヌエル・カントが法と徳に関する理論について著した本である。1797年に出版された。本書は、カントが『実践理性批判』と『純粋
理性序説』で展開した道徳理論を基盤とした実践哲学について詳しく論じており、その中心となるのは、定言命法の正当性と義務と自由の関係である。定言命法
と関連するテスト手順は、意図された、あるいは実行された行動が要求されるものか、許可されるものか、禁止されるものかを判断するための基準である。定言
命法は、いかに生きるべきかについての即座の指針を提供しないため、カントが『純粋理性批判』で提起した根本的な問い「私は何をなすべきか?」に部分的に
しか答えていない。カントが人の行動が道徳的に善い人生であると表現できる側面について述べているのは、『人倫の形而上学』においてのみである。
『人倫の形而上学』は、2つの部分から構成されており、それぞれ『法の教説の形而上学的基礎』(RL)と『徳の教説の形而上学的基礎』(TL)と題されて
いる。これは、カントが義務の教説として設計した義務論的倫理学の重要な展開である。いずれの観点においても、定言命法は行動の基礎であり続ける。『法の
原理』においてカントは、人々との外的関係において道徳的に求められる行動について論じ、それは実定法に反映される。一方、『徳の原理』では、主観的な基
準のみによって特徴づけられる、その主体自身にとって道徳的に価値のある行動について論じている。『徳の原理』では、人が自らに課す目的のみが適用される
が、法においては他者の利益も考慮されなければならない。カントは、このようにして法的義務と道徳的義務を区別している。道徳的義務は内面的な強制に基づ
くものであり、法的義務は外的な強制に基づくものである。カントは、その著作全体と2つの主要部分を形而上学的であると表現することで、経験に基づくもの
ではなく、理性のみから導き出される原則を展開していることを示している。
Die Metaphysik der
Sitten ist die 1797 veröffentlichte Schrift des Philosophen Immanuel
Kant zur Rechts- und Tugendlehre. Die Metaphysik der Sitten ist die
Ausarbeitung der praktischen Philosophie auf der Grundlage der Theorie
der Moral, die Kant in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten und
Kritik der praktischen Vernunft entwickelt hatte und deren Kern die
Begründung des kategorischen Imperativs und das Verhältnis von Pflicht
und Freiheit ist. Der Kategorische Imperativ und das damit verbundene
Prüfverfahren ist ein Maßstab dafür, ob eine beabsichtigte oder
ausgeführte Handlung geboten, erlaubt oder verboten ist. Damit ist die
Grundfrage, die Kant in der Kritik der reinen Vernunft gestellt hatte –
Was soll ich tun? – nur zum Teil beantwortet, denn der Kategorische
Imperativ gibt keine unmittelbare Leitlinie dafür, wie man seine
Lebensführung gestalten soll. Erst in der Metaphysik der Sitten
beschreibt Kant, unter welchen Gesichtspunkten man das Handeln des
Menschen als ein moralisch gutes Leben bezeichnen kann. Die Metaphysik der Sitten besteht aus zwei getrennten Teilen, die mit Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre (RL) sowie mit Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre (TL) betitelt sind. Es handelt sich um eine bedeutende Ausarbeitung einer deontologischen Ethik, die Kant als Pflichtenlehre gestaltet. In beiden Perspektiven bleibt der Kategorische Imperativ die Grundlage des Handelns. In der Rechtslehre behandelt Kant das moralisch gebotene Handeln in den äußeren Beziehungen der Menschen untereinander, die sich im positiven Recht niederschlagen. In der Tugendlehre befasst er sich hingegen mit den inneren, bloß subjektiven Maßstäben, die das Handeln für das Subjekt selbst als moralisch wertvoll kennzeichnen. Für die Tugendelehre gelten nur die Zwecke, die ein Mensch sich selbst setzt, während im Recht das Interesse anderer Menschen zu berücksichtigen ist. Kant unterscheidet somit Rechts- und Tugendpflicht. Die Tugendpflicht beruht auf einem inneren Zwang, die Rechtspflicht auf einem äußeren Zwang. Indem Kant das Gesamtwerk sowie die beiden Hauptteile jeweils als metaphysisch bezeichnet, bringt er zum Ausdruck, dass er Prinzipien ausarbeitet, die allein aus der Vernunft abgeleitet sind und nicht ihre Begründung in der Erfahrung haben. |
人倫の形而上学 (Metaphysics of Morals)
は、ドイツの哲学者イマヌエル・カントが法と徳に関する理論について著した本である。1797年に出版された。本書は、カントが『実践理性批判』と『純粋
理性序説』で展開した道徳理論を基盤とした実践哲学について詳しく論じており、その中心となるのは、定言命法の正当性と義務と自由の関係である。定言命法
と関連するテスト手順は、意図された、あるいは実行された行動が要求されるものか、許可されるものか、禁止されるものかを判断するための基準である。定言
命法は、いかに生きるべきかについての即座の指針を提供しないため、カントが『純粋理性批判』で提起した根本的な問い「私は何をなすべきか?」に部分的に
しか答えていない。カントが人の行動が道徳的に善い人生であると表現できる側面について述べているのは、『人倫の形而上学』においてのみである。 『人倫の形而上学』は、2つの部分から構成されており、それぞれ『法の教説の形而上学的基礎』(RL)と『徳の教説の形而上学的基礎』(TL)と題されて いる。これは、カントが義務の教説として設計した義務論的倫理学の重要な展開である。いずれの観点においても、定言命法は行動の基礎であり続ける。『法の 原理』においてカントは、人々との外的関係において道徳的に求められる行動について論じ、それは実定法に反映される。一方、『徳の原理』では、主観的な基 準のみによって特徴づけられる、その主体自身にとって道徳的に価値のある行動について論じている。『徳の原理』では、人が自らに課す目的のみが適用される が、法においては他者の利益も考慮されなければならない。カントは、このようにして法的義務と道徳的義務を区別している。道徳的義務は内面的な強制に基づ くものであり、法的義務は外的な強制に基づくものである。カントは、その著作全体と2つの主要部分を形而上学的であると表現することで、経験に基づくもの ではなく、理性のみから導き出される原則を展開していることを示している。 |
Inhaltsverzeichnis 1 Einordnung in Kants Werk 2 Einleitung in die Metaphysik der Sitten 3 Eintheilung der Metaphysik der Sitten überhaupt 4 Anmerkungen zur Rechtslehre 5 Anmerkungen zur Tugendlehre 6 Ausgaben 7 Literatur 8 Weblinks 9 Anmerkungen |
目次 1 カントの著作における分類 2 『人倫の形而上学』序文 3 『人倫の形而上学』の一般的な分類 4 『法の教説』に関する注釈 5 『徳の教説』に関する注釈 6 版 7 文献 8 外部リンク 9 注釈 |
Einordnung in Kants Werk Über die Entwicklung von Kants Denken zur Moralphilosophie weiß man recht viel aufgrund von zum Teil sehr ausführlichen Mitschriften über seine Vorlesungen zur Moralphilosophie, die er über einen längeren Zeitraum immer wieder vorgetragen und weiterentwickelt hatte. Diese Mitschriften sind vorwiegend in Band XXVII der Akademie-Ausgabe von Kants Werken festgehalten.[A 1] Dabei ist die Akademieausgabe nicht vollständig. Zudem weisen die einzelnen Mitschriften Lücken und Brüche auf. Sie geben dennoch ein ganzheitliches Bild von Kants Vorstellungen einer praktischen Moralphilosophie, das zeigt, wie die veröffentlichten Schriften im Zusammenhang stehen. |
カントの著作における分類 カントが長期間にわたって繰り返し提示し、さらに発展させた道徳哲学講義から、カントの道徳哲学に関する思考の発展について、私たちはかなり多くを知って いる。これらの講義ノートは主に、カント全集のアカデミー版第27巻に収録されている。さらに、個々の写本には抜けや途切れがある。しかし、それらによっ てカントの実践的倫理哲学の考え方を全体的に把握することができ、また、出版された著作が相互にどのように関連しているかも示されている。 |
Kants Vorlesungen zur Moralphilosophie (ca. 1775) |
カントの道徳哲学講義(1775年頃) |
Veröffentlichte Schriften Kants zur praktischen Philosophie nach 1781 +++ Philosophia practica universalis |
1781年以降のカントによる実践哲学に関する出版された著作 ++++ 普遍的実践哲学 |
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785), Kritik der praktischen Vernunft (1788), Von einem neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie (1796) |
『人倫の形而上学の基礎』(1785年)、 『実践理性批判』(1788年)、 『哲学における最近の高慢な論調』(1796年) |
Religio (= Abschnitt in Ethica) |
宗教(『倫理学』のセクション) |
Was heißt, sich im Denken orientieren? (1786), Über das Mißlingen aller philosophischen Versuche in der Theodizee (1791), Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1792), Das Ende aller Dinge (1794) |
思考の方向づけとは何を意味するのか?(1786年)、 神義論における哲学的試みの失敗について(1791年)、 純粋理性の限界における宗教(1792年)、 物自体の終焉(1794年) |
Ethica |
倫理学 |
Recension
von Schulz’s Versuch einer Anleitung zur Sittenlehre für alle Menschen,
ohne Unterschied der Religion, nebst einem Anhange von den Todesstrafen
(1783), Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis (1793), Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf (1795), Die Metaphysik der Sitten (1797), Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen (1797) |
宗教に関係なく万人のための道徳的教えのガイドを試みたシュルツの試みのレビュー、死刑に関する付録付き(1783年)、 「一般に言われていることについて:理論上は正しいかもしれないが、実際には役に立たない」(1793年)、 「永久平和について。哲学的試論」(1795年)、 「人倫の形而上学」(1797年)、 「人間としての親切心から嘘をつく権利について」(1797年) |
Die Schriften zur
Geschichtsphilosophie sind in der Übersichtstabelle nicht enthalten.
Kant selbst hat die systematische Stellung seiner veröffentlichten
Schriften untereinander nicht beschrieben. Lediglich in der Einleitung
zur Metaphysik der Sitten verweist er darauf, dass diese sich an die
Kritik der praktischen Vernunft anschließt und zugleich eine parallele
Arbeit zu den Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft
darstellt. Die theoretischen Grundlagenschriften zur Ethik, die
Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) und die Kritik der
praktischen Vernunft (1788) erschienen zeitnah zur zweiten Auflage der
Kritik der reinen Vernunft (1787) und sind damit Teil des kritischen
Gesamtwerks. Weitere Aufsätze wie Was heißt, sich im Denken
orientieren? (1786) oder Über den Gebrauch teleologischer Prinzipien in
der Philosophie (1788) runden das Gesamtbild der voll ausgebildeten
praktischen Philosophie ab. Wichtige Aussagen zur Ethik enthalten auch
die Kritik der Urteilskraft (1790) und die Die Religion innerhalb der
Grenzen der bloßen Vernunft (1793). Im Jahr 1793 veröffentlicht Kant
zudem einen Aufsatz in der Berlinischen Monatsschrift mit dem Titel
Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber
nicht für die Praxis, in dem er sich gegen Vorwürfe von Christian Garve
wehrt, dass seine Moralphilosophie zu theoretisch sei und auf Gefühle
keine Rücksicht nehme. Hier finden sich einige von Kants Ansichten über
das Verhältnis seines Pflichtbegriffs zur Tugend bzw. zur Tugendlehre.
Es folgten: Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf (1795),
grundlegend für Kants Theorie zum Weltbürgerrecht, und Von einem
neuerdings erhobenen vornehmen Ton in der Philosophie (1796), einer
Warnung vor mystischer Schwärmerei. Erst danach erschien die MdS als
Konzept der Anwendung seiner Ethik. Nur damit ist eine vollständige
Beurteilung der Ethik Kants im Ganzen[2] möglich. Dies ist bei
Kritikern Kants, die sich nur auf die Grundlagenschriften beziehen,
nicht der Fall.[A 2] |
歴史哲学に関する著作は、概要表には含まれていない。カント自身は、自
身の出版した著作の体系的な位置づけを相互に関連づけて説明することはなかった。『人倫の形而上学』の序文においてのみ、彼は『実践理性批判』の続編であ
り、同時に『自然形而上学諸基礎論』の平行作品であると指摘している。純粋理性批判(1787年)の第2版の出版後まもなく、倫理学の理論的基礎、人倫の
形而上学の基礎(1785年)、実践理性批判(1788年)が出版された。したがって、これらは批判的な作業の一部である。その他の論文、例えば「思考に
おいて自らを方向づけるとは何を意味するか?(1786年)や『哲学における目的論的原理の用途について』(1788年)などの他の論文は、完全に発展し
た実践哲学の全体像を締めくくるものである。倫理に関する重要な主張は、『判断力批判』(1790年)や『純粋理性の限界における宗教』(1793年)に
も含まれている。1793年には、ベルリン・モナツシュリフト誌に「ことわざについて:理論上は正しいかもしれないが、実践には適さない」と題する論文を
発表し、キリスト教徒ガルベによる、カントの道徳哲学は理論的過ぎて感情を考慮していないという非難に対して弁明した。カントの義務と美徳の概念、または
美徳の教義の関係についての見解をいくつか紹介しよう。これらは、カントの世界市民論の基礎となる『永遠平和。哲学的試論』(1795年)、神秘主義的熱
狂に対する警告『哲学における最近の高尚なトーンについて』(1796年)に続くものである。その後、彼の倫理を適用する概念としてMdSが登場した。こ
の観点からこそ、カントの倫理全体を完全に評価することが可能となる。カントの基本的な著作のみを参照するカント批判の論者には当てはまらない。 |
Einleitung in die Metaphysik der Sitten Historisch ist die Rechtslehre als eigenständige Schrift etwa ein halbes Jahr früher veröffentlicht worden als die Tugendlehre. Die Rechtslehre enthält deshalb nach einer kurzen Vorrede zunächst eine Einleitung in die Metaphysik der Sitten sowie nachfolgend eine zweite Einleitung in die Metaphysischen Anfangsgründe der Rechtslehre. Die Tugendlehre ihrerseits hat eine eigene Einleitung, die sich auch auf die allgemeine Einleitung in die Metaphysik der Sitten bezieht. In der kurzen Vorrede verweist Kant darauf, dass die Metaphysik der Sitten der Kritik der praktischen Vernunft (1788) folgt (MS 6:205). Die MS ist damit eine Fortsetzung der Theorie der Moral, in der Kant zunächst das Grundprinzip (den Kategorischen Imperativ) erarbeitet und begründet hat. Nun soll eine Theorie der Anwendung des Grundprinzips erfolgen. Einen Hinweis auf die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten gibt er nicht. Die Anwendung der Grundlagenschriften der praktischen Philosophie als „Sittenlehre“ zerfällt nach Kant in die Rechtslehre und die Tugendlehre (MS 6:205).[A 3] Auch die MS basiert wie die Grundlegungsschriften auf Gedanken, die der reinen Vernunft entstammen, sie enthält aber auch in der „Anwendung auf in der Erfahrung vorkommende Fälle“ (MS 6:229) Anders als die in seiner Zeit verbreitete populäre Moralphilosophie pocht Kant auf „scholastische Pünktlichkeit“ (MS 6:206) und unterscheidet die Konzepte nach „Schulsprache“ und „Volkssprache“. Ohne apriorische Grundsätze wäre die Ethik nichts anderes eine „Glückseligkeitslehre“ (MS 6:215), die auf Erfahrungen beruht und damit ihre Verhaltensregeln nur aus den heteronomen Regeln der Klugheit entnehmen kann. Klugheit kann aber nur „Rathschläge“ (MS 6:216.23) geben, die nicht gebieten, was Pflicht ist. Deshalb ist „ein System der Erkenntniß a priori aus bloßen Begriffen“ (MS 6:216) erforderlich. Daher gilt: „eine Metaphysik der Sitten kann nicht auf Anthropologie gegründet, aber doch auf sie angewandt werden.“ (MS 6:217) Insofern dient diese der „Erzeugung, Ausbreitung und Stärkung moralischer Grundsätze“ (MS 6:217), bietet aber keine Prinzipien. Kant beginnt die Einleitung in die Metaphysik der Sitten mit Überlegungen zu „dem Verhältniß der Vermögen des menschlichen Gemüths zu den Sittengesetzen.“ (MS 6:212) Kant skizziert hier eine Handlungstheorie, die hinter seinen Ausführungen in der MS zugrunde liegt, indem er die Vermögen des menschlichen Gemüts erörtert.[3] Diese Handlungstheorie, die Kant selbst nie explizit ausgeführt hat, bildet die empirische und (moral)psychologische Basis seiner Moralphilosophie. Die Betrachtungen setzen an mit dem Begehrungsvermögen, das „ist das Vermögen durch seine Vorstellungen Ursache der Gegenstände dieser Vorstellungen zu sein.“ (MS 6:212) Die Vorstellungen können auf Erfahrungen, aber auch auf rein fiktiven Gedanken oder Phantasien beruhen. Was ich sehe, höre, fühle oder auch nur denke, löst in mir Gefühle der Lust oder Unlust aus. Angenehmes möchte man bewahren, Unangenehmes beseitigen. Es entstehen Gelüste und Wünsche. Diese Vorstellungen lösen einen Handlungsimpuls aus. Der Handlung geht die Vorstellung, wie sich meine Lust durch die Tat verändert, voraus. Zwischen der Lust und dem Begehrungsvermögen entsteht ein Interesse, dadurch dass der Verstand die Situation nach einer allgemeinen Regel beurteilt (MS 6:212). Das Begehrungsvermögen wird zur Handlung, indem das Begehren (die Begierde bzw. Neigung als habituelle Begierde) auch realisiert wird. Zwischen der ursprünglichen Lust und der auf die Handlung folgenden Lust besteht ein kausales Verhältnis von Ursache und Wirkung. Die Fähigkeit des Menschen nach Belieben frei zu entscheiden, wie er handeln möchte nennt Kant Willkür. Bei der Beurteilung der Handlungsmöglichkeit kann der Mensch zusätzlich überlegen, ob seine Handlung auch moralisch ist. Eine solche Überlegung findet nach Kant in der praktischen Vernunft statt. Weil der Mensch frei ist, kann der Mensch entscheiden, moralisch richtig zu handeln, auch wenn dies gegen seine durch die Sinne affizierten Neigungen geschieht. Da der Mensch von Natur aus motiviert ist, moralisch zu handeln[A 4] entsteht ein zusätzliches Begehren (nach Begriffen), dieses auch zu tun (MS 6:213). Kant nennt dieses Begehren den Willen, der auf der praktischen Vernunft beruht (das obere Begehrungsvermögen[4]). Zwischen dem Vernunftinteresse und dem Interesse der Neigungen kann es zu Konflikten kommen. Am Ende entscheidet dem Mensch durch seine freie Willkür, ob er den moralischen Geboten folgt. Der Mensch handelt dann nicht unmittelbar aufgrund von Naturkausalität, sondern aufgrund von Gesetzen der Freiheit, die in seiner Fähigkeit zur Willkür liegen.[5][A 5] „Diese Gesetze der Freiheit heißen zum Unterschiede von Naturgesetzen moralisch. So fern sie nur auf bloße äußere Handlungen und deren Gesetzmäßigkeit gehen, heißen sie juridisch; fordern sie aber auch, daß sie (die Gesetze) selbst die Bestimmungsgründe der Handlungen sein sollen, so sind sie ethisch, und alsdann sagt man: die Übereinstimmung mit den ersteren ist die Legalität, die mit den zweiten die Moralität der Handlung.“ (MS 6:214, siehe auch MS 6:219) Nach Klärung der ersten Grundbegriffe geht Kant über zur Begründung, warum er überhaupt eine Metaphysik der Sitten verfasst hat und wie die Metaphysik der Sitten einzuteilen ist. Moralphilosophie muss für Kant auf erfahrungsunabhängigen Prinzipien beruhen, damit sie eine systematische Grundlage hat.[6] Die Metaphysik der Sitten ist für Kant ein „System der Freiheit“ (MS 6:218). Diese Freiheit muss aber im Zusammenleben der Menschen begrenzt werden. Für Handlungen einer freien Willkür bedarf es einer Gesetzgebung.[7] Die Begrenzung der äußeren Freiheit zwischen den Menschen in einer Gesellschaft regelt das Recht. Die Begrenzung der inneren Freiheit – wie ich mich zu mit selbst und zu anderen verhalte – sofern es keine rechtlichen Regeln gibt, regelt die Moral. „Was Kant unter Metaphysik der Sitten versteht, ist deshalb - kurz gesagt - das ethische a priori der bürgerlichen Gesellschaft in seiner sozialen, rechtsstaatlichen und individuellen Anwendung als bürgerliche Sitten-, Rechts- und Tugendlehre.“[8] Kant führt nun zwei weitere grundlegende Begriffe seiner Moralphilosophie ein, den der Pflicht und den der Triebfeder. „Zu aller Gesetzgebung (sie mag nun innere oder äußere Handlungen und diese entweder a priori durch bloße Vernunft, oder durch die Willkür eines andern vorschreiben) gehören zwei Stücke: erstlich ein Gesetz, welches die Handlung, die geschehen soll, objectiv als nothwendig vorstellt, d. i. welches die Handlung zur Pflicht macht, zweitens eine Triebfeder, welche den Bestimmungsgrund der Willkür zu dieser Handlung subjectiv mit der Vorstellung des Gesetzes verknüpft;“ (MS 6:218) Wenn die Neigungen von den Vorschriften des Gesetzes abweichen, entsteht die Pflicht, die Vorgaben des Gesetzes zu erfüllen und die Neigungen zu überwinden. Mit Triebfedern bezeichnet Kant die subjektiven Handlungsmotive. Die Einhaltung rechtlicher Vorschriften ist für Kant eine äußere und enge Pflicht, von der es keine Ausnahmen geben kann. „Die Ethik hat freilich auch ihre besondern Pflichten (z. B. die gegen sich selbst), aber hat doch auch mit dem Rechte Pflichten, aber nur nicht die Art der Verpflichtung gemein. Denn Handlungen blos darum, weil es Pflichten sind, ausüben und den Grundsatz der Pflicht selbst, woher sie auch komme, zur hinreichenden Triebfeder der Willkür zu machen, ist das Eigenthümliche der ethischen Gesetzgebung.“ (MS 6:220) In Kants Handlungstheorie gilt, das jede Handlung einen Zweck, eine Maxime, hat. Handlungen sind immer mit Absichten (Intentionen) verbunden. Anders als rein triebgesteuerte Tiere kann der Mensch sich zu seinem Begehren verhalten. Er verfügt über die praktische Freiheit, über mögliche Konsequenzen des Handelns nachzudenken, diese zu bewerten und aufgrund von Gründen seine Handlungen zu beeinflussen. Der Mensch verfügt über einen Willen und kann nach seiner Willkür handeln. Moralisch vernünftig handelt er dabei, wenn er sich nach Gründen richtet, die allein aus Überlegungen hergeleitet sind und die Begierden außer Acht lassen. Auch in der Metaphysik der Sitten ist der kategorische Imperativ uneingeschränkt das oberste Moralprinzip: „Der kategorische (unbedingte) Imperativ ist derjenige, welcher nicht etwa mittelbar, durch die Vorstellung eines Zwecks, der durch die Handlung erreicht werden könne, sondern der sie durch die bloße Vorstellung dieser Handlung selbst (ihrer Form), also unmittelbar, als objectiv=nothwendig denkt und nothwendig macht; dergleichen Imperativen keine andere praktische Lehre als allein die, welche Verbindlichkeit vorschreibt (die der Sitten), zum Beispiele aufstellen kann.“ (MS 6:222) |
『道徳の形而上学』序文 歴史的に見ると、『法の要義』は『徳の要義』の約半年前に独立した著作として出版された。そのため、『法の要義』には短い序文の後に、まず『人倫の形而上 学』の序文が置かれ、その後に『法の要義』の形而上学的基礎に関する第二の序文が置かれている。『徳の理論』には独自の序文があり、そこでも『人倫の形而 上学』の一般的な序文に言及している。 短い序文の中で、カントは『人倫の形而上学』が『実践理性批判』(1788年)(MS 6:205)に続くものであると指摘している。したがって、MSは道徳論の続きであり、カントはそこで初めて基本原則(定言命法)を展開し、正当化した。 今度は、基本原則の応用に関する理論が続くことになる。彼は、人倫の形而上学の基礎に関する言及はしていない。カントによれば、「道徳哲学」としての実践 哲学の基本著作の応用は、法理論と徳理論に分かれる(MS 6:205)。[A 3] 基本著作と同様に、MSも純粋理性から派生した考えに基づいているが、さらに「経験で生じる事例への応用」も含まれている (MS 6:229)。当時広く浸透していた通俗的な道徳哲学とは対照的に、カントは「学究的な厳密さ」(MS 6:206)を主張し、「学術用語」と「日常語」に従って概念を区別する。先験的な原理がなければ、倫理は経験に基づく「至福の教説」(MS 6:215)にすぎず、行動の規則は他律的な思慮の規則からしか導き出せない。しかし思慮は、義務を命じるものではない「助言」(MS 6:216.23)しか与えることができない。したがって、「単なる概念から先験的に得られる知識の体系」(MS 6:216)が必要となる。したがって、「人倫の形而上学は人間学を基礎とすることはできないが、人間学に適用することはできる」 (MS 6:217)この点において、それは「道徳的原則を創造し、広め、強化する」のに役立つが(MS 6:217)、原則そのものは提示しない。カントは『人倫の形而上学』の序文で、「人間の精神の諸能力と道徳の諸法則との関係」について考察することから 始めている。(MS 6:212) カントは、人間の心の能力について論じることによって、MSにおける自身の主張の根底にある行動理論の概要をここで示している。 カント自身が明確に説明したことのないこの行動理論は、彼の道徳哲学の実証的かつ(道徳的)心理学的基礎を形成している。 考察は、欲望の能力から始まる。「欲望の能力とは、自分の表象を通じて、自分の表象の対象となる原因となる能力である」(MS 6:212)表象は経験に基づくこともあれば、純粋に架空の思考や空想に基づくこともある。私が見たり、聞いたり、感じたり、あるいはただ考えたりするだ けで、私の中に快楽や不快の感情が引き起こされる。快い感情は維持され、不快な感情は排除される。欲望や願望が生じる。これらの知覚が、行動を起こそうと する衝動を引き起こす。行動の前には、その行動によって自分の欲望がどのように変化するかを認識する。欲望と欲望する能力の間には、心が一般的な規則に 従って状況を判断するため、関心が生じる(MS 6:212)。欲求する能力は、欲求(習慣的な欲求としての欲求または傾向)が実現されることによって行動となる。最初の欲求と行動後の欲求との間には、 原因と結果の因果関係がある。 カントは、人が自らの行動を自由に決定する能力を「任意性」と呼ぶ。行動の可能性を評価する際、人は自らの行動が道徳的であるかどうかについても考慮する ことができる。カントによれば、そのような考察は実践理性において行われる。人は自由であるため、たとえ感覚に影響された傾向に反するものであっても、道 徳的に行動することを決定することができる。人間は生まれつき道徳的に行動するよう動機づけられているため[A 4]、そうするためのさらなる欲求(概念に従う)が生じる(MS 6:213)。カントはこれを意志と呼び、それは実践理性(欲望の上位の能力[4])に基づく。理性の利益と傾向の利益との間に葛藤が生じる場合がある。 最終的には、道徳的戒律に従うかどうかを決定するのは、人間の自由な裁量による。人間は、自然的な因果関係に基づいて直接行動するのではなく、裁量能力に 内在する自由の法則に基づいて行動する。 「これらの自由の法則は、自然法則と区別して道徳的と呼ばれる。彼らに関係するのは、外部的な行動とその法への適合性のみである。それらは「法的」と呼ば れる。しかし、それら(法)自体が行動の決定要因であることを要求するならば、それは「倫理的」であり、そして、人は言う。前者の適合性は行動の合法性で あり、後者の適合性は行動の道徳性である、と。(MS 6:214、MS 6:219も参照) 最初の基本概念を明確にした後、カントは、なぜ『人倫の形而上学』を書いたのか、また、それがどのように分類されるべきなのかを説明に移る。カントにとっ て、道徳哲学は体系的な基礎を持つためには経験から独立した原理に基づかなければならない。6] カントにとって、『人倫の形而上学』は「自由の体系」である(MS 6:218)。しかし、この自由は人々の共存において制限されなければならない。自由意志に基づく行動には法規制が必要である。[7] 社会における人々間の外的自由の制限は、法によって規制される。内的自由の制限、すなわち、自分自身や他人に対してどのように振る舞うかという制限は、法 的な規則がない場合には道徳によって規制される。「したがって、カントが人倫の形而上学で理解しているのは、簡潔に言えば、道徳、法、徳に関する市民道徳 の教義として、社会、法、個人の適用における市民社会の倫理的な先験論である」[8] カントはここで、義務と原動力という、自身の道徳哲学における2つのさらなる基本概念を導入する。 「あらゆる法(それが内的な行動を規定するものであるか、あるいは外的行動を規定するものであるか、またそれが純粋理性による先験的なものであるか、ある いは他者の恣意によるものであるかに関わらず)は、2つの部分から構成される。第一に、客観的に必要とされる行為を提示する法、すなわち、その行為を義務 とする法。第二に、主観的に、意志の行為の理由をこの行為と結びつける動因、すなわち、法の提示。」(MS 6:218) 傾向が法の規定から逸脱するとき、法の要件を満たし、その傾向を克服する義務が生じる。カントが「原動力」と呼ぶのは、行動の主観的な動機である。カント にとって、法的要求事項の順守は、例外を認めない外部的な狭義の義務である。「倫理にはもちろん、特別な義務(例えば、自分自身に対する義務)もあるが、 それは法と共通する義務でもある。ただし、義務の性質は異なる。義務であるという理由だけで行動を起こすこと、そして、それがどこから来たものであれ、義 務の原則そのものを作り出すことは、恣意性の十分な原動力となる。これが倫理的な立法の特殊な点である」 (MS 6:220) カントの行動理論では、あらゆる行動には目的、格律がある。行動は常に意図と結びついている。純粋に本能に従う動物とは異なり、人間は自分の欲求とは異な る行動を取ることができる。人間には、行動の結果を考慮し、それを評価し、理由に基づいて行動に影響を与えるという実践的な自由がある。人間には意志があ り、自らの裁量に基づいて行動することができる。欲望を無視し、考察のみに基づいて行動する場合には、道徳的に妥当な行動を取る。『人倫の形而上学』にお いて、定言命法は、一切の留保を排した最高の道徳的原則でもある。 「定言(無条件)命法とは、行動の必然性を思考するのではなく、行動することである。その行動によって達成される可能性のある目的の概念を通じてではな く、むしろその行動自体(その形式)の単なる概念を通じて、即座に、客観的に必要であり、それを必要とするものとして。道徳の拘束力を規定するもの以外の 他の実践的な教義は、そのような命令の例として設定することはできない。」(MS 6:222) |
Eintheilung der Metaphysik der Sitten überhaupt Obwohl Kant in der Einleitung der Metaphysik der Sitten bereits die Unterscheidung von Recht und Moral vorgenommen hatte, trägt er in der Rechtslehre noch einmal eine Einteilung der Metaphysik der Sitten vor und differenziert hier auch in einem formalen Schema seine Einteilung der Pflichten. „Eintheilung der Metaphysik der Sitten überhaupt. I. Alle Pflichten sind entweder Rechtspflichten (officia iuris), d. i. solche, für welche eine äußere Gesetzgebung möglich ist, oder Tugendpflichten (officia virtutis s. ethica), für welche eine solche nicht möglich ist; - die letztern können aber darum nur keiner äußeren Gesetzgebung unterworfen werden, weil sie auf einen Zweck gehen, der (oder welchen zu haben) zugleich Pflicht ist; sich aber einen Zweck vorzusetzen, das kann durch keine äußerliche Gesetzgebung bewirkt werden (weil es ein innerer Act des Gemüths ist); obgleich äußere Handlungen geboten werden mögen, die dahin führen, ohne doch daß das Subject sie sich zum Zweck macht. Warum wird aber die Sittenlehre (Moral) gewöhnlich (namentlich vom Cicero) die Lehre von den Pflichten und nicht auch von den Rechten betitelt? da doch die einen sich auf die andern beziehen. - Der Grund ist dieser: Wir kennen unsere eigene Freiheit (von der alle moralische Gesetze, mithin auch alle Rechte sowohl als Pflichten ausgehen) nur durch den moralischen Imperativ, welcher ein pflichtgebietender Satz ist, aus welchem nachher das Vermögen, andere zu verpflichten, d. i. der Begriff des Rechts, entwickelt werden kann. II. Da in der Lehre von den Pflichten der Mensch nach der Eigenschaft seines Freiheitsvermögens, welches ganz übersinnlich ist, also auch bloß nach seiner Menschheit, als von physischen Bestimmungen unabhängiger Persönlichkeit, ( homo noumenon ) vorgestellt werden kann und soll, zum Unterschiede von eben demselben, aber als mit jenen Bestimmungen behafteten Subject, dem Menschen ( homo phaenomenon ), so werden Recht und Zweck, wiederum in dieser zwiefachen Eigenschaft auf die Pflicht bezogen, folgende Eintheilung geben.“ (RL 6:239) |
Eintheilung der Metaphysik der Sitten überhaupt Obwohl Kant in der Einleitung der Metaphysik der Sitten bereits die Unterscheidung von Recht und Moral vorgenommen hatte, trägt er in der Rechtslehre noch einmal eine Einteilung der Metaphysik der Sitten vor und differenziert hier auch in einem formalen Schema seine Einteilung der Pflichten. „Eintheilung der Metaphysik der Sitten überhaupt. I. Alle Pflichten sind entweder Rechtspflichten (officia iuris), d. i. solche, für welche eine äußere Gesetzgebung möglich ist, oder Tugendpflichten (officia virtutis s. ethica), für welche eine solche nicht möglich ist; - die letztern können aber darum nur keiner äußeren Gesetzgebung unterworfen werden, weil sie auf einen Zweck gehen, der (oder welchen zu haben) zugleich Pflicht ist; sich aber einen Zweck vorzusetzen, das kann durch keine äußerliche Gesetzgebung bewirkt werden (weil es ein innerer Act des Gemüths ist); obgleich äußere Handlungen geboten werden mögen, die dahin führen, ohne doch daß das Subject sie sich zum Zweck macht. Warum wird aber die Sittenlehre (Moral) gewöhnlich (namentlich vom Cicero) die Lehre von den Pflichten und nicht auch von den Rechten betitelt? da doch die einen sich auf die andern beziehen. - Der Grund ist dieser: Wir kennen unsere eigene Freiheit (von der alle moralische Gesetze, mithin auch alle Rechte sowohl als Pflichten ausgehen) nur durch den moralischen Imperativ, welcher ein pflichtgebietender Satz ist, aus welchem nachher das Vermögen, andere zu verpflichten, d. i. der Begriff des Rechts, entwickelt werden kann. II. Da in der Lehre von den Pflichten der Mensch nach der Eigenschaft seines Freiheitsvermögens, welches ganz übersinnlich ist, also auch bloß nach seiner Menschheit, als von physischen Bestimmungen unabhängiger Persönlichkeit, ( homo noumenon ) vorgestellt werden kann und soll, zum Unterschiede von eben demselben, aber als mit jenen Bestimmungen behafteten Subject, dem Menschen ( homo phaenomenon ), so werden Recht und Zweck, wiederum in dieser zwiefachen Eigenschaft auf die Pflicht bezogen, folgende Eintheilung geben.“ (RL 6:239) |
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義務との客観的な関係による分類(RL 6:240) |
Anmerkungen zur Rechtslehre Kant postuliert das angeborene Recht jedes Menschen auf Freiheit. Entsprechend lautet der kategorische Rechtsimperativ: „Eine jede Handlung ist recht, die oder nach deren Maxime die Freiheit der Willkür eines jeden mit jedermanns Freiheit nach einem allgemeinen Gesetz zusammen bestehen kann.“[9] Nach Kants Auffassung ist es Aufgabe des Rechts, die Ausübung der individuellen Freiheit der Einzelnen mit der Freiheit von jedermann nach einem allgemeinen Gesetz in Übereinstimmung zu bringen. Das Staatsrecht dient der Herausbildung einer staatlichen Ordnung, in der der Souverän – das Volk – Freiheit und Gleichheit aller Staatsbürger gewährleistet. Unabdingbare Voraussetzung für das Funktionieren des Staats nach Freiheitsgesetzen ist die Gewaltenteilung. Sind diese Bedingungen realisiert, gibt es jedoch kein Widerstandsrecht gegen staatliche Entscheidungen. Das Weltbürgerrecht (ius cosmopoliticum) regelt das gemeinschaftliche Zusammenleben der Völker zur Verhütung von Kriegen. |
法理論に関する注釈 カントは、すべての人間に本来的に備わっている自由の権利を仮定している。したがって、法の普遍的命法は次のようになる。 「あらゆる行為は、それが、あるいは格律に従う限りにおいて、一般法に従う万人の自由と万人の任意の自由が共存しうるようなものである。」[9] カントによれば、個々人の自由の行使を一般法に従う万人の自由と調和させることが法の任務である。 憲法は、主権者である国民がすべての市民の自由と平等を保証する国家秩序を発展させることを目的としている。自由の法則に従って国家が機能するための不可欠な前提条件は、三権分立である。しかし、これらの条件が実現されたとしても、国家の決定に抵抗する権利はない。 コスモポリタン法(国際法)は、戦争を防止するために国家間の共存を規制する。 |
Anmerkungen zur Tugendlehre „Tugend ist also die moralische Stärke des Willens eines Menschen in Befolgung seiner Pflicht“ […] „Die Laster, als die Brut gesetzwidriger Gesinnungen, sind die Ungeheuer, die er nun zu bekämpfen hat: weshalb diese sittliche Stärke auch, als Tapferkeit ( fortitudo moralis ), die größte und einzige wahre Kriegsehre des Menschen ausmacht; auch wird sie die eigentliche, nämlich praktische, Weisheit genannt: weil sie den Endzweck des Daseins der Menschen auf Erden zu dem ihrigen macht. - In ihrem Besitz ist der Mensch allein frei, gesund, reich, ein König u. s. w. und kann weder durch Zufall noch Schicksal einbüßen: weil er sich selbst besitzt und der Tugendhafte seine Tugend nicht verlieren kann.“ (TL 6:405) Zu den Tugendpflichten gegen andere Menschen zählt Kant die „Achtung“ der Mitmenschen als Anerkenntnis ihrer Menschenwürde. Das Gebot lautet, die Menschen nie bloß als Mittel, sondern jederzeit immer auch als einen Zweck an sich zu gebrauchen. Die Tugendpflicht gegen sich selbst dient – der Idee nach und als moralischer Zweck – der Vervollkommnung der eigenen Persönlichkeit. Gleichwohl ist diese lediglich eine sittliche Absicht, deren Umsetzung aus Mangel an Selbsterkenntnis höchst unvollkommen verwirklicht werden kann. Das grundlegende Moralprinzip, das sich auch im Kategorischen Imperativ niederschlägt ist die Achtung des anderen Menschen mit gleichen Rechten. Die Vernunft gebietet, den Menschen als Person stets anzuerkennen: „Ein jeder Mensch hat rechtmäßigen Anspruch auf Achtung von seinen Nebenmenschen, und wechselseitig ist er dazu auch gegen jeden Anderen verbunden.“ (TL 6:462) |
美徳の教義に関する注釈 「美徳とは、このように、義務を全うするにあたっての、人の意志の道徳的な強さである」 [...] 「悪徳は、非合法な感情の産物であり、今こそ戦わなければならない怪物である。だからこそ、この道徳的強さ、すなわち不屈の精神(fortitudo moralis)は、人間にとって最も偉大で真の名誉を構成する。また、それは、この世における人間の究極の目的を自身のものとするため、実際的、すなわ ち実践的な知恵とも呼ばれる。それを持つことで、人間だけが自由で、健康で、裕福で、王様などになれる。そして、偶然にも運命によっても失うことはない。 なぜなら、人間は自分自身を所有しており、徳ある者はその徳を失うことはないからだ。」(TL 6:405) カントは、他者に対する徳の義務として、人間としての尊厳を認める「尊敬」を挙げている。その戒律とは、人を単なる手段としてではなく、常にそれ自体が目的として扱うことである。 自己に対する道徳的義務は、理念として、また道徳的目的として、自己の人格の完成に役立つ。とはいえ、これは単なる道徳的意図であり、その実践は自己認識の欠如により不完全な形でしか実現できない。 定言命法にも表現されている根本的な道徳的原則は、平等な権利を持つ他者に対する敬意である。理性は、我々に対して常に他者を人格として認識することを要求している。 「すべての人間は、同胞から尊敬を受ける正当な権利を有しており、また、互いに尊敬し合う義務がある。」(TL 6:462) |
Ausgaben Immanuel Kant: Metaphysische Anfangsgründe der Tugendlehre. In: Kants Werke. Akademie Textausgabe. Bd. 6: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft. Die Metaphysik der Sitten. Unveränderter photomechanischer Abdruck von Kants gesammelte Schriften. Herausgegeben von der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, Band VI, Berlin 1907/14. de Gruyter, Berlin 1968 [1797], ISBN 3-11-001439-4, S. 203–492. Wilhelm Weischedel (Hrsg.): Immanuel Kant: Werke. in 6 Bänden, Band 4: Schriften zur Ethik u. Religionsphilosophie. WBG, Darmstadt 1956. (1998, ISBN 3-534-13918-6) |
費用 イマニュエル・カント著『徳の形而上学序説』。カント全集。アカデミー版テキスト。第6巻:純粋理性の限界内の宗教。人倫の形而上学。カント全集の写真複 製版。編集:プロイセン王立科学アカデミー、第6巻、ベルリン1907/14。 デ・グルイター、ベルリン1968年[1797年]、ISBN 3-11-001439-4、203~492ページ。 ヴィルヘルム・ヴァイシェデール(編):イマヌエル・カント:全集。6巻、第4巻:倫理学および宗教哲学論文集。WBG、ダルムシュタット1956年。(1998年、ISBN 3-534-13918-6) |
Literatur Lara Denis (Hrsg.): Kant's Metaphysics of Morals. A Critical Guide. (= Cambridge critical guides). Cambridge 2010. Wolfgang Kersting: Wohlgeordnete Freiheit. Immanuel Kants Rechts- und Staatsphilosophie. 3. Auflage. Paderborn 2007, ISBN 978-3-89785-587-8. Ottfried Höffe (Hrsg.): Klassiker Auslegen, Bd. 19: Immanuel Kant, „Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre“. Akademie Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-003025-9. Georg Römpp: Kants Kritik der reinen Freiheit Eine Erörterung der 'Metaphysik der Sitten'. Duncker & Humblot 2006, ISBN 3-428-11972-X. Steffi Schadow: Recht und Ethik in Kants Metaphysik der Sitten (MS 6:218–221 und TL 6:390 f.) in: Kant's "Tugendlehre": A Comprehensive Commentary, hrsg. von Andreas Trampota, Oliver Sensen und Jens Timmermann, Berlin, Boston, De Gruyter, 2013, S. 85–112 |
文献 ララ・デニス(編):『カントの道徳形而上学。批判ガイド。』(= ケンブリッジ批判ガイド)。ケンブリッジ 2010年。 ヴォルフガング・ケルスティング:『秩序ある自由。イマヌエル・カントの法と国家の哲学。第3版。パーダーボルン 2007年、ISBN 978-3-89785-587-8。 オットフリート・ヘッフェ(編):『古典の研究』第19巻:イマヌエル・カント著『法理論の形而上学序説』。アカデミー出版、ベルリン1999年、ISBN 3-05-003025-9。 ゲオルク・レムプ著『カントの純粋自由批判:人倫の形而上学についての考察』、Duncker & Humblot 2006年、ISBN 3-428-11972-X。 シュテフィ・シャドー:カント『人倫の形而上学』(MS 6:218–221およびTL 6:390 f.)における法と倫理、アンドレアス・トランポタ、オリヴァー・ゼンセン、イェンス・ティマーマン編『カントの「徳理論」:包括的注釈』ベルリン、ボス トン、デ・グルイター、2013年、85-112ページ |
Weblinks Primärtext Text nach der Akademie-Ausgabe Volltext bei zeno.org Sekundärliteratur Georg Geismann: Recht und Moral in der Philosophie Kants (PDF; 1,5 MB), Jahrbuch für Recht und Ethik, 14 (2006) 3–124 Klaus Steigleder: Kants Konzeption der Moralphilosophie als „Metaphysik der Sitten“ (PDF-Datei; 221 kB) |
外部リンク 主テキスト アカデミー版によるテキスト ゼノン・ドット・オー・ゲーによる全文 二次文献 ゲオルク・ガイスマン:カント哲学における法と道徳(PDF、1.5 MB)、『法と倫理年報』14(2006年)3-124 クラウス・シュタイグレダー著『「人倫の形而上学」としてのカントの道徳哲学観』(PDFファイル、221キロバイト) |
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Metaphysik_der_Sitten |
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